Freundschaftsspiel Badmindton Bonn Beuel MAN Oldtimer türkischer Basar Solenzara Fluss Spuren im Schnee alles was MEINS ist Schwein Eis Sieg an der Sieg Hafensymbol Westerland Wasserturm Schilderwald Schneewehe Lennkhütte Bucheben Kakteenblueten Kornblumen flight 2 somewhere Gletscher unterwasser Akt Nebel am See Brockenbahn Blom und Voss Flasche im Fenster Felsformation Semperoper Maria im Leichentuch Nagetier Nashornarsch Kaktusblüte Spuren im Feld Honigsammler Findling gefunden Hurtigruten am Elbe-Lübeck Kanal Retrostyle Vierspänner Tulpen Caldera Ausblick Steinmüle Schattenspiel Nordfjord Panorama Schmetterlining Cementarys Gymnogalicium Gapelstapler mit Fahrer Tulpenfeld Nacht Hafen Hamburg Fiat 500 Stilleben Diavolezza Tukan Kannestein Corse Susanne Gronau Le Frog Selbstportrait in Gruppe Homepage toter Kabeljau Dyonisosausstellung Louisiana Catahoula Leopard Dog Geiranger Kalbsbraten Schnecke Hagebutte bei 9 Grad unter Null Loki Opuntie bei 30 Grad minus Papa Papa Lichtstimmung Corsica Shuttle Kroatische Ansichten Stallungen Gräber Trawler Schwarz-Weiß irre Aussichten Steiermark 2016 Schrottplatz Unilever Pratau Susanne Gronau Loki Susanne mit Hund 30 shades of grey Charakterschädel Buhnen Loki Rest einer Bunkeranlage Rentier Dachlawine Frühling Kuehe Steiermark - Klapotetz

Badmindton - 1. FC Beuel beim Training (Bonn - 8. Mannschaft) Badmindton - Die Technik lernst du im Training. Kämpfen nur im Kampf. S. van Meerendonk Badmindton - 'Gib alles!' ... trifft's irgendwie nicht. Finnland Möwe 1997 Merseburg Kinderspielplatz Haeckelstraße 1999 Schweden 2002 Wasser Stockholm 2002 - ohne Worte Blumen sind die Liebesgedanken der Natur. B. von Arnim, 1785-1859 Wird schon schief gehn! © M. Hinrich Ein komischer Vogel. Horaz, 65-8 v.Chr. Glasnost ist keine Banane. Quelle : Markus 10.38 Der Mensch ist das Tier, das sich für kein Tier hält. © U. Erckenbrecht Dreck erzeugt Gegendreck. © G. W. Heyse Schlaf ist ein kurzer Tod. Plato, 427-348 v. Chr. Einsicht schafft Aussicht. © S. Radulian Korsika - Korkeiche Korsika - Bonifatio Korsika - Clavi Korsika - Cap Corse Korsika - im Landesinneren Korsika - Cementary Bonifatio Korsika - Endstation Korsika - Hauptsache ein Dach übern Kopf! Korsika - Famille Lavigne Korsika - Ente gut, alles gut! Korsika - Kein Industriedenkmal. Korsika - Die Welle machen... Korsika - Mond & Taschenlampe Korsika - Bay of PORTO Aphorismus: Gedanken splitter nackt. © p. e. schumacher Neid, eine rechte Eule, die das Licht eines andern Glückes nicht ertragen kann. P. Winkler, um 1600 Schiffe stranden an Felsen, menschliche Beziehungen oft schon an Kieselsteinen. E. Stein, 1891-1942 Die Blume ist das Lächeln der Pflanze. P. Hille, 1854-1904 Graugänse in Fitzen 2007 Verwandt oder bekannt... Selbstportrait I Verwandt oder bekannt... Wir Menschen sind ja alle Brüder! © J. Ludwig Verwandt oder bekannt... Mit Mädchen muß man schlafen, wozu sind sie da! K. Tucholsky, 1890-1935 Unsere derzeitige Generation, ist eine Generation der Re-generation. © E. Blanck Verwandt oder bekannt... Damals, als die Seele noch unsterblich war. G. Ch. Lichtenberg, 1742-1799 Verwandt oder bekannt... Selbstportrait II Verwandt oder bekannt... An der Schönheit zerschellt die Meßbarkeit. © P. Cerwenka Verwandt oder bekannt... Suzi Verwandt oder bekannt... Selbstportrait III Kroatien 2004 - Das auf Kredit gekaufte Schwein grunzt immer. Kroatien 2004 - Viehmarkt Kroatien 2004 - Tierlieb wie's geht! Kroatien 2004 - Bunter Hund? Kroatien 2004 - Familie! Eis im Wald, besser als Feuer! Um uns schmilzt das Eis, in uns nicht. K. F. Gutzkow, 1811-1878 Eis ist meist Oberfläche. © M. Hinrich Das unvertäute Boot muß mit dem Strome treiben. M. Shikibu, 973-1023 Nicht geboren frei zu sein, sondern frei zu werden. © M. Hinrich Das Reich der Freiheit ist ein Fluß ohne Hafen. © A. Tenzer Ein Spiegel bleibt immer oberflächlich. © S. Wache Zertrümmert sind Spiegel am ehrlichsten. © P. Rudl Die Ehe ist ein Hafen im Sturm, öfters aber ein Sturm im Hafen. J. A. Petit-Senn, 1792-1870 Im Hafen will jeder am Steuer sein. © P. Kosorin Neuharlingersiel - Ebbe Sylt 1994 - & die allwissende Müllhalde Sylt 1994 - frei nach Hitchcock Lange nach dem Klassenkampf machen sie den Kassen Dampf. © K. Klages Man abonniert auf das Glück nur am Schalter der eigenen Seele. A. Reitz, 1884-1964 Staub und Schatten sind wir. Horaz, 65-8 v.Chr. Schreibtisch und Stuhl: auch gefährliche Vierbeiner. © Dr. S. Latzel bist du nicht willig, rauch ich im Wald. © R. Voß Das Rad, das am lautesten quietscht, wird geölt. J. Billings, 1818-1885 Der Blick in die Zukunft ist ein Blick in die Gegenwart von Morgen. © P. v Krusenstern Jeder Strahl von Liebe in dir ist Licht und Kraft zu Gutem in andern. A. Schweitzer, 1875-1965 Totes Land Die Akzeptanz des Soseins ist das Tor zur Veränderung. © Prof. M. M. Jung An der Spitze ist immer Platz. D. Webster, 1782-1852 Ist dein Spiegelbild getrübt, schau in den Zerrspiegel. © G. Nyncke Nicht jede Wolke erzeugt ein Gewitter. W. Shakespeare, 1564-1616 das halbe Leben? SUCHEN! Er ist neugierig wie ein Fisch. J. W. von Goethe, 1749-1832 Die Frau ist ein Fisch, der den Angler fängt. M. Twain, 1835-1910 Liebe: viel Fisch, wenig Fleisch. © P. Rudl Hoffnung ist der Sonnenstrahl hinter den Wolken. © E. Schinkel Der Mensch kann sich besser in einem Häuschen einrichten als in einem Schloß. L. N. Graf Tolstoi, 1828-1910 Nur unterm Dach wird ein Sturm genossen. © A. Del Valle Ein Kompromiß ist ein guter Schirm, aber ein schlechtes Dach. J. R. Lowell, 1819-1891 Unsere Gedanken bilden den Zaun, innerhalb dessen sich unser Leben bewegt. © Robert Lerch Wer seine Saat aufisset im Keim, der nehm in der Ernte Statt der Ähren dann auch einzeln mit Stoppel vorlieb. J. G. von Herder 1744-1803 Kaum noch zu genießen, wenn die ersten Stoppeln sprießen. © M. M. Jung Der Natur ist nichts fremd - dem Menschen sogar die Natur. © Klaus Ender Apropos Politiker: Der beste Eindruck, den er hinterließ, war sein Fußabdruck. © Wolfgang J. Reus 1959-2006 Indes die Bäume blühen zur Nacht, daß sich des Todes Antlitz hülle, in ihrer Schönheit flimmernden Fülle die Tote tiefer träumen macht. G. Trakl 1887-1914 Wer zwischen Baum und Borke sucht, findet nur Schädlinge. © Martina Wichor Männer sind wie Schneestürme - keiner weiß, wann sie kommen, wie viel Zentimeter sie bringen und wie lange es dauert. Unbekannt Es gibt kühle Köpfe, in denen jede Phantasie eingefroren ist. © W. Ludin Zeit ist nur ein Bach, in dem ich angeln gehe. Th. v. Kempen 1379-1471 Vergangene Zeiten, verblaßte Gesichter, leise Erinnerungen. doch niemals ganz verweht. © Damaris Wieser Eis ist meist Oberfläche. © M. Hinrich Der Vorsichtige überwacht sogar das eigene Spiegelbild. © M. G. Reisenberg Der Geist weht, so lange er nicht verweht ...! © Wolfgang J. Reus 1959-2006 Frühlingserwachen bleibt reglos eingeschlossen im Packeisgemüt. © Enno Ahrens Stacheln schützen, erschweren jedoch ein liebevolles Umarmen. © H. Schäferling Die aufgehende Sonne hat mehr Anbeter als die untergehende. Sprichwort Der Freund ist der Schlüssel und ich bin das Schloß. D. ed-Din Rumi 1207-1273 Das Geld eines Geizigen ist wie eine untergehende Sonne: kein Mensch hat gut davon. Matthias Claudius 1740-1815 Mancher kann nicht aus dem Fenster hinausdenken. W. Busch 1832-1908 Überall Zufall. Wo du's am wenigsten glaubst, ist im Strudel der Fisch. Ovid Die Ellenbogen, die so manchem zum Aufstieg verholfen haben, schützen ihn leider nicht vor der Atemnot in dünner Höhenluft. © Prof. Querulix Die Zeit ist nur der Fluß, in dem ich angle. H. D. Thoreau 1817-1862 Wenn du an eine Schlucht herantrittst, erkennst du, wie dick die Erde ist. Aus China Der Traditionalist ist ein Stein im Fluß der Zeit. © Th. Häntsch Diesel gibt es bald überall, - im Walde und am Wasserfall. © E. H. Bellermann Oben ist nur der Himmel. © A. Feldmann Der Tod, die andre Klamm-er um die Wir-Ich-Einheit © M. Hinrich Der Geist zeugt die Stromschnellen im trägen Fluß der Zeit. © P. Rudl Drei Ursachen zur Reise: Geschäftstreffen, Kuraufenthalt, Ferienwahnsinn. © Emil Baschnonga Ein Gegenlicht sein zur Dunkelheit in den Hirnen und Herzen hinters Licht geführter Menschen! © Ernst Ferstl Unter dem Blätterdach eines Baumes zu träumen, erspart den Psychiater. © Klaus Ender Die verborgene Quelle des Humors ist nicht Freude, sondern Kummer. Mark Twain 1835-1910 Eine rechtzeitige Warnung ist der halbe Sieg. Aus Indien Willst du allen Kreaturen nützlich sein, so kehre dich von allen Kreaturen ab. Heinrich Seuse 1295-1366 Manche Wege sind endlos und führen zu keinem Ziel. Kehre um, bevor du dich verläufst. © Bernd Mai Gleichgültig, wie weit du auf der falschen Straße gegangen bist, kehre um! Aus der Türkei Dem Glück ist keine Hütte zu klein, es muss nur Liebe darinnen sein. © Fred Ammon Lieber Holz vor der Hütte als ein Brett vorm Kopf. Kalenderspruch Wie kommt ein solcher Glanz in meine Hütte? Johann Christoph Friedrich von Schiller 1759-1805 Nur scharfe Konkurrenz treibt zu Höchstleistung. Mercedes soll froh sein, daß es BMW und Audi gibt - et vice versa. © Prof. Dr. H. Simon Freiheit ist der Zweck des Zwanges, Wie man eine Rebe bindet, Daß sie, statt im Staub zu kriechen, Froh sich in die Lüfte windet. F. W. Weber 1813-1894 Willst du wissen, welcher Weg vom Berg herunterführt, mußt du die Leute fragen, die von dort kommen. Aus China Aktion saubere Leinwand: 'Herein, wenn's kein Oscar ist'! © Martin Gerhard Reisenberg Weisheit: Weitsicht, Durchsicht, Rücksicht, Vorsicht. © Manfred Hinrich Leerer Pfad, Weit fort bist du gegangen Abdruck im Herz bleibt. © EPROM Wer die Sonnenseiten des Lebens genießen möchte, darf den Himmel nicht ständig nach Wolken absuchen. © S. Razak Dankbarkeit ist ein Blümchen, das nur in wenigen Gärten wächst. Unbekannt Hochalpenstraße von der Edelweisspitze betrachtet. Raurisertal von der Terasse der Lennkhütte. Manche verstricken sich so tief in Oberflächlichkeiten, daß sie den Faden zu ihrem Inneren verlieren. © E. Ferstl Die innere Welt ist der tiefe Schacht, aus dem des Menschen Taten und Gedanken ewig quellen. J. Ch. F. von Schiller 1759-1805 Vertrauen hat das Kind, es kennt die Welt nicht und den falschen Freund, wie denn die Mücke unbekümmert tanzt in den Schlund der Schwalbe hinein. © Dr. C. P. Fröhling Der Mensch haßt nur eines wirklich: die Wahrheit. - Tief im Inneren liebt er es, betrogen zu werden und sich selbst zu betrügen. © G. Rechner Der Schlund verzehrt Gold und Silber. Talmud 'Du bist mein Sternchen', hauchte er. 'Du auch', seufzte sie... Mein Gott, wie weit waren die beiden von einander entfernt! © M. Genin Die Sterne lügen nicht. Wohl aber die Sternchen. © Ulrich Erckenbrecht Unglücksfälle erträgt man noch zur Not als Schickungen einer außer uns wirkenden Gewalt, aber für Fehler, die man selbst begangen, zu leiden - wie das schmerzt, wie das stachelt! O. Wilde 1854-1900 Für den Sünder ist die Sünde der Stachel seines Todes und der Tod der Stachel seines Lebens. Unbekannt Nach dem Utilitätsprinzip mancher Leute müsste die Kornblume vor Gericht gezogen werden, weil sie die Ähre bestiehlt. Ch. F. Hebbel 1813-1863 Ein Jahr wartet man, bis ein Weizenkorn zur Ähre wird, wieviel Geduld braucht es, bis man Äpfel eines Baumes pflückt... F. v. Sales 1567-1622 Man sah den Wegen am Abendlicht an, daß es Heimwege waren. Unbekannt Frei, aber einsam. J. Brahms 1833-1897 Am besten treibt man Wirtschaftskunde mit Fachleuten zur Abendstunde. Verfasser unbekannt Nichts ist romantischer, als was wir gewöhnlich Welt und Schicksal nennen. Wir leben in einem kolossalen Roman. Novalis 1772-1801 Das sogenannte Romantische einer Gegend ist ein stilles Gefühl des Erhabenen. J. W. von Goethe 1749-1832 Heutzutage wird romantisch gescholten, wer die Natur liebt. N. Chamfort 1741-1790 Es ist doch erstaunlich, was ein einziger Sonnenstrahl mit der Seele des Menschen machen kann. F. M. Dostojewskij 1821-1881 Es genügt nicht, sich an jedem Sonnenstrahl zu erfreuen. Man muß sich auch an Regen und Nebel erfreuen können! © O. Lösch Ernte das Leben wie eine fruchtreife Ähre. Euripides 480-407 v.Chr. Kitsch ist das Echo der Kunst. K. Tucholsky 1890-1935 Dem Verdienst ist Hochmut nicht erlaubt, Denn die volle Ähre senkt das Haupt. Verfasser unbekannt Ein schlechtes Rad macht immer ein lautes Geknarre. Eine leere Ähre steht immer höher. L. N. Graf Tolstoi 1828-1910 Der Menschen Geschlechter Erscheinen und schwinden, Wie Blumen der Wiese, Wie Blätter des Hains. F. v Matthisson 1761-1831 Wer für einem Gräslein erschrikkt, muß nicht in die Wiese pissen. Paul Winckler 1630-1686 'Aber zum Teufel, wenn die Kuh viel Milch gibt, verdient die Wiese keinen Orden!' Sir F. Banting 1891-1941 Das Publikum ist eine Kuh, das grast und grast immerzu. D. F. Strauß 1808-1874 Im Lauf der Welt ist das Gemeine des Erhabnen Schatten. Paul von Heyse 1830-1914 Das Leben ist so kurz und jeder Augenblick darin viel Wert, und ganze Tage werden verschlafen, ganze Jahre verträumt. J. Holl um 1800 Weisheit: Weitsicht, Durchsicht, Rücksicht, Vorsicht. © M. Hinrich 1926-2015 Und geht es noch so rüstig Hin über Stein und Steg, Es ist eine Stelle im Wege, Du kommst darüber nicht weg. Theodor Storm 1817-1888 Nichts trocknet schneller als eine Träne. Apollonius von Rhodos um 215 v. Chr. Der Wohlstand ist plural, das Elend uniform. © E. Reinhardt Zufriedenheit im Irrenhaus: 'Endlich haben wir sie ausgesperrt!' © A. M. Bussek Unentschlossenheit ist gefährlich. © B. Steiner Der auf den Tisch eines Fremden sehnsüchtig hinblickt, dessen Leben kann nicht als Leben gerechnet werden. L. Ariosto 1474-1533 Typisches Merkmal Doofe kommen sich immer ganz toll vor. Daran kann man sie leicht erkennen. © P. Hohl Gesellschaft ist die zur Zweckform erstarrte Geselligkeit. © Prof. Querulix Die städtische Kriminalität hat sich so stark auf das Land ausgebreitet, daß man selbst in Kuhdöfern noch mehr Bullen benötigt. © U. Erckenbrecht Einkaufszentren sind die neuen Kathedralen. © P. Lachenmeier Die Kathedrale. - Was ist die Glasmalerei ohne Licht? Was ist das Licht ohne Glasmalerei? © Arthur Feldmann 1926-2012 An alle Bürokraten: Wo nichts ist, da kann man auch nichts ordnen! (Und diesen Satz sollte der Setzer im Viereck schreiben!) © W. J. Reus Eng ist ein dehnbarer Begriff! © S. Pistol Für den Absteiger ist die Ausgangsbasis oben. © p. e. schumacher 1941-2013 Der Vogel hüpft von Ast zu Ast und der Mensch von Hoffnung zu Hoffnung. © W. Puzicha 1925-2013 Das Auge beneidet, nicht das Ohr. Von den Aschanti in Südghana Man findet nicht immer Speck, wo man eine Schwarte sieht. Aus Spanien Der neue Besen kehrte so gut, daß er nach wenigen Wochen keine Borsten mehr hatte. © J. Köditz Lächelnde Kraft Im verschmitzten Lächeln steckt eine Kraft, die schamloses Lachen niemals erreichen kann © Dr. G. Linsel Das freie Schaf frißt der Wolf. Deutsches Sprichwort Die Schildkröte und die Schnecke haben es zu eigenen Häusern gebracht, weil sie Kriecher sind. Unbekannt Zahlen sind Symbole des Vergänglichen. O. Spengler 1880-1936 Jede menschliche Begegnung ist ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang. © Prof. Querulix 'Er hat die Kanalisation unter sich', höre ich. 'Hab ich auch', denke ich. © W. Ludin Bedrückende Identität: Dienstweg = Sackgasse. © G. W. Heyse Die Palme winkt dem starken Gottesstreiter. Louis Charles-Adélaïde de Chamisso de Boncourt 1781-1838 Denn von oben kommt Verführung, Wenns den Göttern so beliebt. Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Laßt das Gras stehen. Laissez la verdure. George Sand 1804-1876 Der Weg ist das Ziel. Konfuzius 551-479 v. Chr Weiße Wölkchen nur so still, daß ich sie höre der Natur Stille. © EPROM Der Himmel hat uns die Erde verdorben. Johann Gottfried Seume 1763-1810 Der einfachste Weg ist immer der Weg des Verderbens! © Adrian Peivareh Lege das Ruder erst aus der Hand, wenn das Boot an Land ist. Aus Gabun Frühlings-Haiku - Ein blauer Himmel rückt das Panorama zurecht. Flügel erbeben. © K. Britzen Das Leben macht jedes Geschöpf zum Exoten. © Billy Ein Spion am rechten Ort ersetzt 20.000 Mann an der Front. Napoleon I. Bonaparte 1769-1821 Wenn das Wasser ist wie ein Spiegel, kann es den Mond anschauen. Dschalal ad-Din Muhammad Rumi 1207-1273 Schauen darf man. Aber nicht glotzen. Jüdisches Sprichwort Der als Erster einläuft, sammelt Schätze ein; der hinter ihm gehen muß, wird umsonst danach ausschauen. Unbekannt Besuch ist wie Fisch - nach drei Tagen stinkt er. Benjamin Franklin 1706-1790 Der Bug des Reichtums hat die Armut am Heck. © M. M. Jung Widerspenstige Mitglieder, transparente Kleider, schleimige, heuchlerische Münder, ahnungslose Null-Kreaturen und deswegen privilegiert. K. Karyotakis 1896-1928 Wie der Bug eines Schiffes das Wasser durchpflügt, verursacht manches Leben hohe Wellen und hinterläßt dennoch keine bleibenden Spuren. © Kurt Haberstich Eine Muschel öffnest du dich weit mir die Perle deines Wesens zu schenken © H-Ch Neuert Nicht nur: 'Ohne Fleiß, kein Preis', sondern auch kein Fleiß ohne Preis. © Erhard Blanck Die Schale einer Muschel zeugt vom Kampf mit den Gezeiten - die Perlmuttschicht vom Glanz der empfangenen Liebe. © U. Schachschneider Lange hebt das Maultier einen Stoß für seinen Herren auf. Aus Frankreich Bald kommt die Technik ohne uns aus. © Manfred Hinrich Der Bug des Reichtums hat die Armut am Heck. © Michael Marie Jung Ruhm folgt der Tüchtigkeit wie ein Schatten. Marcus Tullius Cicero 106-43 v. Chr Kunst ist Fleiß. Deutsches Sprichwort Der Gang der Politik gleicht dem Flug eines Drachens, dessen Bahn von dem Winde, der ihn treibt, und der Schnur, die ihn hält, abhängig ist. C. A. H. C. de Tocqueville 1805-1859 Das Gehirn entspannt in Gedankenleere, das Herz in Empfindungsfülle. © Peter Horton Größe kennt keinen Rahmen. © Peter Rudl Klettern lohnt nicht. Warten Sie ab, in Kürze bringt Sie einer auf die Palme! © KarlHeinz Karius Wer auf der Palme ist, verliert leicht den Überblick. © E. Koch Unter jedem Dach ein Ach. Deutsches Sprichwort Sehnsucht ist der Wünsche Flug. A. de Nora 1864-1936 Die Gletscher schrumpfen und der Horizont auch. © Billy Jeder Schweizer trägt seine Gletscher in sich. P. Bourget, 1852-1935 Im Gefühl zeigt sich der Mensch nackt. © M. Gitzel Frauen fühlen sich ohne Ausreden immer wie nackt. © E. Blanck Fuji Neopan 1600 freihand ohne Blitz Ruhe schafft nur, wer Ruhe hat; aber der Ruhige schreit nicht. L. Kellner, 1811-1892 Wer keine Ruhe hat, kann auch keine Ruhe geben. © E. H. Bellermann Die wenigsten wollen Ruhe, wenn sie Ruhe wollen, sondern Abwechslung. © E. Blanck Ruhe! Grabesruhe? © A. Selacher Ruhe ist Bedingung der Kultur. J. Ch. F. v Schiller, 1759-1805 Entschlossenheit im Unglück ist immer der halbe Weg zur Rettung. J. H. Pestalozzi, 1746-1827 Vertrauen, ... ist die letzte Rettung der Menschheit. © V. Achilles Mißgunst ist grausam wie das Grab. Bibel Quelle: Hohelied Salomos Ein Grab ist die ökologischste Wohnstätte. © M. Grau Ach, das allein Beständ'ge ist das Grab. A. Grün, 1808-1876 Lust ist der beste Motor. © M. Hinrich Motor der Kommunikation: Mißverständnis © A. Egert Die Liebe ist das ewige Licht. P. Rosegger, 1843-1918 Nur eine tote Kirche ist eine gute Kirche. © P. Rudl Winter, du rauher Mann, Winter, ich lieb' dich nicht! Zitternd vor deinem Frost Strebe ich auf zum Licht. F. Lemmermayer, 1857-1932 Manche schwärmen im Sommer vom Winter und im Winter vom Sommer wann leben sie eigentlich? © A. Maggauer-Kirsche Der Winter ist eine Sommerpause. © M. Hinrich Das Internet ist eventuell im Winter nett. © K. Klaboschke Der Winter zähmt Mensch und Tier. W. Shakespeare, 1564-1616 Frieren: Den Winter abschaffen. Oder sich wärmer anziehen. © W. Ludin Im Winter fusioniere ich mit meiner Ofen-Bank. © E. H. Bellermann Des Armen Pelz im Winter ist Schnellergehen oder Laufen. E. Wertheimer, 1846-1916 Columbus wist niet beter. Kolumbus wußte es nicht besser. © G. de Ley Boshaftes Grinsen ist die schlechte Laune des freundlichen Lächelns. © M. Schröder Die Himmelsrichtungen belegen es: In welche der vier Richtungen wir auch gehen, wir sind himmelwärts unterwegs. © B. Fuchs Wenn die sogenannte 'Black Box' eines Flugzeugs unzerstörbar ist, wieso baut man dann nicht das ganze Flugzeug aus dem Material? Erst Traumschiff, dann Raumschiff aus weniger haltbarem Stoff. © M. Hinrich Zieht den Vorhang, die Komödie ist aus! F. Rabelais, 1494-1553 Die Kohlmeise ist von der Blaumeise dadurch zu unterscheiden, daß sie blau ist. J. G. A. Galletti, 1750-1828 Der Bug des Reichtums hat die Armut am Heck. © Prof. M. M. Jung Die Fenster sind die Augen der Häuser. J. B. d'Aureville, 1808-1889 Ein Elfenbeinturm hat keine Fenster. © Prof. Dr. H. Simon Gleich und gleich und machmal etwas gleicher. © Dietmar Oedding Geschwister sind ja Schweigen und Verdienst. F. Grillparzer, 1791-1872 Die Zeit ist nur der Fluß, in dem ich angle. H. D. Thoreau, 1817-1862 Was dem Meer der Fluß ist, ist dem Geist die Frage. © B. Fuchs Einem Haus eine Bibliothek hinzuzufügen heißt, dem Haus eine Seele zu geben. M. T. Cicero, 106-43 v. Chr. Die meisten Menschen werden kleiner, wenn man sie unter die Lupe nimmt. Jung verzogen, alt verbogen; jung gebogen, wohl erzogen. J. H. Pestalozzi, 1746-1827 Man kann mit Lügen die Wahrheit verbiegen. © E. H. Bellermann Nicht wer die Rose hat, sieht sie, wer die Rose sieht, hat sie. © M Hinrich Die Angst beflügelt den eilenden Fuß. J. C. F. v Schiller, 1759-1805 Neulich rückte die Feuerwehr aus. Sie wollte den Wissensdurst unserer Stadtväter löschen. © E. Kupke Denkanstöße prallen oft erst einmal gegen eine Vorschrift. © S. Wache Früher brauchte man nur das Wissen. Heute braucht man schon das Wissen über das, was man wissen will. © W. J. Reus, 1959-2006 Einer allein kann kein Dach tragen. Der Philosoph späht eher nach dem Spatz auf dem Dach als nach der Taube in der Hand. © R. Klüting Mindestens zweimal wirst du reingelegt: In die Wiege und in den Sarg. © U. Löchner Der König stirbt niemals. Sir W. Blackstone, 1723-1780 In mächtigen Walen, die im Meer von Wasser schwimmen, schwimmt ein Meer von Öl. T. Fuller, 1608-1661 Tradition ist, wenn sich nichts ändert. © E. H. Bellermann Die Stufen zum Wissen sind mit Irrtümern gepflastert. A. Reitz, 1884-1964 Gute Werke sind die Stufen zum Himmel. © F. Schmidberger Meinungen, die man dir als Religion aufdrängt, abzulehnen, das sei deine Religion. K. F. Gutzkow, 1811-1878 Manche haben Charakter, weil sie einsam sind, und sind einsam, weil sie Charakter haben. J. Langbehn, 1851-1907 Der Mensch rennt an die Mauer an, aber der Geist geht durch die Mauer hindurch. C. Morgenstern, 1871-1914" Durch diese hohle Gasse muss er kommen! W. Shakespeare, 1564-1616 Freundschaften sind wie alte Dächer; man muß sie ständig reparieren, damit sie halten. S. Johnson, 1709-1784 Autonomie ist die Umschreibung für einen Motor ohne Fahrzeug. © Billy Ein Zwerg auf den Schultern des Riesen kann weiter sehn als der Riese. J. J. W. Heinse, 1746-1803 Typisch für die sich auf dem Holzweg befindlichen Menschen ist das Brett vor dem Kopf. © E. Ferstl Ihr Mächtigen der Erde! Schaut und lernt! A. v Chamisso, 1781-1838 Man ist so lange ein Idealist, bis man hinter die Kulissen schaut. © W. Meurer Die Welt ist ein uralter Lkw, hat nur eine Geschwindigkeit und keinen Rückwärtsgang. © A. Feldmann Die Tugend nistet, wie der Rabe, mit Vorliebe in Ruinen. A. France, 1844-1924 Der Mann des Jahrzehnts: Der Depp des Jahrhunderts. © U. Erckenbrecht Mißverständnis: Jesus brachte Feuer auf die Erde. Die Kirche verbrannte Ketzer und Hexen. © W. Ludin Lippen und Hände. Für ein Gefühl braucht man mehr. © H.-A. Brenjo Dresden - nach der Wiedereröffnung... Dresden - alles was wichtig scheint... Dresden - die Auferstehung... Dresden - ohne Strom... Dresden - mal von hinten... Dresden - noch vor der Werbung... Liebe: Altar und Fußabtreter. © M. Hinrich Sind Engel Christen? © W. Ludin Gold stirbt nicht, Gold läßt sterben. © M. Hinrich Ich kann warten. M. Kirschner, 1842-1912 Es gibt auch Protzen des Geistes. »Fliegenden Blättern« 1844 Gelegenheit macht nicht Diebe allein, sie macht auch große Männer! G. C. Lichtenberg, 1742-1799 Es sollte uns fürwahr nichts fröhlicher sein in der Schrift als dies, daß Christus geboren ist von der Jungfrau Maria. M. Luther, 1483-1546 Das Volk beurteilt die Macht Gottes nach der Macht seiner Priester. Napoleon I. Bonaparte, 1769-1821 Bedenke, was der Himmel hat geordnet, kann der Himmel ändern. Shi-King Das Herz im Himmel, den Himmel im Herzen. Laotse, 3. Jh. v Chr. Der Mensch soll nicht sorgen, daß er in den Himmel komme, sondern daß der Himmel in ihn komme. O. Ludwig, 1813-1865 Wenn das Große einmal der Menge gehört, ist es ein Götze geworden. A. Pauly, 1850-1914 Wie weit die kleine Kerze Schimmer wirft, so scheint die gute Tat in arger Welt. Sir W. Shakespeare, 1564-1616 Kalorien sind die fiesen kleinen Männchen, die nachts die Hosen enger nähen. © A. Nym Die Nase ist der äußerste Vorposten des Gesichts. A. G. Bierce, 1842-1914 Chef: Vor-die-Nase-Gesetzter. © A. Eilers Mit dem Glück ist es wie mit der Brille: Man sucht sie und hat sie auf der Nase. »Fliegenden Blättern« 1844 Jeder wische seine eigene Nase. M. de Cervantes-Saavedra, 1547-1616 In der Nase verliert der erhobene Zeigefinger an Bedeutung. © A. van Rheyn, 1939-2005 Unter die Nase geriebene Weisheiten zerstören den Geruchssinn. © M. G. Reisenberg Der hat die Nase vorne, aber neben den Dingen. © A. Iten Immer der Nase nach und auf jeden Geruch reingefallen. © M. Hinrich Eli, Eli, lama asabthani? Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Jesus von Nazareth Strauß - Spatzenhirn! © Torsten Jungmann Ein Blick, tausend Sichtweisen. © S. Wache Manchmal kann der Blick in die Vergangenheit wie ein Blick in die Zukunft sein. © T. Lenk Gitter zerteilen jeden Blick. © M. G. Reisenberg Wie der Schnabel, so die Lieder, Wie der Flug, so das Gefieder. J. D. Falk, 1768-1826 Der eine mit dem Sabel, der andere mit dem Schnabel. Fürst G. L. Blücher, 1742-1819 Jeder Festredner hält sich für den Schnabel der Welt. © U. Erckenbrecht Schräge Vögel reden wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. © E. H. Bellermann Beim Vogel Strauß nennt man es »den Kopf in den Sand stecken«. Andere verkaufen es uns als Meditation. © E. Blanck Geiz ist der Stachel des Fleißes. D. Hume, 1711-1776 Wer im Geld schwimmt, schwimmt auch mit dem Strom. © Prof. Dr. med. G. Uhlenbruck Schaust du hin, so sind die Menschen insgesamt blöde. Inschrift auf einer babylonischen Tontafel Was, Du schaust Girlscamp? - Pigbrother! © J.-P. Ruth Der Schlund verzehrt Gold und Silber. Talmud Rein ins kalte Wasser! Das Wasser ist warm! © U. Lauterbach Stille Wasser sind meist tief, und klare Wasser sind meist kalt. »Fliegenden Blättern« 1844 Ein Kaktus, der täglich gegossen wird, geht ebenso ein wie eine Rose, die nie gegossen wird. © W. J. Reus 1959-2006 Manchmal bin ich ein Kaktus der sich nach Liebe sehnt... © E. Schinkel Was der Kaktus in Perfektion beherrscht, das kann der Mensch immer noch nicht: er kann nicht Nein sagen. © Billy Wer dir etwas durch die Blume sagt, streichelt deine Seele mit dem Kaktus. © p. e. schumacher Kein Kaktus ist so dicht mit Stacheln besetzt, daß er nicht noch Platz für eine Blüte hätte. Sprichwort Ein Kaktus, der laufen kann, ist vermutlich ein Igel. © Graf Fito Der Igel ist der Kaktus des Tierreichs. Ambrose Gwinnett Bierce 1842-1914 Es blüht die Wurst nur kurze Zeit, die Freundschaft blüht in Ewigkeit. Wilhelm Busch 1832-1908 Eine Firma, die nur dann ethisch handelt, wenn sie blüht, blüht bald nicht mehr. © Niklaus Brantschen Streut man Mist auf den Markt, blüht das Geschäft. © Erhard Horst Bellermann Grüne Gerste zu loben, ist nicht gut. Aus Schottland Gerste will gestampft ein, eine Frau gestreichelt. Von den Bantu Wenn die Gerste im Krug zu Ende geht, beginnt im Haus der Zank. Babylonischer Talmud - Baba Mezia 59 Gott ist allmächtig und voll Mitleid, doch wenn du Gerste anbaust, hoffe bei der Ernte nicht auf Weizen. Dschelal ed-Din Rumi 1207-1273 Honig wohnt in jeder Blume, Freude an jedem Orte, man muß nur, wie die Biene, sie zu finden wissen. H. v Kleist 1777-1811 Ein Wort gleicht der Biene, es hat Honig und Stachel. Talmud Ohne die Tat ist Wissen wie ohne Honig die Biene. Johann Gottfried von Herder 1744-1803 Das Genie von gestern war doch bloß eine fleißige Biene. © Adrian Peivareh Alle Menschen sind bestechlich, sagte die Biene zur Wespe. Unbekannt Jede Biene kämpft für ihre Mission. Ihre Familie. © Frank Dommenz Was dem Schwarm nicht nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nicht. Marc Aurel 121-180 Hoffnung ist die einzige Biene, die Honig ohne Blumen herzustellen vermag. Robert Green Ingersoll 1833-1899 Eine Biene, die versucht zu stechen, bringt keinen Honig mehr nach Haus. Emanuel Geibel 1815-1884 Der weltweite Atomkrieg wäre ein Ende mit Schrecken gewesen, heute droht uns mit der Klimaerwärmung ein Schrecken ohne Ende. © Peter O. Pirron Nie darf ein Mann seine Familie grundlos in Schrecken versetzen. Babylonischer Talmud Quelle: Gitin 6 Arroganz ist überlegenes Unwissen. © Elmar Kupke Freiheitsliebe ist die Form von Zuneigung, bei der man gerne das Weite sucht. © Almut Adler Selten klammert etwas intensiver als die Haltlosigkeit. © M. G. Reisenberg Pat-Ente, Promin-Ente, Tang-Ente, Proz-Ente, Alim-Ente, Präs-Ente, Multital-Ente, Lat-Ente, Argum-Ente, Opul-Ente, Kontin-Ente. © B. Fuchs Mir gefällt alles Unregelmäßige, Abweichende, Knorrige. © Paul Schibler Wenn man eine Regelmäßigkeit regelmäßig unterbricht, wird diese regelmäßige Unterbrechung auch wieder zu einer Regelmäßigkeit. © Willy Meurer Was kann das Holz dafür, wenn es als Geige erwacht? J.-N. A. Rimbaud 1854-1891 Hinter dem Rücken gehen bedrohliche Dinge vor, egal wohin man sich wendet. © A.v. Rheyn Nach der Reue ist mein Herz leicht wie eine Wolke, die unbeschwert am Himmel dahinsegelt. Buddha 560-480 v. Chr. Der Optimist folgt der Spur, die der Pessimist gelegt hat. © Marion Gitzel Ich habe Locken, Mama hat Locken, Papa hat nur Haare. Kindermund Wer ergründet die Natur ist dem Schöpfer auf der Spur. Bauernweisheit Es ist sehr kurios, wie verschieden man eine Sache ansehen kann, je nachdem, ob sie uns oder jemand anders angeht. J. Gotthelf 1797-1854 Niemals ist die Natur minderwertiger als die Kunst. Marc Aurel 121-180 Kurios ist es, wenn ein Frosch einen Frosch im Hals hat! © Helga Schäferling Die Technik ist die Konter-Evolution der Natur. © Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck Die Natur hat Gesetze, aber keine Paragraphen. © Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger Der Fortschritt feiert Pyrrhussiege über die Natur. Karl Kraus 1874-1936 Um uns schmilzt das Eis, in uns nicht. K. F. Gutzkow 1811-1878 Nach der nächsten Kurve siehst du weiter! © F. Dommenz - 2011 - Geirangerfjord Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück. T. v. Milet 625 v. Chr. - 2011 - Nordfjord Die Gletscher schrumpfen und der Horizont auch. © Billy - 2011 - Boedalsbreen Diesel gibt es bald überall, - im Walde und am Wasserfall. © E. H. Bellermann - 2011 - Tvinnefossen Der Berg sagte zur Ebene: ich bin höher als du. Kann sein, erwiderte die Ebene; aber ich bin alles, und du bist nur eine Ausnahme von mir. J. H. Pestalozzi 1746-1827 - 2011 - Vestkapp Nordpolarmeer / Tromsoe / Lofoten / Nord-Polarkreis / Trondheim / Bergen Stuhl muß nicht immer braun sein... Er hielt immer zur Stange - zu jener, an der die Fahne wehte, die er in den Wind hängte. © Dr. rer. pol. A. Brie Kein Mensch ist eine Insel für sich allein. J. Donne, 1572-1631 Bei Versenkung denken Tibeter an Buddha, Deutsche an U-Boote. © Dr. phil. M. Richter Ohne Besatzung ist weder der Turm noch das Schiff etwas wert. Sophokles, 496 - 406 v. Chr. Gott ist nicht wegen der Kirche da, die Kirche aber sehr wohl dieses Gottes wegen. © R. J. Blank Das bitterste Heimweh ist dasjenige nach dem versunkenen Eiland einer unschuldigen Jugend. W. Kreiten, 1847-1902 Mit Ernst und Eifer schafft der Weise, wohl gezähmt, für sich ein Eiland, das die Flut nicht überschwemmt. Dhammapada Spiegel. Du erwartest jedes Mal ein Wunder. Spieglein, Spieglein an der Wand, gibt es nur im Märchen, Gott sei Dank. © H.-A. Brenjo Das unvertäute Boot muß mit dem Strome treiben. M. Shikibu, 973-1023 In den Schären braucht man sich manchmal um garnix scheren... Es ist nicht einerlei, ob ein U-Boot taucht oder sinkt. © G. Fitzthum Der Mensch ist eine Spiegelung des geoffenbarten Gottes. A. Besant, 1847-1933 Mein eigener Standpunkt hat hoffentlich ein Geländer © A. Maggauer-Kirsche Politik und Wildschutz lehren: Losungen sind Scheiße. © A. Eilers In den Ozean schifft mit tausend Masten der Jüngling, still, auf gerettetem Boot, treibt in den Hafen der Greis. J. C. F. v Schiller, 1759-1805 Für einen, der nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, ist jeder Wind der richtige Wind. L. A. Seneca, 4 v. Chr-65 n. Chr. Gewalt ohne Überlegung stürzt durch ihre eigne Wucht. Vis consili expers mole ruit sua. Horaz, 65-8 v.Chr. Aus jeder schönen Rose wird einmal eine Hagebutte. Das Fahrrad hat mehr für die Frauenbewegung erreicht, als die ganze Emanzipation. © E. Baschnonga Der Nebel ist der Weichzeichner der Natur. Tränen des Glücks sind Tautropfen des Herzens. © H. Schäferling Hirngespinste sind nicht selten fein gesponnen wie ein Spinnennetz, aber es fehlt ihnen deren Belastbarkeit. © S. Wache Jedes Rinnsal sucht sich seinen Weg. Doch zum Ziel wird es nur gelangen, wenn es Bach und Fluß werden kann. © Dr. C. P. Fröhling Je härter das Tagwerk, je süßer die Rast. (J.) F. Kind, 1768-1843 Gutmenschen: Sie sind so schamlos anständig, daß es mir die Röte ins Gesicht treibt. © M. Grau Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe. © Dr. rer. pol. G. Kocher Ein teures Auto ist ein schlechtes Statussymbol. Alle schauen das Auto an, die wenigsten den Besitzer. © E. Blanck In jeder Familie findet sich ein schwarzes Schaf... SUCHEN! Es gibt Leute, die sind so cool, die kann man nicht mehr kalt machen. © E. Klepgen Früher war alles besser: Rauchen war cool, das Kino gut und die Kassen übernahmen die Raucherbeinprothese. F. Reinecke Was »cool« auch auf gut deutsch heißen mag, in der Originalsprache klingt es wesentlich cooler. © M. G. Reisenberg Volksverführer genießen das Bad in der Menge - ohne Menge, kein Bad. © A. Selacher Wer stets zu Haus den Schirm vegißt, erweist sich so als Optimist. © W. Lörzer Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück. T. von Milet, um 625-545 v. Chr. Das Klima spielt verrückt, weil wir verrückt mit dem Klima spielen. © F. Dommenz Ich spiel verrückt, spielst du mit? Graffito Besser der Hut ist verrückt als der Kopf. Bleib normal. Das wär' verrückt genug. © E. Blanck Verrückt sein ist nicht schlecht nur anders © A. Maggauer-Kirsche Die Verrückten rücken so lang an ihrer Umgebung, bis sie komplett verrückt ist! © Ole Solange Sie glauben ich sei verrückt, ist alles noch in Ordnung. Du bist verrückt mein Kind, du mußt nach Berlin. F. von Suppé, 1819-1895 Theorie: Segeln bei Windstille © KH. Karius Die Hoffnung ist der Wind in den Segeln unseres Schiffes. © M. Poisel Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuß Verrücktheit. Aristoteles, 384-322 v. Chr. wir reiten lieber ein Pferd das hinkt als daß wir uns auf ein neues Pferd wagen © A. Maggauer-Kirsche Ein Pferd! Ein Pferd! Ein Königreich für ein Pferd! W. Shakespeare, 1564-1616 Ich las, daß Einstein auf einem Pferd geritten sei. Dann war entweder Einstein kein Einstein nicht, oder das Pferd kein Pferd nicht. © M. Schröder Das Trojanische Pferd war von außen ein Pferd. Innen war es ein Wohnmobil. Das Pferd ist für den Reiter da und nicht der Reiter für das Pferd. Talmud Ein Nagel bewahrt ein Eisen, ein Eisen ein Pferd, ein Pferd einen Mann, ein Mann eine Burg, eine Burg ein Land. Wenn ein Pferd tot ist, steig ab. Indianische Weisheit Ein braves Pferd stirbt in den Sielen. O. E. L. Fürst von Bismarck, 1815-1898 Ein Königreich für den, der mir sagt, was das Pferd von uns denkt. Billy © Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd. Aus Arabien Die Freiheit ist die Blüte des Gesetzes. C. Brentano, 1778-1842 Die Schönheit ist die Blüte des Glücks. aus Japan Die Blüte betrauert ihr Verblühen nicht. Sie weiß, ewige Blüte trägt niemals Frucht! © G. Zydek Die Blüte des Zorns ist die Raserei. Euripides, 480-407 v. Chr. Begeisterung ist die Blüte der Verwegenheit. P. R. Luck Der Aphorismus: die letzte Blüte des Gedankens. Billy © Mißtrauen ist Hagel für die Blüte der Liebe. Aus England Am Baum des Ernstes ist die Heiterkeit die Blüte. F. Busoni, 1866-1924 Das Schweigen ist der Liebe keusche Blüte. H. Heine, 1797-1856 Die Blüte ist das Herz, der Same ist das technische Können. S. Motokiyo, 1363-1443 Es gibt eine Blüte auch bei Runzeln. A. von Rhodos, 295-215 v. Chr. La Palma - Typisches Straßenbild. La Palma - Lava am Teneguía, letzter Ausbruch 1971. La Palma - San Miguel de la Palma, ist die nordwestlichste der sieben großen Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean. La Palma - Die üppige Vegetation führte zu dem Beinamen isla bonita. La Palma - Das Verhältnis aus Grundfläche und Höhe macht La Palma zu einer der schroffsten Inseln der Erde. La Palma - Nicht alle Wege führen nach Rom. La Palma - Kopfsache La Palma - Gut wenn man weiß, wo oben und unten ist! La Palma - kein Gehirnjogging La Palma - Gehirnjogging La Palma - Wenn der Schuster die schlechtesten Schuhe hat... nich schlimm! La Palma - Morgens um zehn in Spanien. La Palma - kein Konsens La Palma - Wahrheit ist ein Durchgang, keine Grenze. © P. Rudl La Palma - Ehrgeiz ist Habsucht auf Stelzen und maskiert. W. S. Landor, 1775-1864 La Palma - Im Wein ist die Wahrheit verdünnt. © M. Hinrich La Palma - Die Vagabunden sind das Salz der Erde. F. Spielhagen, 1829-1911 La Palma - Der Witz ist das Salz der Unterhaltung, nicht die Nahrung. W. Hazlitt, 1778-1830 Adlersafari Lofoten 2007 - kein Adler! Adlersafari Lofoten 2007 - immer noch kein Adler! Adlersafari Lofoten 2007 - nö, auch kein Adler... Adlersafari Lofoten 2007 - man merkt bereits wo die Reise hin geht? Adlersafari Lofoten 2007 - Portrait einer weiteren Möwe... Möwensafari Lofoten 2007 Adlersafari Lofoten 2007 - aaaah! ein Adler... Adlersafari Lofoten 2007 - dermagmischned! Bergmann es gibt essen... KAUE! Dogmatiker hängen sich an der Richtschnur auf. © M. Hinrich Die Ehe ist ein Bergwerk. Man muß ineinander bis ans Lebensende nach Schätzen suchen. A. Reitz, 1884-1964 Verbunden im Erzbrecher Der Mensch gleicht einem Bergwerk, in dem unentwegt Erwartungen abgebaut werden. © p. e. schumacher Im Bergwerk der Erzdummheit gibt es keine Arbeitslosen. © M. Hinrich Das Bergwerk ist immer größer als der Edelstein. Ein Mensch ohne Liebhaberei ist wie ein Dampfkessel ohne Ventil. Bei uns geht alles elektrisch. Sogar das Gehalt versetzt uns einen Schlag. Steinmühle für Eisenerz im Rammelsberg Wenn die da unten das da oben nicht mehr mitmachen, wird es ein Oben- und Untenohne. © Prof. M. M. Jung Wer sich oben glaubt, übersieht leicht, daß er schnell die Beute derer werden kann, die noch weiter oben sind. © W. Meurer Revolution von oben. F. von Schlegel, 1772-1829 Für den Absteiger ist die Ausgangsbasis oben. © p. e. schumacher Wo ich sitze, ist immer oben. O. E. L. Fürst von Bismarck, 1815-1898 Wer drauf kommt, ist oben. © E. H. Bellermann Geistlosigkeit, auch ein »Oben ohne«! © M. G. Reisenberg Erfahrung zeigt, es fehlt Erfahrung, gibt's Schwierigkeiten bei der Paarung. Kalenderspruch Wie sanft ist doch die Täuschung. N. Machiavelli 1469-1527 Das gefräßigste Ungetüm, welches keinerlei Kost verachtet, ist die Eitelkeit. Unbekannt Wer jeck (närrisch) weed, dem fängk et em Kopp an. Aus Köln Es gibt Insekten, die nur einen Tag leben, und doch existiert ihre Gattung immer und immer fort. Voltaire 1694-1778 Wenn so mancher Frauen mit Flügeln sieht, dann weniger als Engel, sondern als Raubvögel oder Insekten. © E. Blanck Der positive Glaube ist die Blume, woraus die Biene ihren Honig, die Wespe ihr Gift holt. Unbekannt Natur ist so unbequem. Der Rasen ist hart, uneben und feucht, und zudem wimmelt es von gräßlichen schwarzen Insekten. O. Wilde 1854-1900 Merken Sie sich den Unterschied zwischen Insekten und Kerbtieren; die ersten bilden eine größere Klasse, in welche die zweiten nicht hineingehören. Johann Georg August Galletti 1750-1828 Eine Fliege in einem Glas Sekt ist ein Insekt. © S. Sarek Und wenn einmal ein Löwe vor euch steht, sollt ihr nicht das Insekt auf ihm besingen. © Georg Schmid Auf jedem Friedhof liegen auch die, die einmal glaubten, unentbehrlich zu sein. © Kurt Haberstich Ein guter Mensch gehört auf einen guten Ort. ('Gut-Ort' ist die euphemische Bezeichnung für Friedhof) Jüdisches Sprichwort Immer bauen wir bloß Luftschlösser, - warum denn nicht auch Häuser, Gärten und einen luftigen Friedhof. © Brigitte Fuchs Die Kirche gleicht heute mehr einem Friedhof, denn sie hat mehr Karteileichen als gläubige Mitglieder. © Thomas Häntsch Altern stimmt solidarisch. Spätestens auf dem Friedhof sind wir all per Du. © KarlHeinz Karius Die Wissenschaft ist ein Friedhof toter Ideen. M. de U. y Yugo 1864-1936 Warum nicht neckische Todesanzeige: Ich bin umgezogen. Meine neue Adresse ist: Friedhof Mönchengladbach, Kaldenkirchener Straße? © P. Eßer Besucht man einen Friedhof, weiß man sofort, daß auch im Tode die Menschen nie gleich sind. © M. G. Reisenberg Manche Menschen haben so oft ihre Hoffnungen begraben müssen, daß sie sich einen eigenen Friedhof dafür anlegen könnten. © W. Meurer Bei allzu großer Freude gehe auf den Friedhof; und ist dein Herz übervoll an Leid und Kummer, so gehe auch dorthin. Aus Armenien Geld ist dazu da, ausgegeben zu werden. Schließlich hat es wenig Sinn, später einmal der Reichste auf dem Friedhof zu sein. Aus den USA Die höchste Ruhegebung kommt einem aus dem Memento mori, und eine Viertelstunde auf dem Lichtenfelder Friedhof rückt einen immer wieder zurecht. Theodor Fontane 1819-1898 Friedhöfe: verkommende Gärten der Vernunft. © Peter Rudl Museen sind Friedhöfe für die Kunst. Alphonse de Lamartine 1790-1869 Insolvenz-Verwalter: Betriebswirtschaftlicher Friedhofs-Gärtner © KarlHeinz Karius Um eines schönen Friedhofs willen möchte niemand sterben. Sorbisch So manchem wird sein Magen zum Friedhof. Ossetisches Sprichwort Friedhof: Letzte Haltestelle vor dem Jenseits © Prof. Dr. H.-J. Quadbeck-Seege Unsere Friedhöfe sind überfüllt. Es gibt einfach zu viele totgeschwiegene Wahrheiten. © KarlHeinz Karius Der jeden schlägt, ruht keine Stund'. Das tun des Friedhofs Steine kund. © Dr. Sigbert Latzel Die Erinnerung ist ein Friedhof der blüht. Unbekannt Friedhöfe sind Zukunftsaussichten, auf die man sich voll verlassen kann. © Thomas Häntsch Religionen sind die Friedhöfe des Geistes. Man kann nicht den Lebendigen bei den Toten suchen. Heinrich Lhotzky 1859-1930 Für die Liebe über den Tod hinaus gibt es bessere Beweise als Friedhöfe. © Manfred Hinrich Der Gedanke, nicht mehr zu sein, ist so süß! Welch tiefe Ruhe ist über alle Friedhöfe gebreitet! Gustave Flaubert 1821-1880 Statistiker-Logik: Friedhöfe müssen gut sein, denn bisher wollte noch keine Leiche von dort wieder weg ... © Wolfgang J. Reus 1959-2006 Die Liebe ist der Stoff der Natur, den die Vorstellungskraft gewoben hat. George Louis Leclerc Graf de Buffon (1707 - 1788) Pieks: Medizinisches Stichwort © KarlHeinz Karius (*1935) Die Menschen sind wie die Schnecken, die bei gutem Wetter aus ihrer Schale hervorkriechen und sich bei schlechter Witterung darin zurückziehen. Deutsches Sprichwort Die zeigen Ekel der verblühten Rose, Die vor der Knospe knieten. William Shakespeare (1564 - 1616) Die Fäden, aus denen ein gutes Leben gewoben ist, heissen Liebe und Mitgefühl. © Elvira von Ostheim (*1942) Die ideale Distanz ist noch immer die brauchbarste Perspektive. © A. Michael Bussek (*1966) Wenn wir ein kleines Blümchen ganz und gar, so wie es in seinem Wesen ist erkennen könnten, so hätten wir damit die ganze Welt erkannt. Meister Eckhart 1260-1327 Es ist eine Frage der Perspektive, ob unheimlich besser ist als heimlich. © Wolfgang J. Reus (1959 - 2006) Etwas aus der richtigen Perspektive zu sehen ist eine Gnade, aber wenn du mittendrin steckst, nützt sie dir auch nichts mehr. © p. e. schumacher Es gibt Zwerge, die vom Riesen verlangen, er möge zu ihnen aufblicken. © G. W. Heyse Die Ameise hält das Glühwürmchen für ein großes Licht. Unbekannt Unter dem Blätterdach eines Baumes zu träumen, erspart den Psychiater. © Klaus Ender Haben Sie auch schon mal einer Ameise das Leben gerettet? © Paul Schibler Dem Furchtsamen rauschen alle Blätter. Deutsches Sprichwort 'Ich bin die Größte', sagte die Ameise und glaubte es auch. © Walter Ludin Lebenslauf und Laufbahn haben so wenig miteinander gemein, wie der Stammbaum mit dem Baumstamm. © Emil Baschnonga Es liegt in der Natur der Menschen, daß sie nicht über einen Berg stolpern, wohl aber über einen Ameisenhügel. Lü Bu We 300-235 v.Chr. Wenn ich wüßte, daß morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Bäumchen pflanzen. Martin Luther (1483 - 1546) Der beste Freund des Mannes ist die Frau, doch der treueste sein Hund. © Andrzej Majewski Wahre Neigung vollendet sogleich zum Manne den Jüngling. Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) Radikal sein ist die Sache an der Wurzel fassen. Karl Marx (1818 - 1883) Übrigens: Es ist zwar oft Licht, aber nicht immer Luft am Ende des Tunnels ... © Wolfgang J. Reus (1959 - 2006) Ein Sonnenstreifen läuft barfuß über das Feld, liebkost die Erde. © Ernst Ferstl Briksdalen 2011 - Brücke zum anderen Ufer - so wichtig wie die Brücke von Mensch zu Mensch. © K. Eisenlöffel Am Oldevatnet 2011 - Mit Humor geht alles besser? Auch den Bach herab? © M. G. Reisenberg Bricksdalsbreen 2011 - Alles fließt. Das steht fest! © M. Hinrich Flostranda 2011 - Er redet zwar wie ein Wasserfall, nimmt es mit den Fällen jedoch nicht allzu genau. © G. W. Heyse Tvinnefossen 2011 - Ein Wasserfall vergießt nie seinen Weg. Aus China Am Oldevatnet 2011 - Wir töten Tiere und essen sie, warum also darf ich kein Blümchen pflücken und es rauchen? Unbekannt Zum Tvinnefossen 2011 - Journalistenwahrheit: Wenn du im dunklen Wald ein Kaninchen fängst, kuschle dich an es. Wenn du im Wald einen Wolf fängst ... © W. J. Reus Atka Enterpreis mit Besatzung Mittelweg ist ein sicherer Steg. Man denkt mehr russisch... Hier hängt ein Fisch im Netz, wie des armen Mannes Recht im Gesetz. W. Shakespeare, 1564-1616 Die Krabbe ist in ihrem Loch ein großer Herr. Aus Griechenland Wall Street: Aquarium der Hai Society © KH. Karius Eiserne Disziplinen hinterlassen viel Schrott. © M. G. Reisenberg Die große moderne Formel lautet: Arbeit, abermals Arbeit, und immer Arbeit. L. Gambetta, 1838-1882 Blau ist grüner als gelb. Fischtrawler Dmitrii Pokramowitsch / Murmansk auf Reede Manchmal können Demokraten rot sehen. © P. Kosorin Nicht schwarz malen, schwarz ist zu hell! Graffito Die Malerei ist nichts als die Kunst, schwarz auf weiß und weiß auf schwarz zu setzen. F. M. Granet, 1775-1849 Er sah schwarz für die Weisheit. © W. J. Reus, 1959-2006 Trockendock Blom + Voss Tollerort, gar kein toller Ort In jedem Menschen steckt etwas von einem Komödianten und Profitjäger. K. Capek, 1890-1938 Das beste Monument des Menschen ist der Mensch. J. W. v. Goethe, 1749-1832 Auch in einem Etablissement mit dem Schild NO SMOKING kann Abendgarderobe erwünscht sein! © G. Drews Ärger ist eine Säure, die ihren Behälter stärker zerfrißt als das, worüber man sie ausgießt. »Das Beste« 1968 Raser sind Männer, die mit ihren Pferdestärken wie Esel umgeh'n. © K. Klages Eine Seele erträgt so wenig moralische Dissonanzen, als das Ohr das Gekritzel eines Messers auf Glas. J. C. F. v Schiller, 1759-1805 Landungsbrücken im Zwielicht Vergangenheit ist unabänderlich. Getragen wiegt sie leichter als geschleppt. © E. Pannek Die meisten beten den Sonnenaufgang mehr an als den Sonnenuntergang. G. Pompeius, 106 v. Chr.-48 v. Chr. Entscheidung durch Majorität ist ein Notbehelf, ebenso wie Beleuchtung durch Gas. W. Gladstone, 1809-1898 Wenn du in einem tiefen Tal sitzt, hast du Aussicht auf die Berge und es kann nur aufwärts gehen. Aus Polen Je mehr Menschen diese Erde bevölkern, umso weniger Aussicht besteht, daß sie einander lieben. © W. Puzicha Dies Leben ist ein Gefängnis, wo jeder nur eine kümmerliche Aussicht hat in die Freiheit: das ist die eigene Seele. B. v Arnim, 1785-1859 Was ich nur halbherzig tue, hat auch nur die halbe Aussicht auf Erfolg! © G. Zydek Für einen Autor ist es eine tröstliche Aussicht, daß alle Tage neue künftige Leser geboren werden. J. W. v Goethe, 1749-1832 Wir müssen Hoffnung haben, um die Zukunft zu genießen. Wir wollen lieber eine schlimme Gegenwart mit schöner Aussicht als umgekehrt. J. Paul, 1763-1825 Vorsicht! Mit Absicht vermiedene Rücksicht auf die Ansichten anderer mindert in jeder Hinsicht die Aussicht auf eigene Einsicht. © KH. Karius Die Liebe zum Detail verbaut so manchem die Aussicht auf ein sorgenfreies Leben. Zum Luftschlösserbauen braucht man nicht einmal einen Grund, und in einem Luftschloß hat selbst die Hausmeisterwohnung eine paradiesische Aussicht. J. N. Nestroy, 1801-1862 Es führen viele Wege zum Gipfel des Berges, doch die Aussicht bleibt die gleiche. Aus China Manche Menschen ziehen eine gute Aussicht einer guten Einsicht vor! © G. Zydek Populisten sind jene Menschen, die einen Spaten Spaten und eine Katze Katze nennen. W. Shakespeare, 1564-1616 Dem Schalk zündet man zwei Lichter an, dem Frommen kaum eines. M. Twain, 1835-1910 Das Licht der lumpigsten Straßenlaterne verbirgt uns die Lichter der ewigen Sterne. »Fliegenden Blättern«, 1844 Wie viele Lichter verdanken nur ihrem Leuchter, daß man sie sieht! C. F. Hebbel, 1813-1863 Es gibt Lichter, die alles bescheinen, nur nicht den eigenen Leuchter. C. F. Hebbel, 1813-1863 Aber du weißt, wie ich im Anschaun lebe; es sind mir tausend Lichter aufgegangen. J. W. v. Goethe, 1749-1832 Kleine Lichter stellen sich gern unter große Scheffel. © Prof. Dr. H.-J. Quadbeck-Seeger Es existieren auch Lichter, die, wenn sie aufgehen, lediglich blenden. © M. G. Reisenberg Dein Grab ist nicht auf dem Friedhof, dein Grab ist in mir. © M. Hinrich Mißgunst ist grausam wie das Grab. Bibel Ach, das allein Beständ'ge ist das Grab. A. Grün, 1808-1876 Liebe ist leuchtend wie das Morgenlicht und schweigsam wie das Grab. P. v Heyse, 1830-1914 Der Mensch verkümmert im Frieden, Müßige Ruh' ist das Grab des Muts! J. C. F. v Schiller, 1759-1805 Der Leib ist das Grab der Seele. Soma, sema. Plato, 427-348 v. Chr. Es ist kein Grab, das nicht ein Acker wäre. L. Spohr, 1784-1859 Die Lüge folgt uns noch hinab ins Grab. G. Noiccolini, 1782-1861 Jedes Grab ist ein Lehrbrief eines freigesprochenen Geistes. »Fliegenden Blättern«, 1844 Privilegien aller Art sind das Grab der Freiheit und Gerechtigkeit. J. G. Seume, 1763-1810 Vor jedem Grab wird unser Verstand klein. Adolf Reitz, 1884-1964 Man muß seine Schmerzen vergessen können oder sich ein Grab schaufeln. H. de Balzac, 1799-1850 Der Mensch wird überall erwartet, letztendlich auch im Grab. © M. G. Reisenberg Leben heißt kämpfen. Ruhe wirst du im Grab haben. L. A. Seneca, 4 v. Chr-65 n. Chr. Erkennen ist ein Grab - für alte Irrtümer, und eine Wiege für - junge. E. Gött, 1864-1908 Leib und Seele in Harmonie find'st im Grab du, vorher nie. C. F. Meyer, 1825-1898 Das Grab hütet das Vergängliche - die Seele bewahrt, was das Leben verschenkte. E. Limpach, 1899-1965 Alle Wege enden am Grab, es ist das Tor zum Nichts. Bibel Selbst das Grab des Heilands wird nicht umsonst gehütet. Wenn die Hoffnung uns verläßt, geht sie, unser Grab zu graben. C. Sylva, 1843-1916 Muße ohne Bücher ist der Tod und des lebenden Menschen Grab. L. A. Seneca, 4 v. Chr-65 n. Chr. Gebet der Erde, was sie gegeben! Es blühet das Leben über dem Grab. C. Brentano, 1778-1842 Mancher Kranz auf einem Grab ist eine Dornenkrone der Reue. P. Sirius, 1858-1913 Die Börse ist ein Markt für Illusionen, die Geld bringen sollen. G. v Siemens, 1839-1901 Wer auf dem Markt ißt, gleicht einem Hund. Talmud Innovation ist, wenn der Markt HURRA schreit Auf dem Markt glaubt niemand an höhere Menschen. F. W. Nietzsche, 1844-1900 Das Maß, mit dem Ihr auf dem Markt die Dinge meßt, ist falsch. H. v Kleist, 1777-1811 Die Ehe: ein Markt, auf dem nichts umsonst ist - abgesehen vom Eintritt. M. de Montaigne, 1533-1592 Auf dem Markt lernt man die Leute besser kennen als im Tempel. Deutsches Sprichwort Wenn de Dummen to Markt kaamt, hebbt de Kloken Geld. Aus Schleswig-Holstein Ebenso viele Kälber kommen auf den Markt wie tote Kühe. Deutsches Sprichwort Der Markt ist nicht unverrückbar, er wird täglich neu verteilt. K. Brugger Wer auf dem Markt singt, dem bellt jeder Hund ins Gesicht. Deutsches Sprichwort Wer meint, daß der Gottesdienst nur in der Kirche zu Hause ist, braucht eigentlich nicht in die Kirche zu gehen. J. H. Newman, 1801-1890 Erfolg ist eine ständige Baustelle. Kalenderspruch Schlimmer als sterben ist die schimpfliche Ruhe. N. Tommaseo, 1802-1874 Die tiefe Ruhe ist die Bewegung in sich selbst. Laotse, 3. Jh. v. Chr. Wenn die Eifersucht erst einmal da ist, dann brennt sie und brennt, und man weiß nicht einmal wo. Wer nicht brennt der qualmt. Wenn man in einem Fluggerät sitzen würde, das mit Lichtgeschwindigkeit fliegt, was würde passieren, wenn man die Scheinwerfer einschaltet? Wenn es brennt, hilft auch die Spülschüssel. Jüdisches Sprichwort Das Leben ist eine Baustelle, die nie fertig wird, weil ständig die Pläne geändert werden. Jeder lebt davon, daß er etwas verkauft. R. L. B. Stevenson, 1850-1894 Ein Mann ist so alt, als er sich fühlt, eine Frau so alt, als sie aussieht. J. Unger, 1828-1913 Wie die Olive ihr Öl nicht hergibt, bis man sie preßt, so bessern sich die Kinder Israels nicht, bis Nöte sie heimsuchen. Altes Testament Es ist ein Brunnen, der heißt Leid; daraus fließt die lautre Seligkeit. Doch wer nur in den Brunnen schaut, dem graut. R. F. L. Dehmel, 1863-1920 Die Religion ist eine Straße zu Gott. Eine Straße ist kein Haus. S. Ramakrishna, 1834-1886 Je schlechter die Straße, desto schöner die Gegend. Aus England Das Leben hat kein Geländer. Anstrengung zerstört die Schönheit, - die Schönheit der Züge, die des Ausdrucks nicht. Ida Gräfin von Hahn-Hahn, 1805-1880 Man hat gesagt, daß die Schönheit ein Versprechen von Glück ist. Umgekehrt kann auch die Möglichkeit der Freude der Beginn von Schönheit sein. M. Proust, 1871-1922 Der Mensch braucht von Zeit zu Zeit ein kleines Unwetter, damit er mal wieder erkennt, wie wenig er zu melden hat. Ein Aphorismus ist das Panorama eines Details. Eduard Acda, 1864-1936 Blume in Vase (im Wohnzimmer) Fuck the fucking foot! (im Wörlitzer Park) Vegarbets omrade (in Schweden) Der Mensch ist eine Spiegelung des geoffenbarten Gottes. A. Besant, 1847-1933 Um uns schmilzt das Eis, in uns nicht. K. F. Gutzkow, 1811-1878 Auf Bergen ist früher Licht und Eis als unten. J. Paul, 1763-1825 Jugendlicher Verstand gleicht dem Eis im Frühling. Aus Rußland Die Gleichgültigkeit ist wie das Eis an den Polen: Sie tötet alles. H: de Balzac, 1799-1850 Grün ist die Heide, die Heide ist grün, aber rot sind die Rosen, eh' sie verblühn. H. Löns, 1866-1914 Einen Menschen nur nach seinen Fehlern zu beurteilen, hieße ... die Gewalt eines Weltmeeres an der Zerbrechlichkeit seiner Gischt zu berechnen. K. Gibran, 1883-1931 Wahn ist eine blinde Kuh. C. Lehmann, 1579-1639 Die Kuh kennt den, der sie melkt, aber nicht den, dem sie gehört. Aus Abessinien Die Kuh, die als erste auf der Wiese ist, leckt den ganzen Tau auf. Aus Frankreich Der Blick des Verstandes fängt an scharf zu werden, wenn der Blick der Augen an Schärfe verliert. Plato, 427-347 v. Chr Man soll nie auf den ersten Blick urteilen, weil man sich beim zweiten Blick nur zu oft vom Gegenteil überzeugt. J. N. Nestroy, 1801-1862 Was Gott an und für sich ist, wissen wir so wenig, als ein Käfer weiß, was ein Mensch ist. H. (U.) Zwingli, 1484-1531 Wer geht sieht mehr als wer fährt. J. G. Seume, 1763-1810 In der Provinz ist schon der Regen Zerstreuung. E. H. de Goncourt, 1822-1896 Drei Fuß dickes Eis gefriert nicht in einem Tag. Aus China Für den, der über glattes Eis gleitet, ist das richtige Tempo Sicherheit. R. W. Emerson, 1803-1882 Wenn wir über dünnes Eis laufen, liegt unser Heil in der Geschwindigkeit. R. W. Emerson, 1803-1882 Ich bin heute geboren, komisch ... genau an meinem Geburtstag. Wohl, wenn ins Eis des klügelnden Verstandes, das warme Blut ein bißchen muntrer springt. J. C. F. v Schiller, 1759-1805 Du weißt nicht, wer dein Freund oder dein Feind ist, bis das Eis bricht. Von den Eskimo Zugefroren ist der Teich im kalten Winter, doch ich weiß einen Wassrstreifen darin; nimmer wird ein Quell zu Eis. Meiji-ishin Tenno, 1868-1912 Ich will den Boden küssen, Durchdringen Eis und Schnee Mit meinen heißen Tränen, Bis ich die Erde seh. W. Müller, 1794-1827 Die Wahrheit ist eine Fackel, die durch den Nebel leuchtet, ohne ihn zu vertreiben. C.-A. Helvetius, 1715-1771 Wissen wäre fatal. Die Ungewißheit ist es, die uns reizt. Ein Nebel macht die Dinge wunderschön. O. Wilde, 1854-1900 Metro Alpin - 2980m ü. M. am Rande des Feegletschers zur Station «Mittelallalin» 3456m ü. M. Zugang zum Eispavillon Saas Fee mitten unter dem Gletscher Benedikt Schnyder, Gletscher-Spezialist und Erbauer der grössten Eisgrotte der Welt, Mittelallalin Eispavillon Saas Fee. Fleiß bricht Eis. Deutsches Sprichwort Blau ist die einzige Farbe, bei der ich mich wohl fühle. F. Marc, 1880-1916 Um zu begreifen, daß der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen. J. W. v Goethe, 1749-1832 Die besten Ideen kommen einem immer erst auf der Treppe. Talfahrt; Metro Alpin, die eigentlich unterirdisch verlaufende Standseilbahn im Schweizer Kanton Wallis Der Glaube macht den Strohhalm zum Seil. Severin, 410-482 Die leisen Mahner in uns sind die besten Führer, sie finden den Weg, auch in Nacht und Nebel. E. Gött, 1864-1908 Das ist der Lohn der Schlauheit, daß sie fein den Faden spinnt, bis er, am feinsten, bricht. F. Grillparzer, 1791-1872 Die Kunst mag ein Spiel sein, aber sie ist ein ernstes Spiel. C. D. Friedrich, 1774-1840 Wer dem Spiel zusieht, der kann es am besten. C. Lehmann, 1579-1639 Bücher sind Gedankengräber. H. W. Longfellow, 1807-1882 Bücher sind stille Lehrmeister. A. Gellius, ca 130-170 Mancher hat so ein dickes Fell, daß er kein Rückgrat mehr braucht. Der Kranich baut kein Nest auf einen abgestorbenen Baum. Aus Japan Die französische Gesellschaft ist selbst der Historiker, ich kann nur der Sekretär sein. H. de Balzac, 1799-1850 Der Lehrer vergesse nicht die naturgeschichtlichen Ausflüge. J. Kehrein, 1808-1876 Der Wein wandelt den Maulwurf zum Adler. C. Baudelaire, 1821-1867 Der Adler fliegt allein, der Rabe scharenweise, Gesellschaft braucht der Tor und Einsamkeit der Weise. F. Rückert, 1788-1866 Der Adler kann nicht vom flachen Boden wegfliegen; er muß mühselig auf einen Fels oder Baumstumpf hüpfen: Von dort aber schwingt er sich zu den Sternen. H. v Hofmannsthal, 1874-1929 Auch der Adler fliegt nicht höher als die Sonne. Aus Rußland Ich bin eine Idee, in Fleisch gehüllt, die aus dem Bauch des Himmels entsprang. Wie ein Falke fliege ich über das Bekannte hinaus in das Reich des Unbekannten. Ägyptisches Totenbuch Ein kluger Falke verbirgt seine Krallen. Aus China Der Herrscher muß ein Herrscher, der Minister ein Minister, der Vater ein Vater und der Sohn ein Sohn sein. Konfuzius, 551-479 v. Chr. Er ist ein Geier und wartet auf Aas. Vultur est, cadaver expectat. Hieronymus, um 347-420 Die Erde ist der große Felsen, woran die Menschheit, der eigentliche Prometheus, gefesselt ist und vom Geier des Zweifels zerfleischt wird. H. Heine, 1797-1856 Hör auf mit deinem Gram zu spielen, Der wie ein Geier dir am Leben frißt! Die schlechteste Gesellschaft läßt dich fühlen, Daß du ein Mensch mit Menschen bist. (Faust) J. W. v Goethe, 1749-1832" Wenn die Seerose verwelkt, muß da nicht auch die Sonnenblume welken? Wenn die Blüten welken, muß es dann nicht auch mit den Disteln zu Ende gehen? Aus der Mongolei Du weißt, sobald der Frosch zu gleißen Sich aufbläht, muß er auch zerreißen. J. F. Fischart, 1546-1590 O Welt, vor deinem häßlichen Schlund wird guter Wille selbst zunichte. Scheint das Licht auf schwarzen Grund, so sieht man nichts mehr von dem Lichte. J. W. v Goethe, 1749-1832 Des Geizes Schlund ist ohne Grund. Sprichwort Man muß in den Dreck hineingeschlagen haben, um zu wissen, wie weit er spritzt. W. Raabe, 1831-1910 Der Teufel ist ziemlich wasserscheu. Deshalb spritzt der Priester auch in der Kirche herum. Stilblüte Dunkle Brillen schonen das Augenlicht, rosarote die Nerven. Viele würden sehen können, trügen sie nur keine Brillen. C. F. Hebbel, 1813-1863 Mit Brillen war Goethe nie ausgesöhnt - Heute hätt' er sich daran gewöhnt. H. Vierordt, 1855-1935 Angst ist für die Seele ebenso gesund wie ein Bad für den Körper. M. Gorkij, 1868-1936 Ein Bad erfrischt den Körper, eine Tasse Tee den Geist. Aus Japan Die Zunge ist der Säbel im Schnabel. Bauernweisheit Unser Leben, womit läßt es sich vergleichen? Mit dem Tautropfen, vom Schnabel eines Wasservogels abgeschüttelt, in dem sich nun das Mondlicht spiegelt. K. Dogen, 1200-1253 Willst du gewinnen der Menschen Gunst, so mußt du lernen die saure Kunst, zu sprechen stets mit feiner List, wie andern der Schnabel gewachsen ist. Oskar Blumenthal, 1852-1917 Mit zwanzig Jahren ist der Mensch ein Pfau, mit dreißig ein Löwe, mit vierzig ein Kamel, mit fünfzig eine Schlange, mit sechzig ein Hund, mit siebzig ein Affe, mit achtzig - nichts. B. G. y Morales, 1601-1658 Der gereizten Leidenschaft ist keine Torheit zu bunt. J. C. F. v Schiller, 1759-1805 Blauer Ara Komischer Vogel Hornvieh; Hornvogel; wer weiss das schon? Gelber Neidhart, alter Uhu. Wohl versteh' ich deine Meinung: Bist du doch der seelenfrohen Gotterlösten Welt Verneinung! F. W. Weber, 1813-1894 Viel Vögel sind, die hassen mich, Ich bin ein Kauz und acht es nicht. Alter Spruch Zur Schande der Menschheit sei es gesagt; wenn ich der Tugend die Hand drücken wollte, fand ich sie fröstelnd in einer Dachkammer, von Verleumdungen verfolgt . und als Närrin, als komischer Kauz oder als Dummkopf verlacht. H. de Balzac, 1799-1850 Vor den Augen schmeichelt er in den süßesten Tönen, aus den Augen - schmäht er mit gespaltener Zunge. Tuwinisches Sprichwort Herr, gib mir blinde Augen für Dinge, die nichts taugen und Augen voller Klarheit für all deine Wahrheit. J. M. Sailer, 1751-1832 Intelligenz ist das Schiff, Weisheit das Ziel. © Dr. M. Singh Jus Gespräche sind wie Reisen zu Schiff. N. Chamfort 1741-1790 Lieber im Traum sein einziges Schiff verlieren, als im Schiff seinen einzigen Traum. © Brigitte Fuchs Wie ein Schiff nicht an einen Anker hängen darf, so auch unser Leben nicht an einer Hoffnung. Epiktet um 50-138 Viele würden ihre Traurigkeit gern von Bord werfen - wenn es bloß noch ein Schiff gäbe, auf dem sie sich befinden. © Gregor Brand Führt mich ein großes Schiff, trägt mich ein kleiner Kahn, ich fahre gleich so gut, land ich nur sicher an. Hans Aßmann Freiherr von Abschatz 1646-1699 Lade nicht alles auf ein Schiff! Aus Friesland Schiff-Fahrt treiben ist nötig, leben nicht. Pompeius 106-48v.Chr. Zwei Kapitäne bringen ein Schiff zum Sinken. Aus der Türkei Ohne Grundsätze ist der Mensch wie ein Schiff ohne Steuer und Kompaß, das von jedem Winde hin und her getrieben wird. S. Smiles 1812-1904 Ein alter Lotse verliert sein Schiff durch zu große Selbstsicherheit. Ein junger Lotse verliert es aus Mangel an Erfahrung. D. Defoe 1660-1731 Lieber den Anker verlieren als das ganze Schiff. Deutsch Jeder Mensch braucht ein gewisses Maß an Sorgen und Leiden. Wie ein Schiff ohne Frachtgut - es schwankt und läuft Gefahr zu kentern. Rabbi Rab Wer immer im Lärm sitzt, wird stumpf, wer in der Stille sitzt, auch; nur die wechselnde Welle trägt des Menschen Schiff. P. Keller 1873-1932 Manche haben Charakter, weil sie einsam sind, und sind einsam, weil sie Charakter haben. J. Langbehn 1851-1907 Wir kommen unbewusst ins Leben, wie werden wir gehen? Unbewusst oder bewusst einsam? Wie lange einsam? © R. Walden Laßt uns ferne sein, auf daß wir uns nahekommen! Ferne heißt innigste Verbundenheit mit dem ewigen Gesetz. Ferne heißt Liebe. © H. Much 1880-1932 Ich wurde allein geboren. Ich werde allein sterben. Und dazwischen bin ich Tag und Nacht allein. Sengai 1750-1837 Früher hieß es niedlich >Kummerspeck< - heute müßte es brutal >Angstspeck< heißen. © G. Skrypzak Die Menschen in der Welt gleichen einer Karawane, die dahingeführt wird, während sie schlafen. Ali ibn Abi-Talib um 600 Unsere Welt heute: Rastlos, Ratlos, Orientierungslos, Geistlos. Und dann noch das Los mit der Liebe: Glücklos. © M. Poisel Aber die Lebenskunst besteht darin, sein Pulver nicht unnütz und nicht in jedem Augenblick zu verschießen. Theodor Fontane 1819-1898 Wer antwortet auf unnütz Gespei, der macht aus einem Übel zwei. Deutsches Sprichwort Nach höchsten Dingen musst du streben, sonst haben sie unnütz in deiner Wiege gelegen. © Horst Reiner Menzel Macht kaputt was euch kaputtmacht. Spontispruch Wer liebt, rast. Lord George Gordon Noel Byron 1788-1824 Wir ordnen's, es zerfällt. Wir ordnen's wieder - und zerfallen selbst. R. M. Rilke 1875-1926 Aufklärung: jener Vorgang, bei dem sich herausstellt, daß Opa nur halb soviel weiß wie der Enkel. © Giorgio Marconi Wer weiß, daß zuviel Licht zerstört, erkennt des Schattens Sinn und Wert. © Erich Limpach 1899-1965 Wer Ideale zerstört, mordet! E. Wertheimer 1846-1916 Leiden zerstört oder wird zerstört vom Dulder selbst. Lord George Gordon Noel Byron 1788-1824 Wahnsinnslogik: Die Natur von Pferdestärken zerstört! © Martin Gerhard Reisenberg Auch ein dünner Baum belebt die Landschaft. Unbekannt Der Unterschied zwischen Landschaft und Landschaft ist klein; doch groß ist der Unterschied zwischen den Betrachtern. R.W. Emerson 1803-1882 Wunderbar Der Gang aus dem Nebel in eine sonnenklare Landschaft. © Otto Baumgartner-Amstad Pornographie! Nackte Leere! © M. G. Reisenberg Kann man Standpunkte auch mieten? © E. Blanck An jedem Eingang steht die Ehrfurcht. © H. Much 1880-1932 Geldbörsen verfügen stets nur über einen Eingang, besitzen leider aber recht viele Ausgänge. © M. G. Reisenberg Paßbilder sind die Rache des Fotografen. Joachim Ringelnatz 1883-1934 Man kann auch Déjà-vu und Amnesie zeitgleich haben: Genau das habe ich irgendwann schon mal genauso vergessen. Unbekannt Alle, die bei uns anrufen, sind einsam. Telefonseelsorge Es heißt, sein Glück im Inneren zu suchen, nicht in der Garage. © P. Kosorin Die Maschine ist unser Gott und unser Teufel. Anton Hansen Tammsaare 1878-1940 Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst. © P. Lachenmeier Vorurteile sind oft so entgegenkommend, daß sie überall Eingang finden. © E. Ferstl Die Lage ist egal. Von vorne wie von hinten. © V. Hinselmann Kauffrau Wahrheit ist ein Durchgang, keine Grenze. © Peter Rudl Jeder Weg trifft einmal einen anderen Weg. Aus Madagaskar Eine Oase ist ein Gasthaus in der Wüste. G. Flaubert 1821-1880 Bei den wenigsten Gefängnissen sieht man die Gitter. Unbekannt Das letzte Hemd hat keine Taschen. Deutsches Sprichwort Selbst ist ein seltener Vogel. © M. Hinrich Deutschland, mein Dornröschen, Schlafe, was willst du mehr? G. Herwegh 1817-1875 An einem Schuß Humor ist noch keiner gestorben. © Erhard Horst Bellermann Sage niemals, der Schuß ging fehl! Sage lieber: 'nach einer längeren Agonie erreichte der Ball das Toraus'. © M. G. Reisenberg Torture never stops. Unbekannt Üsi Landschaft, üsi Bärge, üsi Armuet, das isch üse Schutz. Rudolf von Tavel 1866-1934 Die Sorgenvögel horsten. Am liebsten stets im Haus. Nach frisch umgrünten Forsten. Wagt keiner sich hinaus. Franz Ritter von Kobell 1803-1882 Regt sich Menschenfreundlichkeit, beginnt der Himmel. © Paul Mommertz Gefühl und Zeichnung, das sind die wahren Meister, um den Pinsel zu führen. Jacques-Louis David 1748-1825 Die Zeichnung ist die Rechtschaffenheit der Kunst. J. A. D. Ingres 1780-1867 Ein Dorf mit wenigen Häusern ist ein böses Dorf. Aus Griechenland Mit Glimmer, Glitzer und Gloria trösten sich die Armen. © D. Mühlemann Was ist Witz? Verschmitzt ausgedrückte Vernunft. André-Marie de Chénier 1762-1794 enthauptet Die Naturgewalten sind dazu da, das Universum im Gleichgewicht zu halten, und die Psyche ist eine Naturgewalt. © Reinhold Bertsch Es gibt Menschen, die kein Gesicht, sondern nur Gesichter haben. Peter Sirius 1858-1913 Leerer Pfad vor mir Weit fort bist du gegangen Abdruck im Herz bleibt. © EPROM Dankbarkeit ist ein Blümchen, das nur in wenigen Gärten wächst. Unbekannt Die menschliche Faulheit arbeitet unermüdlich. © E. Ferstl Engstirnigkeit und Weitsicht liegen oft sehr nah beieinander. © B. Steiner Luther schaute den Leuten aufs Maul; der Revolverblatt-Journalist sieht ihnen auf die Fresse. © Dr. S. Latzel Entschlußkraft geht nicht mit der Feinheit einher, weil ihr die Nachgiebigkeit, die kraftlose Sanftheit, störend und hemmend im Wege steht. © Niemand von Keiner Aus einem vertrauten, zweisamen Gespräch kann Ganzheit wachsen und rundherum fängt die Luft zu schwingen an. © I. Rauthmann Die Sprödigkeit der Schönen ist nur ein Damm, der einen Regenstrom zurückpreßt; und ungestümer prallen die Fluten an. J. Ch. F. v Schiller 1759-1805 Globetrotter sind immer aus dem Häuschen. © Almut Adler Gäbe es immer nur Licht und niemals Schatten, das Leben würde einem ausdruckslosen Foto gleichen. © Th. Häntsch Der Gerber meint, die Eichbäume wüchsen nur der Rinde wegen. Deutsches Sprichwort Die Edeltanne behält in hohes Alter hinein eine weiche Rinde. Es gibt auch Menschen so. B. Auerbach 1812-1882 Beurteile den Baum nicht nach seiner Rinde! Deutsches Sprichwort Vom Mond ist keine Sonnenglut zu fürchten. Shûdraka indischer König des 1. Jh. n. Chr. In den Ozean schifft mit tausend Masten der Jüngling, still, auf gerettetem Boot, treibt in den Hafen der Greis. J. Ch. F. v Schiller 1759-1805 Ich kann nicht in den Hafen der Ehe einlaufen. Ich muß mich leider mit einer Hafenrundfahrt begnügen. D. v. Liliencron 1844-1909 Relatives Unglück! Wie arm müssen sich im Hafen von Monte Carlo die Besitzer der kleinen Yachten vorkommen! © P. Hohl Besser ist es, sich vom Sturm in den ersten besten Hafen werfen zu lassen, als in einer Meeresstille mitten auf der See zu verschmachten. G. E. Lessing 1729-1781 Ein Hafen ist ein reizvoller Aufenthalt für eine im Lebenskampf erschöpfte Seele. Charles Baudelaire 1821-1867 Es ist herrlich, im wilden Sturm auf einem Schiff zu sein, von dem man weiß, daß es im Hafen ankommt. Blaise Pascal 1623-1662 Für einen, der nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, ist jeder Wind der richtige Wind. Lucius Annaeus Seneca ca. 4 v. Chr-65 n. Chr. Der Freundschaft Hafen trügt nur allzu oft. Sophokles 496-406 v. Chr Wenn man nicht weiß, welchen Hafen man ansteuert, wird einem keine Brise recht sein. Seemannsweisheit Im Hafen will jeder am Steuer sein. © P. Kosorin Es gibt Menschen, die sind wie ein sicherer Hafen. Du kannst dort immer vor Anker gehen. © Jochen Mariss Den sichersten Hafen suche in der Mitte des Ozeans. © P. Kosorin Das schönste Geräusch ist die Stille. Unbekannt Zum Nichtstun ist jede Jahreszeit die schönste. © Alexander Saheb Sanftmut und Kraft ergeben die schönste Synergie. © P. Rudl Flower-Power = Unser Dorf soll schöner werden © A. Egert Es blüht ein Blümchen irgendwo, in einem stillen Tal, das schmeichelt Aug und Herz so froh wie ein Abendsonnenstrahl. G. A. Bürger 1747-1794 Wenn wir ein kleines Blümchen ganz und gar, so wie es in seinem Wesen ist erkennen könnten, so hätten wir damit die ganze Welt erkannt. M. Eckhart 1260-1327 Prüderie begnügt sich mit dem Liebesleben von Blümchen, aber auch von Bienen. © R. Walden Wir töten Tiere und essen sie, warum also darf ich kein Blümchen pflücken und es rauchen? Unbekannt Von einem unscheinbaren Blümchen Zu einer blühenden schönen Blume. Wie wichtig doch das Äußere für diese Welt ist. © Miranda B. Blumen, die wir selten sehen, haben es uns angetan. Wir bewundern Orchideen und verachten Löwenzahn. © F. Wittkamp Der Löwenzahn braucht nur eine sanfte Brise, um neues Leben in die Welt der Blumen zu tragen. © W. Meurer Ein Frosch liebte einen Frosch, doch der liebte schon die Froschheit. © M. Hinrich 1926-2015 Sei kein Frosch - bleib wie du bist! © H. Schäferling Kein Frosch trinkt den Teich aus, in dem er lebt. Indianische Weisheit Lieber einen Frosch küssen als eine Kröte schlucken! © H. Schäferling Ein Frosch mit genug Kröten wird verdammt schnell zum Prinz. © C. M. Mancini Der Frosch im Brunnen beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnengrund. Aus der Mongolei Wenn der Frosch dir sagt, das Krokodil habe entzündete Augen, glaube es ihm. Aus Trinidat Der Frosch weiß nicht, daß er die Welt aus der Froschperspektive sieht. © W. Ludin Zum Glück steckt nicht hinter jedem hübschen Frosch ein ekliger Prinz. © Dr. phil. M. Richter Setz' einen Frosch auf einen weißen Stuhl, er hüpft doch wieder in den schwarzen Pfuhl. W. Müller Nur beim Fluss geht's ständig Berg ab! © T. Jungmann Endloses, bitteres Meer, aber wende den Kopf, da ist die Küste. Aus China Zwischen Holz und Holz ist ein Unterschied. Il y a fagots et fagots. J. B. Molière 1622-1673 Geirangerfjord 2011 - Nur noch vermeintlich ein stolzer Schwan. Der Weg auf Dalsnibba 2011 - Standart viewport in den Geiranger. Wir verdrecken den Bach, der Bach fließt in den Fluß, der Fluß fließt in das Meer, das Meer fließt über die Erde. Frage: Was verdrecken wir? Graffito Am Leuchtturm... Norwegen Juni 2011 - Ein Triumph: zu scheitern an den Klippen der Vorbehalte in uns. © B. Fuchs Die Äskulapschlange sieht aus wie ein Ausrufezeichen, um das sich ein Fragezeichen schlängelt. © U. Erckenbrecht Ein Bündnis und eine Familie sind wie ein Steinhaufen: Du nimmst einen einzigen Stein heraus, und das Ganze bricht auseinander. Altes Testament Seit 15 Jahren unverändert! - 2011 - Lebt in der Gegenwart! Zu leer ist und zu weit Der Zukunft Haus, zu groß das der Vergangenheit. F. Rückert 1788-1866 Raum ist in der kleinsten Hütte für ein glücklich liebend Paar. J. Ch. F. von Schiller 1759-1805 Wehe dem Haus, dessen offene Fenster nur Dunkelheit hereinlassen. Altes Testament Fv698 Panoramavejen - Mißtrauen Sie den Bettlern. Den wirklich Bedürftigen findet man nicht auf der Straße. H. de Balzac 1799-1850 Du wähnst die Welt bei dir zu Haus - die Wirklichkeit sieht anders aus. E. Limpach 1899-1965 Folva 2011 - Erst wenn du an eine tiefe Schlucht herantrittst, erkennst du, wie dick die Erde ist. Aus China Vestkapp Norwegen 2011 - Lobet nicht aller Menschen Weitsicht. Auch Neidhammel schielen über den Tellerrand. © M. G. Reisenberg An Probleme geht man mit Vorsicht heran, analysiert sie mit Scharfsicht und löst sie mit Um- und Weitsicht. Also nichts für kurzsichtige Politiker. © S. Wache Jung sein ist Glück und vergeht wie Dunst, jung bleiben ist mehr und ist eine Kunst. F. T. v. Vischer 1807-1887 Ich bin nur ein ewig Reisender, nicht weitgereist. Prof. Dr. J. Vital Kopp 1906-1966 Die auf der Straße liegen sind auf dem falschen Weg. © E. H. Bellermann Philosophie und Poesie, Verschlagen vom Wind der Emphatik, Sind gestrandet, ich weiß nicht wie, Auf der Sandbank der Grammatik. F. Grillparzer 1791-1872 Neigungen sind bekannt, die Zuneigung ist unberechenbar. © Siegfried Wache Wir4 - Maximale Bildbearbeitung, auf dem Kopf stehend in knallbunter Fankleidung fotogrfiert... und jetzt? Wir4 - Weichspüler und Weichzeichner Wir4 - auf dem weg zur Goldenen Hochzeit Startseiten 2001-2010 - die ersten Schritte Startseiten 2001-2010 - die ersten Fortschritte Startseiten 2001-2010 - der Fortschritt als Extase Startseiten 2001-2010 - gestern Startseiten 2001-2010 - morgen Startseiten 2011-2012 - übermorgen Mows meeting... Dieberei ist die gemeinste Nahrung von der Welt. M. Luther, 1483-1546 Tatsachen sind für den Geist, was die Nahrung für den Körper ist. E. Burke, 1729-1797 Essen ist die halbe Nahrung, Schlaf die andere. Aus Schweden Der Witz ist das Salz der Unterhaltung, nicht die Nahrung. W. Hazlitt, 1778-1830 Aantmoors: Hanseatisch für jemanden, der wie eine Ente mit dem Hintern wackelt. ...leser sind Menschen, die soweit erwachsen sind, daß sie am Storch zweifeln, aber jede Ente glauben. Lieber eine fette Ente in der Pfanne, als eine Gans am Hals. Ente gut, alles gut! W. Busch, 1832-1908 Gott verspricht eine sichere Landung, aber keine ruhige Reise. Aus England Berlin 2009 - Unter Tage sind nicht alle Kumpel. Berlin 2009 - Aus dem Zug durch den Zug. Berlin 2009 - Selbstportrait mit zwei Zügen. Berlin 2009 - Bahnhof Schöneberg. Berlin 2009 - Office Tower am ZONIE ZENTER. Berlin 2009 - Mauerreste, Zwischenlager Sophiengemeinde, Friedhofsplatz Bernauer Straße (I). Berlin 2009 - Mauerreste, Zwischenlager Sophiengemeinde, Friedhofsplatz Bernauer Straße (II). Berlin 2009 - Von der Müllhalde Sophienfriedhof zur Mauergedenkstätte Bernauer Straße. Berlin 2009 - Rotes Rathaus und Neptunbrunnen. Berlin 2009 - Alex vom Fernsehturm 2009. Berlin 2009 - Fernsehturm vom Alex 2009. Berlin 2009 - Museumsmeile, Pergamonaltar mit dickem Mann. Berlin 2009 - Dyonisos großer Onkel. Berlin 2009 - Dyonisos Spielkameraden. Berlin 2009 - Dyonisosausstellung im Pergamonmuseum. Berlin 2009 - Von unten. Berlin 2009 - Der hat ja schon nen Bart. Berlin 2009 - So glatt wirds nur mit Schwillkinson. Berlin 2009 - Wie die Nase des Mannes ... Berlin 2009 - Ewig jung. Berlin 2009 - Vom Alter gezeichnet. Berlin 2009 - Deutscher Dom. Berlin 2009 - Dom vom Dom. Berlin 2009 - Modell des Doms vom Dom. Berlin 2009 - Modell mit Model (I). Berlin 2009 - Modell im Dom. Berlin 2009 - Modell mit Model (II). Berlin 2009 - Wegen Umbauarbeiten der Kuppel ab dem 07.03.2009 geschlossen. Berlin 2009 - Das Amt, verdammt! Berlin 2009 - Hauptbahnhof nachts. Berlin 2009 - Zwischen Bundestag und Alex. Berlin 2009 - Sammelstelle für Pariser? Berlin 2009 - Vom Amt zum Tag. Loki - ist schmuck und schön von Gestalt... Er übertrifft alle andern in Schlauheit und in jeder Art von Betrug. Stange / jüngere Edda Loki - Unser Hund führt als einziger ein geregeltes Familienleben. A. van Rheyn, 1939-2005 Loki - Ein vernünftiger Schwanz wedelt nicht ständig mit dem Hund. © M. Hinrich Loki - Die Katze ist ein freier Mitarbeiter, der Hund ein Angestellter. K. Tucholsky, 1890-1935 Loki - Kein Zweifel, der Hund ist treu. Aber sollen wir uns deshalb ein Beispiel an ihm nehmen? O. Wilde, 1854-1900 Loki - Ich sehe einen Hund graben, das muß doch einen Grund haben. Graffito Loki - wenn alles für die Katz ist kommt man gern auf den Hund. © A. Maggauer-Kirsche Loki - Je mehr ich von den Menschen sehe, um so lieber habe ich meinen Hund. Friedrich II. der Große, 1712-1786 Loki - 'Mein Hund ist der räudigste', prahlt jeder Floh. © M. G. Reisenberg Loki - Des Pudels Kern ist dort, wo der Hund begraben liegt. © F.-J. Schaarschuh Loki - Ein guter Mensch schämt sich sogar vor einem Hund. A. P. Tschechow, 1860-1904 Loki - Wäre ich ein Hund, du wärst mein Lieblingsbaum. © M. Schröder Loki - Und wohin ich auch steige, überall hin folgt mir mein Hund, der heißt »Ich«. F. W. Nietzsche, 1844-1900 Loki - Wenn jeder blöde Hund bellen würde, das gäbe eine Kläfferei! © H. Lahm Loki - Ich brauch mich nicht umzusehn, ob der Irrtum folgt, er ist mein Hund. © M. Hinrich Loki - Wer seinen Hund liebt, muß auch dessen Flöhe lieben. Bantu Loki - Das Leben ist ein Hund - es muß trainiert werden. © P. Kosorin Loki - Einen Hund kann man nicht besitzen, er kann uns nur begleiten. © O. Jobes Loki - Es gibt nichts Ärmeres als den Hund und nichts Reicheres als das Schwein. Babylonischer Talmud / Schabbat 155 Loki - Der Verdruß der Menschheit ist der Umstand, daß sie vom Affen abstammt und nicht vom Hund. A. Schopenhauer, 1788-1860 Loki - Der Hund ist die Tugend, die sich nicht zum Menschen machen konnte. V. M. Hugo, 1802-1885 Loki - Der Hund ist das Symbol der Treue, aber wir halten ihn lieber an der Leine. M. Tussaud, 1761-1850 Loki - Der beste Freund des Mannes ist die Frau, doch der treueste sein Hund. © A. Majewski Loki - Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund. H. von Bingen, 1098-1179 Es ist unsinnig, einer Schnecke Schnelligkeit beibringen zu wollen. © U. Löchner Morgenstund' hat Schleim im Mund. © Konflux Die Sonnenseiten des Lebens sind nichts für Schleimer. © B. Fuchs Frost schadet dem Unkraut nicht. Alter Spruch Lieber eine Hagebutte im Strauch als eine Rose im Garten. Shakespeare 1564-1616 Wenn Gründe so gemein wie Brombeeren wären… Shakespeare 1564-1616 Frust ist der Frost der Seele. © W. Puzicha 1925-2013 Der Witz der Weisheit ist, daß einer, wenn er stolpert und aus den Brombeeren strauchelt, in die Himbeeren holpert. C. Spitteler 1845-1924 Lieber nataler Frost als nasaler Schnee. © Stefan Wittlin Die Sommermotte weiß nichts vom Frost. Eisherz und Edeljaspis In einem guten Wort ist für drei Winter Wärme; ein böses Wort verletzt wie sechs Monate Frost. Aus der Mongolei Gegen den Frost hilft kein Zittern. Deutsches Sprichwort Eine Krankheit ist für den Menschen wie ein Frost für die Pflanze: sie bringt ihn um oder macht ihn reifer. © Dr. Ebo Rau Im Sommer erblühten die Blumen unserer Liebe, nur um im Frost der ersten kalten Nacht zu sterben. © Rose von der Au Es ist kein Lager so hart, kein Frost so scharf, keine Not so bitter wie die Schande. J.K.B. Freiherr v. Eichendorff 1788-1857 Wir sterben an der Kälte und nicht an der Dunkelheit. Nicht die Nacht tötet, sondern der Frost. M. de U. y Yugo 1864-1936 Frost und Unrecht haben allezeit ein faules Ende. Aus Schlesien Man kann sich auch an Frost verbrennen. © R. Pfüller Gleichgültigkeit wirkt wie Raureif auf Knospen — Lieblosigkeit wie Frost. © E. Pannek Der Tod wird sich auf dich legen wie der erste Frost auf das Buchenlaub. Hab also keine Angst! © Dr. phil. M. Richter Die Liebe ist ein Wechselfieber, bei dem der Frost zuletzt kommt. Unbekannt Die erste Liebe und der Mai gehen selten ohne Frost vorbei. Sprichwort Laß dich von Frost- und Frustzeiten nicht abhalten, an dein Blühen zu glauben! © Helga Schäferling Frost und Eisigkeit lassen in der Natur wie beim Menschen vieles erstarren. © Willy Meurer Der Winter ist eine Sommerpause. © Manfred Hinrich 1926-2015 Mir wäre ein Sommergarten im Winter lieber als ein Wintergarten im Sommer. © Brigitte Fuchs Im Winter werden die sauren Früchte süß. Aus Rumänien Ein leidenschaftlicher Greis ist wie ein Gewitter im Winter. Volksmund Das Internet ist im Winter nett. © K. Klaboschke Umbrien und Toskana - 52043 Castiglion Fiorentino Provinz Arezzo 43.345842,11.918485 Umbrien und Toskana - Nähe ist von weitem gesehen auch Weite. © B. Fuchs Umbrien und Toskana - Fahre fröhlich fort zu wagen, Wege durchs Dickicht zu schlagen. © F. Löchner Umbrien und Toskana - Wir wollen lieber eine schlimme Gegenwart mit schöner Aussicht als umgekehrt. J. Paul 1763-1825 Umbrien und Toskana - Du fragst, was uns gemeinsam bleibt? Das Hochzeitsdatum. © p. e. schumacher Umbrien und Toskana - Auch der Baum, unter dem man Schutz sucht, läßt das Wasser durch. Aus Japan Umbrien und Toskana - Eng ist ein dehnbarer Begriff! S. Pistol Umbrien und Toskana - Der Mund ist breiter als das Tor. Aus Rußland Umbrien und Toskana - Wenn du nicht an die Tür klopfst, wird die Tür nicht aufgemacht. Aus Griechenland Umbrien und Toskana - Ach, das allein Beständ'ge ist das Grab. A. Grün 1808-1876 Umbrien und Toskana - Die heiligen Stätten der Riesennadeln, oben, als Türme, Spitzen, unten, als Torbogen, Öhre - durch die werden zur Erbauung der Pilger Kamele getrieben. © A. Feldmann Umbrien und Toskana - Man sah den Wegen am Abendlicht an, daß es Heimwege waren. Nachruf Umbrien und Toskana - Wetter ist eine Erfindung der Natur, Unwetter eine Erfindung der Menschen. © E. H. Bellermann Umbrien und Toskana - Dein Denken bestimmt deine Stimmung, deine Stimmung bestimmt deine Wahrnehmung. © T. Jungmann Umbrien und Toskana - Ein üblicher kleinerer Pool von etwa 8x4 m bei 1m Wassertiefe beinhaltet etwa so viel Wasser, wie zur Herstellung eines PCs samt Monitor benötigt werden. Aber der Pool erfrischt mehr. © E. Blanck Umbrien und Toskana - Der schönste Leib - ein Schleier nur, in den sich schamhaft - Schönres hüllt. F. W. Nietzsche 1844-1900 Umbrien und Toskana - Für den Absteiger ist die Ausgangsbasis oben. © p. e. schumacher Wer bewacht die Wächter? Quis custodit custodes? Juvenal 58-140 Umbrien und Toskana - Niemand geht schneller, als wer sich verweilt und recht bedenkt, wohin die Zeit und auch sein Leben eilt. © Dr. C. P. Fröhling Umbrien und Toskana - Man soll die gar nicht hören, die da vorgeben, daß allein Handarbeit eine Arbeit zu nennen ist. M. Luther 1483-1546 Umbrien und Toskana - Mit allen Wassern gewaschen! Eine echte Drecksau. © P. Mommertz Umbrien und Toskana - Müßiggang ist das Ende des Lasters Arbeitssucht. © W. Ludin Umbrien und Toskana - Haben Sie keine Angst vor dem Lebensabend! Er geht auch vorbei. © Michail Genin 1927-2003 Umbrien und Toskana - Deine Welt ist nicht größer als das Fenster, das du ihr aufreißt. © E. Benyoetz Umbrien und Toskana - Wer neue Wege gehen will, muß ohne Wegweiser auskommen. E. Ferstl Umbrien und Toskana - Der Patriotismus der Konsumenten ist besser als der Patriotismus des Staates. © A. Czettel Umbrien und Toskana - Es ist nicht gut, die Welt nur durchs Fenster zu betrachten. © Stefan Aust Umbrien und Toskana - Ein Maulkorb hat auch sein Gutes: Man lernt wieder flüstern. Nikolaus Cybinski Umbrien und Toskana - Spähe nicht umher in den Straßen der Stadt... Altes Testament: Buch Jesus Sirach Umbrien und Toskana - Die Straßen sind öde, der Wandersmann feiert. Altes Testament: Jesaja Umbrien und Toskana - Wenn wir jetzt in einen alten Dom treten, ahnen wir kaum mehr den esoterischen Sinn seiner steinernen Symbolik. Nur der Gesamteindruck tritt uns unmittelbar ins Gemüt. H. Heine Umbrien und Toskana - Hüte dich vor dem Imposanten! Aus der Länge des Stiels kann man nicht auf die Schönheit der Blüte schließen. P. Altenberg Umbrien und Toskana - Wohl dem Mann, der untadelig befunden wird und dem Mammon nicht nachläuft! Altes Testament: Buch Jesus Sirach Umbrien und Toskana - Europa ist heute nur dem Namen nach christlich. In Wirklichkeit betet es den Mammon an. 'Mahatma' Mohandas Karamchand Gandhi Umbrien und Toskana - Wer sich an die Kirche lehnt, dem fällt leicht ein Götze auf den Kopf. Sprichwort Deutschland Umbrien und Toskana - Wer an der Hure hängt, der ist ein Leib mit ihr. Neues Testament: 1. Brief an die Korinther Umbrien und Toskana - Kunst ist Magie, befreit von der Lüge, Wahrheit zu sein. Theodor W. Adorno Umbrien und Toskana - Massenstudentenhaltung oder: Wie geht´s Dir im Käfig? Nomen Nescio Umbrien und Toskana - Eine alte Katze und ein alter Hund denken an ihr Heim. aus China Umbrien und Toskana - Er kam besser voran, weil er die Welt im Rückspiegel behielt. E. Baschnonga Umbrien und Toskana - Wer alleine arbeitet, addiert. Wer zusammenarbeitet, multipliziert. F. Friedl Umbrien und Toskana - Ich fühle mich wie ein sehr altes Kind, das aber immer noch neugierig ist. J. L. Borges Umbrien und Toskana - Ein Leben ohne Feste ist wie ein langer Weg ohne Einkehr. Demokrit Umbrien und Toskana - Die einzelnen Stufen zur Karriere sind bei Frauen meist steiler als bei Männern. © Willy Meurer Umbrien und Toskana - Ungeduldige sind als erste an der geschlossenen Barriere. Wolfram Weidner Umbrien und Toskana - Ein Glaube ist nicht wahr, nur weil er nützlich ist. Henri Frédéric Amiel Umbrien und Toskana - Erholung. - Eine Kur, die eine allgemeine Erschöpfung durch einen besonderen Trübsinn bekämpft. Ambrose Bierce Umbrien und Toskana - Blinder Glaube hat einen bösen Blick. Stanislaw Jerzy Lec Umbrien und Toskana - Das Panorama der Möglichkeiten ist nur von der Kürze des Lebens begrenzt. Jeden Tag kannst Du Fortschritte machen. Sir Winston Spencer Churchill Umbrien und Toskana - Ein Aphorismus ist das Panorama eines Details. Eduard Acda 1864-1936 Total privat! - Das Gerüst der Klugheit sind unvergessene Dummheiten. © Dr. S. Latzel Total privat! - Wut ist nicht negativ. Wut hat die Aufgabe negative Energie in positive Energie umzuwandeln. © A. Kaltofen Total privat! - Es kommt immer sehr darauf an, wo eine Schraube locker ist. © B. Fuchs Total privat! - Jedes Werkzeug erhält erst seine Vollendung dadurch, daß es nicht mehreren, sondern nur einem Zwecke dient. Aristoteles 384-322 v. Chr. Total privat! - Neid frißt selbst noch in Löcher Löcher. © G. W. Heyse Total privat! - Man muß bisweilen fünf gerade sein lassen. Sprichwort Total privat! - Mittelmaß ist der falsche Maßstab. © E. H. Bellermann Total privat! - Spielt die Rolle, die man spielt, eine Rolle? © G. Uhlenbruck Total privat! - Auf dem Weg nach oben fängt man am besten unten an. Total privat! - Beim Erben können sich Besitzer ganzer Häuserzeilen um eine Tasse streiten. Prof. Dr. Josef Vital Kopp 1906-1966 Total privat! - Alles hinterläßt Reste und Restrisiken. Alles bleibt irgendwo und bleibt wirksam. »Die Ethik« Total privat! - Wozu die ganze Privatsphäre, wenn sie von keiner Privatatmosphäre begleitet wird! © M. G. Reisenberg Kaffeekränzchen - Drei Dinge gehören zu einem guten Kaffee: erstens Kaffee, zweitens Kaffee und drittens nochmals Kaffee. A. Dumas 1802-1870 Kaffeekränzchen - Kellner, falls dies Kaffee ist, bringen sie mir Tee, falls dies aber Tee ist, bringen sie mir Kaffee. A. Lincoln 1809-1865 Kaffeekränzchen - Die Tasse Kaffee ist die weibliche Variante des Briefmarkenalbums. © P. Becker Kaffeekränzchen - Mein Kaffee ist wie ich: O.K.! © W. Meurer Kaffeekränzchen - Nur eins ist besser als eine Tasse guter Kaffee: zwei Tassen guter Kaffee. © D. Fleischhammel Kaffeekränzchen - Kuchen ist das Brot zum Sonntag. © W. Puzicha Kaffeekränzchen - Ein Egoist ist für mich ein Mensch, der das größte Stück Kuchen vom Teller nimmt, das ich selbst gerne gegessen hätte. © M. Schröder Kaffeekränzchen - Eigentlich müßten die Tastaturhersteller gelernt haben, dass diese Abflußlöcher für den Kaffee brauchen. © P. Becker Kaffeekränzchen - Auch große Krümel ergeben keinen Kuchen. © W. J. Reus 1959-2006 Kaffeekränzchen - Er ist nicht Fisch noch Fleisch, aber ein guter Kuchen. © M. Hinrich Kaffeekränzchen - Die Wahrheit ist ein großer Kuchen. Und jeder bekommt nur ein kleines Stück. © Dr. G. Strobel Kaffeekränzchen - In jeder Hand ein gleich großes Stück Kuchen, ist auch eine ausgewogene Diät. © W. Meurer Kaffeekränzchen - Lieber Rosinen im Kopf als Haare im Kuchen. © Graf Fito Loki & Cooper - Ein Trost: Wer weiß in 100 Jahren noch, wie blöd ich mich heute benommen habe? © W. Ludin Loki & Cooper - Ich sehe blöd aus. Um diese Zeit befindet sich mein Geist auf der Weide. J. Renard, 1864-1910 Loki & Cooper - Wer schnell entschlossen ist, der strauchelt leicht. Sophokles, 496-406/5 v. Chr. Loki & Cooper - Wer schleicht, tritt leise - desto lauter schreckt er. © E. Baschnonga Loki & Cooper - Nichts ist so wichtig, daß man das Abwarten übereilen sollte. © K. Klaboschke Loki & Cooper - Die Jagd ist nicht die eines denkenden Wesens würdige Beschäftigung. Friedrich II., der Große, 1712-1786 Loki & Cooper - Zuallererst sind die Unterwerfer ihrem schwachen Willen untertan. © M. G. Reisenberg Loki & Cooper - Man sollte stolz auf den Schmerz sein - jeder Schmerz ist eine Erinnerung unseres hohen Ranges. Novalis, 1772-1801 Loki & Cooper - Wo gepöbelt wird, da fallen Zähne. © U. Erckenbrecht Loki & Cooper - Gute Zähne sind mindestens soviel wert wie das Assessorexamen. Th. Fontane, 1819-1898 Loki & Cooper - Es tut nie eine Rute gut. Sie schlägt, bis daß das Gute ruht. © Dr. S. Latzel Loki & Cooper - Mancher rotiert, nur damit sich alles um ihn dreht. © Dr. rer. pol. A. Brie Loki & Cooper - Kampfform der Pazifisten: Entrüstung. © Dr. phil. M. Richter Loki & Cooper - Pazifismus und abstrakte Friedenspredigt sind eine Form der Irreführung... W. I. Lenin 1870-1924 Loki & Cooper - Pazifismus heißt, die Wehrlosigkeit stört die Zielgenauigkeit... © E. Kupke Loki & Cooper - Wehr dich und laß nicht zu, daß du mit Blindheit geschlagen wirst! © H. Schäferling Loki & Cooper - Denn leben hieß: sich wehren! J. W. von Goethe, 1749-1832 Loki & Cooper - sich wehren ist etwas anderes als zurückschlagen © A. Maggauer-Kirsche Loki & Cooper - Ehrlichkeit: Der ehrliche Blick ist oft eine Täuschung. Das offene Wort steckt meist voller Hinterlist. © M. Grau Loki & Cooper - Für die Unverständigen ist es besser, zu gehorchen als zu herrschen. Demokrit, 460-370 v. Chr. Loki & Cooper - Im Spielsalon der Talente wird die Kunst zum Schabernack. © E. Baschnonga Opuntie - Was der Kaktus in Perfektion beherrscht, das kann der Mensch immer noch nicht: er kann nicht Nein sagen. © Billy Opuntie - Ein Kaktus, der laufen kann, ist vermutlich ein Igel. Graf Fito Opuntie - Wer dir etwas durch die Blume sagt, streichelt deine Seele mit dem Kaktus. © P. E. Schumacher Opuntie - Kein Kaktus ist so dicht mit Stacheln besetzt, daß er nicht noch Platz für eine Blüte hätte. Sprichwort Schwachheit, dein Name ist Weib! W. Shakespeare 1564-1616 Hoffnung ist der Sonnenstrahl hinter den Wolken. © E. Schinkel (Hetze) Von der Genesis - bis zur Nemesis - Gerenne is. © U. Erckenbrecht Ansicht in Klarsicht ist nicht gleich Aussicht. © M. Hinrich 1926-2015 Ist der Schuldenberg erklommen, ist die Aussicht dir genommen. © E. H. Bellermann Schöne Aussicht: weg vom Fenster sein. © W. Ludin Selten sind Hunger und Durst zusammen. Aus Irland Väterchen Rost, alter Schredderagent. © M. Hinrich Wir können nicht jung zusammen leben, aber zusammen alt werden. © A. Hauck Vorbild: Eine geritzte Kastanie lacht, wenn geröstet. © E. Baschnonga Wir sind zusammen gewachsen zusammengewachsen © H.-Ch. Neuert Brot und Salz führen Freunde zusammen. Ossetisches Sprichwort Nicht die Höhe, der Abhang ist das Furchtbare! J. Ch. F. v. Schiller 1759-1805 zu jedem Berg gehört ein Tal © A. Maggauer-Kirsche Selbst seiner Familie ist der Hochmütige unangenehm. Theognis von Megara um 540-500 v. Chr. Klerus und Krieg: Man kann auch den Mantel der Nächstenliebe nach dem Wind hängen. K. Kraus 1874-1936 Heilig gesprochen, also tot. © M. Hinrich 1926-2015 Keiner scheint so heilig wie ein Scheinheiliger. © K.H. Karius Himmelsstürmer lassen die Kirche nie im Dorf. © R. Klüting Man muß das Tuch bei allen vier Zipfeln packen. Deutsches Sprichwort Revolution von oben. F. von Schlegel 1772-1829 Beispiel von oben ist doppelt zu loben. Deutsches Sprichwort Das Traurige in Gesellschaften egal welcher Art ist, daß man als Individuum nicht beachtet wird, sondern mit anderen über einen Kamm geschert wird. © H. Weckfort Große Miezen und kleine Kätzchen haben beide ihre Mätzchen, doch da wir sie unsagbar schätzen, haben sie im Herz ihr Plätzchen. © H.-J. Rahn Zwerge, die sich als Riesen glauben, versetzen nur Hügel. © S. Schütz Die Klugen sind nicht treu. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach 1830-1916 Es ist leicht, treu zu sein, wenn man ein Hund ist. © W. Mocker 1954-2009 Manche Liebe beginnt mit einem Augenaufschlag und endet mit einer Augenwischerei. © Prof. Dr. med. G. Uhlenbruck Heute hat mich die Liebe sanft berührt. Sie glich einem Windhauch, dem Augenaufschlag einer Elfe folgend. © A. Niosan Sonnenuntergang Dunkelrot der große Stern Über sanfte Hügel © EPROM Das Glück - eine ziehende Wolke. Aus China Lobet nicht aller Menschen Weitsicht. Auch Neidhammel schielen über den Tellerrand. © M. G. Reisenberg Je mehr Weitsicht wir haben, desto genauer erkennen wir die Tragweite unserer Entscheidungen. © D. Mühlemann Wer den Kopf hängen lässt, büßt jegliche Weitsicht ein. © E. Ferstl Aphoristische Perspektive: auch das Nächstliegende mit Weitsicht betrachten. © Dr. phil. J. Wilbert Einsicht ist nur eine Sicht, die Selbsterfahrung bringt Weitsicht. © J. Vogt Engstirnigkeit und Weitsicht liegen oft sehr nah beieinander. © B. Steiner Für einen Manager ist Weitsicht besser als Kurzsicht. © Prof. Dr. H. Simon Viele können keine Wurzel ziehen, aber mit dem Schlimmsten rechnen. © E. H. Bellermann Brauchst du einen Talisman? Streng dich lieber selber an. © U. Erckenbrecht Seelenkrankheit ist mit Körperkrankheit verknüpft: Beide haben die gleiche Wurzel. Ja'akov Emden 1689-1776 Das Schwere ist des Leichten Wurzel. Das Stille ist der Unruhe Herz. Laotse 6.oder4.-3.Jh.v.Chr. Unkraut bekämpft man nicht an der Blüte, sondern an der Wurzel. © H. Fleitmann Je stärker der Stamm, desto üppiger die Mistel. © Prof. Dr. J. Vital Kopp Nur wenn der Sturm die Silberweide durchwühlt entblößt sie den Stamm. Kobayashi Issa 1763-1827 Ein Versprechen ist eine Wolke. Erst die Einlösung ist Regen. Aus Arabien Möge der Tag sich mit einer lichten Wolke von dir verabschieden. Altirischer Segenswunsch Die Blindheit des Nichtwissens verdunkelt wie durch eine Wolke das Urteil der Vernunft. Ralph Waldo Emerson 1803-1882 Der Horizont schwatzt dem Meer Unendlichkeit auf. © M. Hinrich 1926-2015 Auch die Lehrer der besten Schulen verwildern, wenn die strenge Aufsicht fehlt. J. Freiherr von Liebig 1803-1873 Die Leute sagen; 'das Geld liegt auf der Strasse', doch keiner sagt, auf welcher. © F. Ammon Der geistige Horizont: der Abstand zwischen Brett und Hirn. Unbekannt Unser Horizont erweitert sich ja nicht nur in die Ferne. © Dr. Hp. Rings Zorn bläst an, Jähzorn bläst aus. © M. Hinrich Häufig verleiht gerade das Nichtwissen ein gewünschtes Maß an Sicherheit. © M. G. Reisenberg Nach der nächsten Kurve siehst du weiter! © F. Dommenz Der Durchblick macht 's! © K. Ender Häuser überleben ihre Bewohner. Unbekannt Es ist kein schwerer Kreuz, als ohne Kreuz zu sein. Aus Schlesien Manche Häuser sitzen dicker unter der Hypothek als unter der Farbe. Unbekannt Es gehen viel Straßen zur Armuth und auf die wüsten Häuser Darbstett und Mangelburg. Ch. Lehmann 1579-1639 Ausgestorben das Maßliebchen. Im Garten der Eifersucht kratzt sich nun die Distel wund. © K Haberstich Löste sich doch in jeder italienischen Schule der Schmetterling aus der Puppe los! Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Für die vom anderen Ufer sind die vom anderen Ufer vom anderen Ufer. © A. Tenzer Ich habe den verwandelten Blick. Chr. Morgenstern 1871-1914 Die besten Steuerleute stehen immer am Ufer. Aus Holland Am ruhigen Fluß ist das Ufer voller Blumen. Aus China Wenn die Gefühle davon schwimmen, sind die Ufer fern. © F. Ammon Keiner ist von Sorgen frei, nicht einmal der Stein in der Mauer. Aus Arabien Am Fuße des Leuchtturms herrscht Dunkelheit. Aus Japan Dachziegel mögen manches wissen, was der Schornstein nicht weiß. G.Ch.Lichtenberg Am eingeranntesten ist die Tür zur Öffentlichkeit. © M. Hinrich Es ist doch süß, geliebt zu sein. Johann Gottfried Seume 1763-1810 Große griechische Mathematiker: Pythagoras - der hat das Dreieck berechnet, Konstantin - der hat die Kurve gekratzt! © W. Meurer Begegnung heißt ergänzen. © A. Rademacher Die Sehnsucht nach Sehnsucht ist die tiefste Sehnsucht. © Prof. Dr. H.-J. Quadbeck-Seeger Hoffnung leuchtet unter Tränen, wie im Wasser der Diamant. Deutsches Sprichwort Grübeln ist gedankliche Selbstzerfleischung. © G. Nyncke Gib den Fisch und gib die Angel! © M. Hinrich 1926-2015 Der Fischer wirft die Angel aus, wo das Wasser am ruhigsten ist. Deutsches Sprichwort Ein Fisch, der immer höher hinauswill, muß sich oft einer Angel anvertrauen. © A. Feldmann 1926-2012 Geht der Fisch nicht an die Angel, ist an Regen bald kein Mangel. Bauernweisheit Die beste Angel und der wirkungsvollste Köder nützen nichts, wenn keine Fische im See sind. © H. Lahm Die Katze brachte die Maus als Zeuge. Aus Griechenland Ein Faden der Güte ist stärker als ein Tau der Gewalt. Aus Arabien Fest angelegt zu haben, beruhigt die Seele... © Klaus Ender Die Faulheit ist keine Zier, doch Entspannung schenkt sie dir. © Prof. Querulix Die Liebe ist ein Anker für seichte Gewässer. © Peter Rudl Er wässerte seine Gedanken fleißig. Jean Paul 1763-1825 Die tollsten Hechte machen an Land einen erbärmlichen Eindruck. © W. Ludin Mutige landen eher am Haken. © Horst-Joachim Rahn Es kommt schon mal vor, daß der, der die Fäden zieht, sich in den Stricken verfängt. © J. Panten 1947-2007 Nicht das Glück schweißt Menschen zusammen, sondern die Not! © S. Wiesemann Die Elemente (Feuer, Wasser, Luft, Erde) hassen das Gebild aus Menschenhand. J.Ch.F. v Schiller 1759-1805 Reine Luft, reines Wasser und mäßiges Leben... A. Stifter 1805-1868 Das gefährlichste Netz ist das 'Internetz'. © W. Meurer Auch im Netz der Spinner bist du verloren. © G. W. Heyse Es ist derselbe Weg der nach oben und nach unten führt. Heraklit v. Ephesus 540-480v.Chr. Wie die Gemeinde beschlossen, so wird die Glocke gegossen. Deutsches Sprichwort Hängt der Dom am Kreuz im Keller, war die Sub mal wieder schneller. Unbekannt Der Mann ist im Haus, was die Kuppel auf der Kirche. Aus Russland Beten richtige Männer nicht lieber in Sodom als im Kölner Dom – und falsche auch? © G. Brand Politik und Ehrgefühl sitzen selten im selben Gestühl. © K. Haberstich Mir ist jeder Grashalm so wichtig wie der Kölner Dom. Und oft lernte ich von jenem mehr als von diesem. J. Langbehn 1851-1907 Gleichmacherei macht nur von unten Sinn. © Dr. phil. M. Richter Schöne Aussicht: weg vom Fenster sein. © W. Ludin In der Provinz ersetzt das Fenster Theater und Spaziergänge. G. Flaubert 1821-1880 Rektum, das: Einstieg für den langen Weg nach oben. © Karsten Mekelburg Der Weg nach oben lehrt seine Begeher irgendwann das Schielen. © M. G. Reisenberg Bildung ist Überblick. Anton Kuh 1890-1941 Nur der Heitere findet den Ausweg. © A. Selacher Manchmal führt der Ausweg durch das Hindernis. © A. Saheb Eine Fahne braucht nicht viel zu denken. Aus Frankreich Nicht jeder Weg ist auch ein Ausweg. © H. Joost ... behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit! Bibel Der Weg aufwärts und der Weg abwärts ist ein und derselbe. Heraklit v. Ephesus 540-480v.Chr. Am Rande des Abgrunds ist der Rückschritt ein Fortschritt! © Gerhard Uhlenbruck Wer nur sein Ziel vor Augen hat, sieht auch die Blumen am Wegesrand nicht. © E. Blanck Knoblauch ist das Mittel, um den Alterungsprozeß aufzuhalten und Liebhaber fernzuhalten. © G. Kropp Freier Markt dem Süchtigen. © M. Hinrich Wer auf dem Markt singt, dem bellt jeder Hund ins Gesicht. Deutsches Sprichwort Überlegenheit kann nur intern entstehen. Man kann sie nicht am Markt einkaufen. © Prof. Dr. H. Simon Auf die Jugend wartet zu viel auf dem Markt und zu wenig auf dem Arbeitsmarkt. © E. Reinhardt Notstand ist Geschäft, die Not hat einen guten Stand auf dem Markt. © M. Hinrich 1926-2015 Das Maß, mit dem Ihr auf dem Markt die Dinge meßt, ist falsch. H. von Kleist 1777-1811 Das Gute, das Scho¨ne und das Wahre sind die drei Giganten auf dem Markt der Entta¨uschung. © Billy Man hat den Verstand der Menschen auf den Markt gebracht, und jeder hat wieder seinen eigenen gekauft. Aus der Türkei Würden nicht Narren zum Markt gehen, würden schlechte Waren nicht gekauft. Aus England Das Glück ist wie der Markt, wo oftmals, läßt du dir Zeit, die Preise fallen werden. Th. Hobbes 1588-1679 Wer kein Schwein hat, muß die Trüffel selber suchen. © Emil Baschnonga Kein Schwein wird so heiß geliebt, wie es gegessen wird. Redewendung Wer kein Schwein ist, wird zur Sau gemacht. © G. Uhlenbruck Manches arme Schwein möchte eine reiche Sau sein. © Walter Ludin Als Mensch hatte er Schwein: er blieb es! © G. Uhlenbruck Ein Wort gleicht der Biene, es hat Honig und Stachel. Talmud Es ist besser, daß zehn Drohnen gefüttert werden, als daß eine Biene verschmachtet. Aus England Der Löwe beeindruckt durch das, was er ist, die Biene durch das, was sie tut. © W. Puzicha 1925-2013 Die Wespe hat ihre Kraft vom Nest. Aus Kamerun Alle Menschen sind bestechlich, sagte die Biene zur Wespe. Unbekannt 'Ich weiß wie es geht', verhindert, daß die Wespe lernt, wie man Honig macht. Aus Nigeria Eine Libelle in einem Glas Sekt ist ein Insekt. © Stephan Sarek Die Weisheiten sind die Insekten der Galaxie. © W. J. Reus 1959-2006 Und wenn einmal ein Löwe vor euch steht, sollt ihr nicht das Insekt auf ihm besingen. © Georg Schmid Der Seidenhase ist eins der merkwürdigsten und nützlichsten Insekten. J. G. A. Galletti 1750-1828 Der Wind des Leids vertreibt die Insekten der Launen. © Dr. M. Rumpf Wald, Wein, Weib, Wild! Alter Jägerspruch Angst, Strudel, der alles in sich hineinreißt. © Manfred Hinrich 1926-2015 Was ist das Plätschern im Schaumbad der Genüsse gegen den Sprung in die Strudel der Erkenntnis? © Dr. M. Rumpf Der ganze Strudel strebt nach oben; Du glaubst zu schieben und du wirst geschoben. J. W. v. Goethe 1749-1832 Ich, der ich verdammt bin, in dem wildesten Strudel der Welt zu leben, [...] mit Leidenschaft lechze ich nach Stille! H. Heine 1797-1856 Stille Wasser sind zwar meistens tief, tiefe Wasser sind aber nicht immer still. © W. Meurer Stumme Hunde und stille Wasser sind gefährlich. Deutsches Sprichwort Die Dummheit gleicht dem Moos, nur gedeiht sie nicht nur im Schatten. © O. Baumgartner-Amstad Männer sind wie Bäume: genug Moos haben sie erst, wenn sie alt sind. Unbekannt Ein jeder will fürs Leisten Moos. Ist's da, sind's bald die meisten los. © Dr. S. Latzel Auf Moos gebettet, vom Baum behütet, vom Himmel zugedeckt, werden Träume sanft aufgeweckt! © R. Keller Abendstund hat Durst im Mund. © Prof. Dr. H.-J. Quadbeck-Seeger Abendstunde ist aller Laster Anfang. © U. Erckenbrecht Am besten treibt man Wirtschaftskunde mit Fachleuten zur Abendstunde. Kalenderspruch Keinem nützt ein Glück, das zu so später Abendstunde kommt, daß man es im Finstern gar nicht mehr sehen kann. Aus Asien Friedhof v. Dankersen - Friedhof: Seelenbahnhof. © Markus Weidmann Friedhof v. Dankersen - Dem Mutigen gehört die ganze Welt - inklusive Friedhof. © Erhard Horst Bellermann Friedhof v. Dankersen - Manche Menschen haben so oft ihre Hoffnungen begraben müssen, daß sie sich einen eigenen Friedhof dafür anlegen könnten. © Willy Meurer Friedhof v. Dankersen - Der Friedhof liegt voller Menschen, ohne die die Welt nicht leben konnte. Kurt Tucholsky 1890-1935 Friedhof v. Dankersen - Der innere Friedhof: Auch die kleinste Hoffnung ist längst begraben. © Gerd W. Heyse Friedhof v. Dankersen - Menschen denken zu historisch. Sie leben immer zur Hälfte auf dem Friedhof. Aristide Briand 1862-1932 Hof Odin in Büchen - Ich bewundere das Stroh, es findet immer Köpfe! © p. e. schumacher Hof Odin in Büchen - Stroh im Kopf und Geld wie Heu, das trennt den Weizen von der Spreu. © E. Blanck Hof Odin in Büchen - Es ist nicht gleichgültig, ob ein Kind nach seiner Geburt auf Eiderdaunen oder auf Stroh gebettet wird. © H. F. Maßmann Hof Odin in Büchen - Zugpferde, die sich vor den Karren anderer spannen lassen, sind meistens Esel. © Prof. Dr. med. G. Uhlenbruck Hof Odin in Büchen - Ein Tisch ist nicht nur zum Essen da, nur weil er ein Tisch ist. © C. von Kuhwede Kappeln an der Schlei - Zivilisation ist eine Bewegung, kein Zustand; sie ist eine Seereise, kein Hafen. A. Toynbee 1852-1883 Kappeln an der Schlei - Der Himmel ist viereckig, sagte die Maus in der Kiste. © M. Hinrich Kappeln an der Schlei - In der Kiste mit dem Wortschatz liegt auch der Schlüssel zum Selbst. © Dr. phil. M. Richter Kappeln an der Schlei - Hoffe nicht auf den Nobelpreis! Dich würde eine Kiste voller Dynamit erwarten! © M. G. Reisenberg Kappeln an der Schlei - Es ist viel Zeit vergangen - seit damals. Doch vergangene Zeit ist's nicht. © V. Hinselmann Kappeln an der Schlei - Manchmal kann der Blick in die Vergangenheit wie ein Blick in die Zukunft sein. © T. Lenk Kappeln an der Schlei - Gesetz: eine Reuse für die kleinen Fische. Verf. unbek. Kappeln an der Schlei - Faulen Fischen ist jedes Netz willkommen. © M. G. Reisenberg Kappeln an der Schlei - Sendet man der Geliebten eine goldene Kette, so wird sie den Begleitbrief zu lang finden und die Kette zu kurz. »Fliegenden Blättern« Gewohnheit wohnt alles nieder. © M. Hinrich 1926-2015 Ein Beil ist ein Schlüssel für jedes Schloß. Aus Frankreich Wasser verrinnt, Steine bleiben. Aus Rumänien Alte Steine erzählen alte Geschichten. Aus Mazedonien Der Blick hinter die Kulissen enttäuscht die Erwartung. © J. Vogt Der Blick in die Zukunft ist ein Blick in die Gegenwart von Morgen. © P. v. Krusenstern Blick ich zurück, sag ich 'danke'; blick ich nach vorn, sag ich 'ja'. © R. Kaune Auch Barrikaden können den Blick in die Zukunft versperren. © M. G. Reisenberg So manchem ist der Blick zurück mehr als einer voraus. © M. G. Reisenberg Die Treppe wird von oben gekehrt. Sprichwort Die Resignation ist das schwarze Loch in der Psyche. © Prof. Dr. H.-J. Quadbeck-Seeger Jede Treppe ist eine Manipulation der Füße. © W. Ludin Der Tod ist das Tor zum Leben. Nachruf Lachen, Brücke über den Abgrund! © M. Hinrich 1926-2015 Stille Wasser sind tief. Deutsches Sprichwort Oft sind es die Fassaden, die verherrlicht werden. © M. M. Jung Ein Krieger ohne Wehr und ein Priester ohne Buch taugen beide nichts. Deutsches Sprichwort Ein Schwein erschrickt nicht vorm eigenen Spiegelbild. © P. Horton Was manche Politiker für Profil halten, ist bestenfalls Silhouette. © K.H. Karius Wer in allen Gassen wohnt, wohnt übel. Deutsches Sprichwort Die Ehre wohnt beim Reichtum. J. Ch. F. v. Schiller 1759-1805 Der Durchblick macht 's! © K. Ender Eine Frauenträne kann stärker sein als ein Wasserfall. Aus Kanada Manche Literatur scheint in kalten Cafés zu entstehen... © W. Mocker 1954-2009 Der Talbevölkerung wird die Sicht durch die Berge genommen. Doch ist ihr Horizont und Weitblick oft größer als jener der Städter. © M. Mächler unser Leben verliert keine Zeile © A. Maggauer-Kirsche Die Redensart ist ein Blümchen, das Sprichwort eine Frucht. Aus Russland Selbsthilfe macht stolz. © E. Pannek Zuhause ist jeder Hund ein Löwe. G. Torriano ca. 1520-1585 Gegen Volkeswill' und Sturmgebraus Ist die stärkste Burg ein Kartenhaus. Dr. J. Wegeler 1807-1883 Der Herr wird eine Burg für den Bedrückten, ein Burg in der Zeit der Not. Unbekannt Der wichtigste Verein heißt Familie. Unbekannt Wahrheit ist ein Durchgang, keine Grenze. © P. Rudl 1966 Man soll seinen Garten pflegen. Voltaire 1694-1778 Strenge gegen dich selbst! Beschneide die üppigen Reben; desto fröhlicher wächst ihnen die Traube dereinst. J. G. v. Herder 1744-1803 Kopf hoch! So tönt es aus dem Mund dessen, der neben uns in einem Rettungsring den Fluss hinunter schwimmt. © D. Mühlemann 1959 Wir fließen im Fluss des Lebens. Ab der 50. Biegung kommt der Wasserfall in Sicht, die Geschwindigkeit steigt. © J. K. Hultenreich Schatten haben nur Umrisse, kein Innenleben. Unbekannt Zwerge, die sich als Riesen glauben, versetzen nur Hügel. © S. Schütz Sonnenuntergang Dunkelrot der große Stern Über sanfte Hügel © EPROM Ein Konstrukt, das uns den Blick auf die Gegenwart, das Hier und Jetzt, versperrt. © Oliver Huq Hänge Dich an keinen Großen. Matthias Claudius 1740-1815 Steter Hopfen höhlt das Hirn. © Dr. Tobias Kühn Die besten Kirschen fressen die Vögel. Deutsches Sprichwort Der Kürbis wird auch gekocht zu keiner Melone. Von den Zigeunern ...mein Gott, dein Gott – mein Gott! © Anke Maggauer-Kirsche Gib Gott, bitt' Gott, dank' Gott! Gedenkmünze 1551 Arbeitet Gott? © W. Ludin Ein begriffener Gott ist kein Gott. G. Tersteegen 1697-1769 Nicht immer derjenige erntet, der sät. Aus Ungarn Der Irrtum ackert – die Wahrheit sät. © Billy Er traute sich nicht heim ins traute Heim. © G. W. Heyse Liebe ist leuchtend wie das Morgenlicht und schweigsam wie das Grab. P. v. Heyse 1830-1914 Nur der Himmel ist die Grenze. Unbekannt Spieglein Spieglein an der Wand, nimm's nicht genau, sei doch galant! Unbekannt Nicht-Wunder sind Konstrukte irdischer Blindheit. © P. Horton ...auch das Nächstliegende mit Weitsicht betrachten. © Dr. phil. Jürgen Wilbert Gott ist der Gott des Unmöglichen. © C. Carretto 1910-1988 Beichte ist oft reine Angeberei. © Dr. phil. Michael Richter Das schlechte Gewissen ist die Beichte des Ichs. © E. H. Bellermann Moralisten gehen morgens zur Beichte und abends ins Sündikat. © Erhard Horst Bellermann Einer legt nur die Beichte ab, einer nur die Sünde. © M. Hinrich 1926-2015 Wein hinein, Vernunft hinaus. Aus Ungarn Edel sei der Mensch, milchreich die Kuh. Deutsches Sprichwort Wahn ist eine blinde Kuh. Christoph Lehmann 1579-1639 Der Gott der Freuden ist ein Gott der Schranken. N. Lenau 1802-1850 Der Gott, der Gott sterben läßt, um Gott zu besänftigen. Diderot 1713-1784 Gott ist das Unlogische. R. Rigault 1846-1871 Manchmal ist auch eine Banane eine Banane. Unbekannt Die Vernunft des Alters, sich nur noch auf dem Golfplatz von Loch zu Loch vorzuarbeiten. © Prof. Michael Marie Jung Taten, die uns überleben, laßt uns aus der Taufe heben! © E. Ellinger Die Liebe ist bei den Frauen eine Himmelsleiter, bei den Männern ... die Feuerleiter, auf der man sich in Sicherheit bringt. G. M. Saphir 1795-1858 Die Erkenntnis ist, daß es mehr Ideen als Spatzen gibt. Die aber können vom Dach herunter pfeifen. © Joachim Panten 1947-2007 Das Nichts und der Mensch begegnen sich an jeder Kreuzung. © Billy Die Welt ist groß, besonders oben! Wilhelm Busch 1832-1908 Treppenstürze schärfen das Bewußtsein für oben. © P. Horton Das Gerüst der Klugheit sind unvergessene Dummheiten. © Dr. Sigbert Latzel Stiefel marschieren deswegen so weit, weil sie nur einen Helm tragen.. © E. Kupke wer in den Wolken schwebt ist jedem Windstoß ausgeliefert © Anke Maggauer-Kirsche Wer auf jeden Geschäftszweig klettert, stürzt ab. © Manfred Hinrich Lebensgefahr hebt die Sabbatgebote auf. Babylonischer Talmud Quelle : Joma 85 Nur was der Geist geschaffen hat, versteht er. Wilhelm Dilthey 1833-1911 Unser Sehvermögen hängt von unserer Vorstellungskraft ab. © D. Mühlemann Nicht leicht, mit zu vielen Ecken und Kanten, Rundungen zu finden. © Edith Linvers Es gibt keine mächtigere Stütze der Sittlichkeit als den Neid. E. Wertheimer Bezahle den Arbeiter, bevor sein Schweiß getrocknet ist. Mohammed 570-632 Schweigen sei Gold? Manchmal kann es Blech sein. A. Reitz, 1884-1964 Glück und Glas, wie bald bricht das! P. Syrus, 90 - 40 v. Chr. Weil »Unser« etwas geschwollen klingt, zwängen wir unser Sein in die Dose »Ich«, und das nur, damit jeder sein Etikett darauf kleben kann... M. Müller Selbst auf dem Müll bleibt eine Rose eine Rose. Jean de Chalon, 1301-1335 Leg die Wörter auf die Goldwaage, um das Blech herauszufinden. © U. Erckenbrecht Ach, was nützt es, das Laub zu begießen, wenn der Baum an seinem Fuße durchhauen ist. Jean-Jacques Rousseau, 1712-1778 Die nie gesehen wurde, Kleine milchweiße Windenblüte: Unterm feuchten Laub verborgen, Erblickte sie doch die Welt. Schida Yaba, um 1700 Es gibt weder eine irdische noch eine überirdische Macht, die das Rad der Geschichte zurückdrehen könnte. © Robert Keller Suzi - Das Einfachste ist das Schönste © Dr. E. Weigle Suzi: Männer sind die schönste Fehlkonstruktion. von Unbekannt Suzi - Muße ist der schönste Besitz von allen. Sokrates 470-399 v. Chr. Wie ein guter Dichter liebt die Natur keine schroffen Übergänge. Heinrich Heine 1797-1856 Einsam muß du wandern, willst du innige Zwiesprache halten mit Baum, Blume und Wolkenzug. Hans Gaefgen 1894-1939 Aus dem Baum der Erkenntnis guckt ein Wurm mit Doktorhut. © Manfred Hinrich (1926 - 2015) Ein Frosch ist auch ein Frosch, wenn er nicht quakt. © Brigitte Fuchs Frühling = Spring? Fliegen möchte ich, sagte der Frosch. © Erhard Horst Bellermann Kurios ist es, wenn ein Frosch einen Frosch im Hals hat! © Helga Schäferling Schönheit ist Wahrheit, Wahrheit ist Schönheit. John Keats 1795 - 1821 Schönheit ist ein stiller Betrug. Theophrastos von Eresos (Theophrast) etwa 390 - 287 v. Chr. Schönheit ist ein natürlicher Vorteil. Platon 427 - 348 od. 347 v. Chr. Wer ein Herz für die Schönheit hat, findet Schönheit überall. Gustav Freytag 1816 - 1895 Je mehr Geld man hat, desto bessere Technik kann man sich leisten, aber leider, leider bleibt die Eigenintelligenz die gleiche...© W. J. Reus 1959-2006 Nicht die Technik um uns herum läßt uns zu rationalen Menschen entwickeln, sondern eher die Unfähigkeit zu träumen. © D. Wieser Unentwickelte Technik ist unentwickelte Phantasie. © G. Brand Bequemlichkeit ist die listige Mutter der Technik. © M. Hinrich 1926-2015 Technik ist die Anstrengung, Anstrengungen zu ersparen. B. G. y Morales 1601-1658 Die Entwicklung der Technik ist bei der Wehrlosigkeit vor der Technik angelangt. K. Kraus 1874-1936 Viele Utopien bringen uns technisch voran und werfen uns menschlich zurück. © M. M. Jung Wäre es technisch machbar, wäre der Mond eine Werbefläche. © P. Lachenmeier Die Bequemlichkeitstochter Technik ist nicht faul. © M. Hinrich Technisch ist alles machbar, aber nicht alles was technisch machbar ist, ist auch sinnvoll. © Martin Oppermann Sassenburg Die Technik galoppiert ihrem Reiter davon. © M. Hinrich 1926-2015 Technik ist die Konter-Evolution der Natur. © Prof. Dr. med. G. Uhlenbruck Vollgestopft mit Wissenschaft und Technik begreifen wir heute, daß der Verstand allein die Leute nicht klug macht. © P. Bosmans 1922-2012 Theoretisch können wir praktisch alles! Bald kommt die Technik ohne uns aus. © M. Hinrich 1926-2015 Nostalgie: Blackbox mit perfekter Ausblende-Technik © KH Karius Manch einem sitzt die Technik ratlos gegenüber. © J. K. Hultenreich Wenn die Menschen in der Moral so große Fortschritte machten wie in der Technik, lebten wir längst im Paradiese. W. Schlichting ca. 1930 Wenn der Mensch sich als Krönung der Schöpfung sieht, sollte er nicht die Technik über den Menschen stellen. © H. Schäferling Es ist keine Frage von Talent, sondern von Technik. P. Signac 1863-1935 Die Wissenschaft und Technik dient nicht dem Menschen - was ihre Aufgabe wäre - sondern sie nutzt den Menschen aus. © D. Degen Die wirklichen Wunder der Technik gehen nie kaputt. © H. Stang Durch die Kunst stellt sich der Mensch außerhalb der Natur, in der Technik setzt er sie fort. Hans Poelzig 1869-1936 Ein Mann auf dem Weg nach oben ... Grenzen der Technik: Ein Tauchsieder kocht auch nur mit Wasser. © KH Karius Technik macht aus jeder Generation optische Klone © O. Buss Komplizierte Technik muß mit einfacher Handhabung kombiniert werden. Nicht umgekehrt. © Prof. Dr. H. Simon Nie kommt es auf eine Technik an, sondern immer nur auf denjenigen, der die Technik handhabt, auf den Geist, in dem sie gehandhabt wird. © V. Frankl 1905-1997 Von allen Dingen aber ist die Anwendung von Technik und Wissenschaft allein imstande, auch den Bauern zum vollen Kulturmenschen zu machen ... A. Bebel 1840-1913 Nächstenliebe ist auch Futter für das Tier im Nächsten. © Manfred Hinrich Ferne Berge sind erhabener als nahe. Jean Paul 1763-1825 Frühe Furchen im Antlitz sind Narben des Herzens. P. Sirius 1858-1913 Ein Portrait, welches nicht die Charakteristik hervorlockt, ist wie ein Mensch ohne Geheimnisse. © Andreas Otto Ein guter Nachbar ist jemand, der dir über den Gartenzaun zulächelt, aber nicht darüber klettert. Arthur Bär Er war lebendig begraben unter dem Geröll unerfüllter Wünsche. © Erhard Schümmelfeder Besser blind an den Augen als blind am Gemüt. Christoph Lehmann 1579-1639 Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich. Joachim Ringelnatz 1883-1934 Treue im Kleinsten macht Treue dir leicht im Größten. Johann Kaspar Lavater 1741-1801 Columbus-Effekt: Über den Irrtum zum Erfolg © Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger Der beste Impfstoff gegen den Hochmut ist der Blick in den Spiegel. © Billy Auch der unbegabteste Maler wird kein schlechtes Selbstbildnis malen. © A. Kulitsch Und wenn noch soviel Schönheit im Auge des Betrachters liegt - es nützt nicht immer dem Objekt. © K. Bärbock Der Frosch weiß nicht, daß er die Welt aus der Froschperspektive sieht. © W. Ludin Gewiß darf nicht nur, sondern muß sogar Ironie bissig sein. Es ist aber ein Unterschied, ob eine giftige Kröte aus dem Sumpf heraufquakt (Froschperspektive), oder die Kralle des Adlers aus der Höhe herniederfährt (Vogelperspektive). E.W. Sacks O daß ihr's begreifen lerntet! daß euch die Schuppen fielen vom Auge! J. Ch. F. von Schiller, 1759-1805 Jeder Posten, den ein Mensch einnimmt, wird umlauert von Reflektanten, wie die Beute von Raubtieren. H. A. Moser 1882-1978 An einem bunten Badestrand, da ist am schweigsamsten der Sand. © Erhard Horst Bellermann Nirgends rauschen die Laubwälder süßer und erquickender als am kahlen Strand, wo keine sind. Arthur Schnitzler 1862-1931 Lieber ein Angsthase als eine Alltagsfliege. © E. H. Bellermann Der Eiche Wachstum wird oft frech vom Pilz verlacht, sie braucht Dezennien, er nur eine Nacht. J. Freiherr v. Auffenberg 1798-1857 Kein Pilz ist klein genug, um nicht auch ein Glückspilz zu sein. Ein Schwein erschrickt nicht vorm eigenen Spiegelbild. © P. Horton Nicht der Verstand, sondern das Herz ist der Sumpf, der die Giftpflanze des Unglaubens erzeugt. E. Graf von Lamezan-Salins 1835-1903 In der Kiste mit dem Wortschatz liegt auch der Schlüssel zum Selbst. © Dr. phil. Michael Richter Für Fischer dreht sich das Leben nur um Angelpunkte. © Gerrit Donat Deine Aufgabe ist, die Rolle, die dir zuerteilt wurde, gut zu spielen; die Auswahl der Rolle steht einem andern zu. Epiktet um 50 n. Chr Was dem Schwarm nicht nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nicht. Marc Aurel 121-180 Wer den Hering nicht ehrt ist den Hummer nicht wert. © K. Klages Wer mit Dreck wirft, ist der Einzige, der sich mit Sicherheit dreckig und meist dreckiger als alle anderen macht. © P. Rudl Ausnahme als Regel: Die Gans wird ausgenommen. © M. Hinrich Anatomieren magst du die Sprache, doch nur ihr Kadaver; Geist und Leben entschlüpft flüchtig dem Skalpell. J. W. v. Goethe 1749-1832 Ein gute Metapher ist ein Boot für eine Botschaft. © Prof. M. M. Jung Schnee senkt sich in das dämmernde Grau der Birken. Sind Flocken so groß? Es war eine Möwe. Werner Liebetanz Die Frau ist ein Fisch, der den Angler fängt. Mark Twain 1835-1910 Der Blick des Verstandes fängt an scharf zu werden, wenn der Blick der Augen an Schärfe verliert. Plato 427-348 v. Chr Der Devote trägt den Hintern höher als den Kopf. © Esther Klepgen Und hurre, hurre, hop, hop, hop! Ging's fort im rasenden Galopp! Gottfried August Bürger 1747-1794 Vieles in unserem Leben kommt nicht wie gedacht, es kommt wie erwartet. © Ernst Ferstl Die Zuneigung bestimmt den Blickwinkel. © L. Peppel Wie können Leute, die die Nase hoch tragen, von einem erwarten, daß man etwas aus demselben Blickwinkel sieht wie sie? Selbst das Absolute kapituliert vor dem Blickwinkel. © W. Puzicha Der Sprung ins kalte Wasser ist leichter, als der Sprung über den eigenen Schatten. © Katharina Eisenlöffel Hände hoch! Es wird abgestimmt. © Erhard Horst Bellermann Zu was taugt ein Sprung, wenn man kein Ziel hat? © Pavel Kosorin Magst deine Fehler noch so tief verstecken, sie werden doch manchmal die Hälse recken. Talmud Seltsam, daß zwischen Gut und Böse ein »und« steht. © Helmut Glatz Schlagfertigkeit, die: Die Repetierfähigkeit von Zunge und Hirn. © K. Mekelburg Ein krummer Ast gibt so gute Kohlen wie ein gerader. Sprichwort Wenn jeder blöde Hund bellen würde, das gäbe eine Kläfferei! © Hermann Lahm Rücken an Rücken Wir zwei auf dem Stein, am Meer. Schöner Gedanke. © Dr. Stephan Dreyer Wer den Vogel abschießt, muß kein Vogelfeind sein. © Erhard Horst Bellermann Altdeutsch: »Dussel« Neudeutsch: »Du bist kein intellektueller Gigant« © Willy Meurer Die zur Schau getragene Moral ist das beste Versteck für Niedertracht und Intrigen. © Claudio Michele Mancini Frauen sind wie Frösche! Entweder quaken sie laut und ununterbrochen, oder sie haben Bammel vor dem Klapperstorch. Unbekannt Die 'Schnapsdrossel' singt wahrlich aus voller Kehle. © Martin Gerhard Reisenberg Jede Glocke hat ihren Klöppel. Deutsches Sprichwort Der Kapitän funkte SOS - zurück kam nur eine SMS. © Reiner Klüting Spaß belebt wie Sonnenschein. © Else Pannek Das Schicksal spielt mit denen, die Schicksal spielen wollen. August Strindberg 1849-1912 Denke bescheiden, fühle stolz! Aus Bulgarien Wie der Rost am Eisen frißt, frißt der Neid am Menschen. © K. Haberstich Neid schadet am meisten dem, der ihn hegt, anderen gar wenig. Gleich wie der Rost das Eisen frißt, so frißt der Neid den Neider. Basilius der Große 330-379 Übersicht - Immer wieder frappierend, wie übersichtlich eine Treppe ist, wenn man sie von oben betrachtet. © P. Hohl Wenn du die Treppe hinauffällst, schlägst du dir schlimmstenfalls die Nase an ... die Treppe hinunter kannst du dir Hals und Bein brechen. © I. Rauthmann Verstand und Genie rufen Achtung und Hochschätzung hervor, Witz und Humor erwecken Liebe und Zuneigung. D. Hume 1711-1776 Was für die Raupe das Ende der Welt, ist für den Rest der Welt ein Schmetterling. Laotse 4.-3. Jh. v. Chr. Damit, daß man nach den Anfängen sucht, wird man Krebs. Der Historiker sieht rückwärts; endlich glaubt er auch rückwärts. F. W. Nietzsche 1844-1900 Selbst der Fisch würde nicht gefangen, wenn er sein Maul hielte. Sprichwort der Afro-Amerikaner in den USA Treue läßt sich nicht gewinnen, Treue kann man nicht erstreben, Treue wohnt im Herzen drinnen, Treue ist der Liebe Leben. © Dr. C. P. Fröhling Das Narrenhaus ist ein Haus des Glücks; denn es ist schon ein Glück, daß man den Narren ein Haus baut. Den klugen Leuten baut kein Mensch eins. G. M. Saphir, 1795-1858 Der Mensch ist wie ein Pilz - schützt man ihn vor dem Regen, kann er nicht wachsen und sich entwickeln. © P. Kosorin Zu frühe Urteile sind Vorturteile, aus denen der Irrtum hervorsteigt, wie der Nebel aus dem Meere. J. H. Pestalozzi 1746-1827 Das Netz der Spinne Tod für viele Insekten. Ein Überlebenswerk. EPROM Wenn wir ein kleines Blümchen ganz und gar, so wie es in seinem Wesen ist erkennen könnten, so hätten wir damit die ganze Welt erkannt. Meister Eckhart 1260-1327 Wer die Weite der Freiheit nicht kennt, findet die Enge des Gefängnisses gemütlich. © W. Ludin Ihr größter Erfolg war es, als sie mit dem Sieger auf einem Foto zu sehen war. © Art van Rheyn An einem kleinen Muster können wir oft das ganze Stück beurteilen. Miguel de Cervantes-Saavedra 1547-1616 Vollmond: Kein Bullauge zu einer weitaus helleren Welt. © A. Michael Bussek Mahlgeräusche aus der welthistorischen Recyclinganlage. - 'Forrrt - Schritt - Forrrt - Schrott...' © Prof. Dr. phil. habil. R. Kohlmayer Frage: die Universitäten haben sein Denken ruiniert. Den Schrott, den sie hinterließen, Professoren und Denkmitrailleure, heißt heute Logik - akademisch gekränkt. © P. Rudl Wer sich nicht einschmelzen lassen will, wird zu Schrott. © Pavel Kosorin Loslassen ist die Kunst, Vergangenes zur Ruhe zu betten und der Zukunft freien Raum zur Gestaltung zu überlassen. © Helga Schäferling Im Abgrund spiegelt sich der Himmel. © M. Hinrich Hinter tiefer Bräune verbirgt sich oft Farblosigkeit. © Anselm Vogt Das Tal der Sorgen ist umgeben von Bergen des Glücks. © E. H. Bellermann Der Optimist wagt sich immer aufs Eis, der Pessimist nie. Der Realist lernt vorher schwimmen © K. H. Karius Jeder kehre den Schnee vor seiner Tür und kümmere sich nicht um das Eis, das auf dem Dach des Nachbarn liegt. Deutsches Sprichwort Kurz und langweilig, spaßhaft und doch tragisch? Das ist ja glühend Eis und schwarzer Schnee. Wer findet mir die Eintracht in der Zwietracht? W. Shakespeare 1564-1616 Die Kugel, die mich töten will, ist noch nicht gegossen. Napoleon I. Bonaparte 1769-1821 Gesellschaft. Denn der Logik fehlt das Herz. © D. Degen Sieh die Lerche am Himmel, wie sie singt. Warum? Weil sie keine Miete zahlen muß! Sieh in den Himmel und singe, weil dir die Sonne umsonst scheint. © P. Bosmans Dog bites man is not news; man bites dog is. Charles A. Dana, 1819-1899 Zwei Knaben gingen durch das Korn. Sie gingen beide vorn, denn hinten konnte keiner gehn. Da hinten war die Luft nicht schön. Spruchgedicht Die Menschen haben sich daran gewöhnt, von hinten nach vorn statt von vorn nach hinten zu denken. Christian Morgenstern 1871-1914 Er drehte die Frage um. Von hinten sah sie genau so aus, wie von vorne ... © Wolfgang J. Reus 1959-2006 Von hinten sehen wir manchmal so aus, wie wir von vorn gern aussehen würden. © Marion Gitzel Wohlwollender Rückblick retouchiert die schweren Zeiten. © Prof. Michael Marie Jung Rückblick ohne Rücksicht ist wie Vorblick ohne Vorsicht: Beides endet oft in Scherben. © Peter Amendt Widriger aber sind mir noch alle Speichellecker; und das widrigste Tier von Mensch, das ich fand, das taufte ich Schmarotzer: das wollte nicht lieben und doch von Liebe leben. F. W. Nietzsche 1844-1900 Irrweg: Abweichung anderer von eigenen Denkgewohnheiten; alleingenommen kein ausreichender Grund, von geistiger Umnachtung zu sprechen. A. G. Bierce 1842-1914 Måløy 2011 - Das Kehricht, das man auf der Straße findet, nennt man Schmutz, das in den Büchern Naturalismus. Aus den »Fliegenden Blättern« Djupvatnet 2011 - Kluge Jünger warten mit dem Wandeln auf dem Wasser, bis es gefroren ist. © M. Hinrich Geiranger Fähre ab Hjellesylt - Der Eilfertige und der Lahme treffen sich auf der Fähre wieder. Aus Ägypten Eine Frauenträne kann stärker sein als ein Wasserfall. Aus Kanada Geiranger/Dalsnibba - Man soll nie auf den ersten Blick urteilen, weil man sich beim zweiten Blick nur zu oft vom Gegenteil überzeugt. J. N. Nestroy 1801-1862 Ich blicke in die Ferne und sehe stets mein Auge; was trennt meinen Blick von den Grenzen der Endlichkeit - ein Spiegel © G. Dunkl Bricksdalsbreen vom Oldevatnet Norwegen 2011 - Kunst ist der jämmerliche Versuch, die Schönheit der Natur nachzuahmen. © B. Stramke In 15 Jahren um mindestens die Hälfte geschrumpft, Gletscherzunge Briksdalsbreen. © T. Jungmann Die Natur bedarf keiner Erläuterung; um ihre Schönheit zu verstehen, genügt ein offener Blick und ein empfängliches Gemüt. K. Detlef, 1836-1876 Wer Einblick hat, kann verstehen. Wer Durchblick hat, kann entscheiden. Wer Weitblick hat, weiß die Dinge zu lenken. © P. Amendt Im Schoß der Sonne sammelt ein Mauerblümchen Wärme für die Nacht. © E. Ferstl Das Herz ist das, was zählt, doch ist das Herz auch das, was quält. Gibt es noch so schöne Dinge im Leben, nur die Liebe läßt dein Herz erbeben. © F. Praher Fylkesvei Strynfjellet Panoramaveijen - Trainieren wir den Weitblick. Übersehen wir das Nächstliegende! © S. Schollak Für die Eitelkeit ist selbst die Pfütze ein wohlgefälliger Spiegel. A. Schopenhauer 1788-1860 Ein exzellenter Narziß weiß sein Spiegelbild in jeder Pfütze zu entfalten. © Martin Gerhard Reisenberg Wäre ein Parkverbot kein Verbot (Gesetz), sondern eine Spielregel, würden sich auch mehr Männer dran halten. © E. Blanck Der Grund, wieso jemand beim Radio und eben nicht beim Fernsehen arbeitet, ist oft sehr schnell ersichtlich. © Stefan Wittlin Noch ohne Antwort bleiben heute viele Fragen - doch ohne schwarz zu sehen, laßt uns einen Ausblick wagen! © Klaus Klages O Sonnenschein! O Sonnenschein! Wie scheinst du mir ins Herz hinein, weckst drinnen lauter Liebeslust, daß mir so enge wird die Brust. R. Reinick 1805-1852 Ein Bündnis und eine Familie sind wie ein Steinhaufen: Du nimmst einen einzigen Stein heraus, und das Ganze bricht auseinander. Altes Testament Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer.Gorch Fock 1880-1916 eigentlich Johannes Kienau Die Religion ist eine Straße zu Gott. Eine Straße ist kein Haus. Shrî Ramakrishna 1834-1886 Der Mensch gleicht einem großen Fluss, der sich mit enormer Kraft vorwärts bewegt, doch letztendlich vom Meer der Unendlichkeit unwiderruflich verschlungen wird. © H. Rehmann Alles fließt, doch manches liegt und bringt Zinsen. © M. Hinrich Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, geht der Berg irgendwann weg. Von Gitti Meine Beziehung zu ihm gleicht der von Küste und Meer: Immer und wieder mir nah, fliehend doch immer von mir. Abu Talib Kalim, ? 1651 Der Wolf im Schafspelz ist weniger gefährlich als das Schaf in irgendeinem Pelze, wo man es für mehr als ein Schöps nimmt. J. W. von Goethe 1749-1832 Vom Berg seiner Einbildung hat man einen schönen Blick auf das Land der Utopien. © Erwin Koch Strand von Refvika - So groß und einfach die Welt am Strand, nur Wind und Wolken, nur Meer und Sand. © Dr. Carl Peter Fröhling Es ist rentabler, ein Hügel in der Ebene als ein Berg im Gebirg zu sein. P. Sirius 1858-1913 Der Optimist wagt sich immer aufs Eis, der Pessimist nie. Der Realist lernt vorher schwimmen © KarlHeinz Karius Schönheit kann die Intelligenz nicht ersetzen, die Intelligenz die Schönheit nicht. Aber miteinander sind sie ein prima Team. © W. J. Reus 1959-2006 Trachte nicht nach Dingen, die die Natur dir versagt hat; was die Natur versagt, kann niemand geben. Aesop, um 550 v. Chr. Kjøstjønne am Fylkesveg 2011 Du weißt nicht, wie reich, frei und glücklich das Geben macht und wie traurig, traurig, abhängig und klein das Nehmen. »Palmblätter« um 1800 Åning am Strynvatnet - In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken man jahrelang im Moos liegen könnte. Franz Kafka 1883-1924 Strassenkreuz Stryn/Otta/Geiranger - Die Engländer schreiben tiefgründig, die Franzosen elegant, die Italiener göttlich und die Deutschen viel. Aus Italien Es gibt Zeiten, die stehen zeitlos im Fluss des Geschehens. © Brigitte Fuchs Tränen sind der hydraulische Druck, mit dem männliche Willenskraft von weiblicher Wasserkraft überwunden wird. Unbekannt Schönwetterfreunde betrügen sich um den Regenbogen! © H. Schäferling Wandern am Sætreskarsvatnet - Im Denken einsam, Im Handeln gemeinsam! B. A. Wagner Vom Heidaskogen zum Kjenndalsbreen - Den Fels der Affen findest du leichter als den Stein der Weisen. © K. Klages Eis ist meist Oberfläche. © Manfred Hinrich Das Tiefste, was uns interessiert, ist gewöhnlich die Oberfläche. © Paul Mommertz Zwischen Sogn og Fjordane und Oppland Die Natur existiert nicht an der Oberfläche, sie geht in die Tiefe. Paul Cézanne 1839-1906 Nur wer die Oberfläche sieht, ist schuld am Trugschluß, den er zieht. Erich Limpach 1899-1965 Sryn Sommerski Center 1000m.ü.n.N. - Ohne Menschen wäre Gott sehr einsam. © Waltraud Puzicha Man sollte Sport treiben, ohne vom Sport getrieben zu werden. © Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck Sport ist sozusagen ein Spiegel der Seele des Menschen, was ich im Sport bin, bin ich wirklich selbst. Unbekannt Wer in einem Ameisenhaufen individuelles Leben erwartet, sitzt im falschen Haufen! © Willy Meurer Stille Wasser sind explosiv. © Stefan Schütz Der Freundschaft Hafen trügt nur allzu oft. Sophokles 496-405 v. Chr. Das Reich der Freiheit ist ein Fluß ohne Hafen. © A. Tenzer Dieses Leben ist eine Schiffahrt, der Tod ist der sicherste Hafen. Unser Erdenleben ist ein Gefängnis für die Seele, der Tod ist die Befreiung daraus. J. Gerhard 1582-1637 Der Hintergrund regiert den Vordergrund. G. Niebaum 1841-1902 Im Hintergrund spielt sich immer etwas ab, im Vordergrund meistens einer auf. © Gerd W. Heyse Strategie ist der menschliche Versuch, einer Glaskugelvision eine feste Struktur zu geben. © Lena Meichsner Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muß sie die Treppe hinunterprügeln, Stufe für Stufe. Mark Twain 1835-1910 Stille Idylle schenkt Frieden im Herzen, lindert deine seelischen Schmerzen. © Katharina Eisenlöffel Das Leben ist kurz, aber es dauert manchmal ewig, bis der Bus kommt. © Dr. phil. Michael Richter Wenn man die Fähigkeit hat, die Sonne hinter den Wolken zu sehen und nicht über die Wolken vor der Sonne jammert, dann ist das Leben lebenswert. Unbekannt Die (jenseitigen) Ufer sind verhängt. Prof. Dr. J. Vital Kopp 1906-1966 Je weiter die Ufer, je schwerer der Sprung. Sprichwort Unter dem Wasser ist Hunger, unter dem Schnee Brot. Deutsches Sprichwort Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück. Thales von Milet 625-545 v. Chr. Ålesund - Drei Dinge vermag ich nur ganz zu loben, die stets zu echtem Heil den Grund gelegt: Gesundheit, Mut und heitern Blick nach oben. Emanuel Geibel 1815-1884 Wenn die da unten das da oben nicht mehr mitmachen, wird es ein Oben- und Untenohne. © Prof. Michael Marie Jung Das Meer hat keinen Sinn, die Schifffahrt hat einen Sinn. © Manfred Hinrich Unordnung ist scheinbar das einzig anorganische Wesen, welches sich trotzdem rasend schnell vermehren kann. © Frank Dommenz Das Hirn hat eine tolle Geschwindigkeit; es überholt uns spielend. © Billy Die Götter haben vor den Erfolg den Schweiß gesetzt - aber hinter den Schweiß noch lange nicht den Erfolg! Unbekannt Je weiter man nach oben kriecht, umso größer die Gefahr daß man charakterlich abrutscht. © Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck Gott, was krabbelt doch alles unter dem Namen »Mensch« auf diesem Erdball herum! Theodor Fontane 1819-1898 Exzentrik ist die Verrücktheit der Normalen. © Dr. Fritz P. Rinnhofer Wo die Natur aufhört ihre Abbilder zu schaffen, dort beginnt der Mensch aus natürlichen Dingen mit Hilfe der Natur unendliche Bilder zu schaffen. L. da Vinci 1452-1519 Die Kunst hat die Tendenz, wieder die Natur zu sein. Formelhaft ausgedrückt: Kunst = Natur - x. Hermann Oscar Arno Alfred Holz, 1863-1929 In einer Herde schwarzer Schafe ist das weiße Schaf das schwarze Schaf der Familie. Dagmar Cunderlik ... freilich ist's auch kein Vorteil für die Herde, wenn der Schäfer ein Schaf ist. Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832 Der schlechte Hirte läßt die ganze Herde auf der abgegrasten Wiese, weil ein störrisches Schaf den Platz nicht verlassen will. © Walter Ludin Es rollt das Schicksal nach Ordnung der Dinge. Vergil 70v.Chr.-19n.Chr. Guter Verwalter waltet gewaltlos. Guter Kämpfer siegt kampflos. Guter Überwinder wendet widerstandslos. Guter Zwinger meistert zwanglos. Laotse ca.3.Jh.v.Chr. Treu bis in den Tod sind nur die Dummköpfe. Die Treue hat ihre Grenze im Verstand. Ch. M. de Talleyrand 1754-1838 Egoisten sind sich treu. © A. Selacher Wer sich auf dünnes Eis begibt, sollte sicher sein, daß er schwimmen kann. © Willy Meurer Bring den Stein nicht ins Rollen, den du bei deinem Chef im Brett hast! Er könnte eine Lawine auslösen, die auf dich niedergeht. © F.-J. Schaarschuh Kurven bringen Männer eher aus dem Konzept als Kreuzungen. © D. Mühlemann Die unübersehbaren »Frauenparkplatz«-Schilder in Parkhäusern werden von den Kunden einfach ignoriert: Sie stellen trotzdem ihre Autos dort ab und nicht ihre Frauen. © D. Fleischhammel Doping ist die Quadratierung des Sports. © E. Blanck Wenn die gleichen Fairneßregeln, die im Sport gelten, auch in der Politik Gültigkeit besäßen, gäbe es auf der Welt bedeutend weniger Probleme. © U. Erckenbrecht Wer seinen Pelz im Leihhaus hat, bekommt gar leicht den Winter satt. Unbekannt Wer Ski fährt, ist dankbar für den Schnee von gestern. © W. Ludin Es ist immer wieder schwierig, sich das Kneifen zu verkneifen. © B. Fuchs Es rauscht im Wald der Wasserfall... hört's Rauschen auf, ist's Wasser all'... Unbekannt Gegen den Frost hilft kein Zittern. Srichwort Pessimisten frieren schon zwei Stunden früher. © S. Schütz Der Norden, ach! ist kalt und klug. F. Freiligrath 1810-1872 Die Trennwand zwischen Arroganz und Ignoranz ist nicht ganz ganz. © M. Hinrich 1926-2015 Wo der Wald endet, beginnt der Wald. © E. H. Bellermann Im Baum der Wald, in jedem Baum steht der Wald anders. © M. Hinrich 1926-2015 Wald, Wein, Weib, Wild! A. Jägerspruch Vergangene Zeiten, verblaßte Gesichter, leise Erinnerungen. doch niemals ganz verweht. © D. Wieser Sehnsucht ist heimliches Verlangen nach eigener Vollkommenheit. © Hans-Christoph Neuert und Elmar Kupke Die Sehnsucht ist die Krankheit, die das Reisen gesund macht. © Billy Behandele einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen. Indianische Weisheit Da der Mensch von Natur aus Vernunft besitzt, ist die Kunst kein Gegensatz von Natur, sondern Vollendung der Natur. Ovid 43v.Chr.-17n.Chr. Die Natur liebt es, sich zu verbessern. H. v. Ephesus 480v.Chr. Die Kunst ist der Übergang aus der Natur zur Bildung und aus der Bildung zur Natur. J. C. F. Hölderlin 1770-1843 Kann die Natur ohne Wunder auskommen? Können Wunder ohne Natur auskommen? © W. J. Reus 1959-2006 Die meisten Menschen sind von Natur aus blind für die Natur. © p. e. schumacher 1941-2013 Ein Held - hochheiliger Ernst der Natur; eine Heldin - Spiel der Natur. M. Freifrau von Ebner-Eschenbach 1830-1916 Wer Unken in den After schaut, sieht viele Fliegen gut verdaut. Wer trotzdem immer weiter glotzt, darf sich nicht wundern wenn er kotzt. Unbekannt Die Natur heilt doch so vieles, warum nicht auch einmal des Menschen Natur! © M. G. Reisenberg Auch die alte Brennnessel brennt! © M. Hinrich Ist es die Natur des Fortschritts, daß die Natur dem Fortschritt weichen muß? © R. Schützbach Wer die Straße der Angst begeht, sucht stets nach Fluchtwegen. © A. Adler Was ist das Wichtigste, wenn man ein Paradies erschafft? Man darf einen guten Fluchtweg nicht vergessen. © P. Kosorin Das Leben ist nichts als eine lange Reihe von verpaßten guten Gelegenheiten. Unbekannt Vergiß nie, wo deine Fluchtwege sind und was du als Waffe benutzen kannst, wenn es kritisch wird. J. Conrad 1857-1924 Die Knospe erklärt jedem, der es hören will, das Konzept der lebendigen Seele. © Billy Macrokosmos und Gigakosmos - Selbst ein mega-dummer Gedanke läßt sich so verkleiden, daß er uns giga-gescheit vorkommt. © E. Ferstl Das Glück ist wie eine Kuh, den einen zeigt es die Vorderseite, den anderen das häßliche Hinterteil. Aus Venedig Und wenn einmal ein Löwe vor euch steht, sollt ihr nicht das Insekt auf ihm besingen. © G. Schmid Das Genie von gestern war doch bloß eine fleißige Biene. © A. Peivareh Für Schwarz-Weiß-Denker hört die Welt dort auf, wo sie bunt zu werden beginnt. © E. Ferstl Wir sind emsig damit beschäftigt, Fremdsprachen zu lernen und vernachlässigen dabei die Mutter aller Sprachen, unsere eigene.© D. Mühlemann Von eingebildeten Kranken mag man halten, was man will, das Gesundheitswesen halten sie zumindest sehr emsig am Leben. © M. G. Reisenberg Haltung hat, wer sich nicht bückt und doch geneigt ist. © K. Klages Demut ist Unverwundbarkeit. M. Freifr. v. Ebner-Eschenbach 1830-1916 Die Demut ehre du, und zu der Demut Ehren sei gegen Stolz, um Demut sie zu lehren. F. Rückert 1788-1866 Steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein, eine Tatsache, die bereits viele Herzen zerstörte. © M. G. Reisenberg Zu zart gesponnen, zerreisset der Faden. Deutsches Sprichwort Sobald Gesetz ersonnen, wird Betrug gesponnen. Aus Italien Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen. Dt. Sprichw. Ein Liebesnetz hab ich um dich gesponnen, zerreiß es, wenn du kannst. Unbekannt Hirngespinste sind nicht selten fein gesponnen wie ein Spinnennetz, aber es fehlt ihnen deren Belastbarkeit. © S. Wache Was noch so fein Philosophie gesponnen, Das bringt die Poesie ans Licht der Sonnen. M. Freifrau v. Ebner-Eschenbach 1830-1916 Die Spinne und die Fliege können keinen Kompromiss schließen. Aus Jamaika So wie die Muskeln durch Training zunehmen, so stärkt sich auch die Denkfähigkeit durch Training. Nur, das kann man nicht so gut sehen. © E. Blanck Wer zögert, verliert seine Reihe. Franklin P. Jones 1887-1929 Ferne entfernt nicht von der Verantwortung! © Manfred Hinrich 1926-2015 Ferne Berge sind erhabener als nahe. Jean Paul 1763-1825 Nicht in die Ferne, in die Tiefe sollst du reisen. Ralph Waldo Emerson 1803-1882 Die Traube muß man pressen, die Frau muß man drücken. © Timm Bächle Die Vogelscheuche schämt sich ihres Strohkopfes nicht. Der Mensch leider auch nicht. © M. G. Reisenberg Wer in der Reihe tanzt, ist oft nicht beliebter als derjenige, der aus der Reihe tanzt. © G. Brand Ich sage euch: tanzt, tanzt! Vor allem aus der Reihe. © Christoph Mayr Es ist leicht, aus der Reihe zu treten, wenn man sie hinter sich weiß. © Emil Baschnonga Ein Hang der Jugend wird oft zum Abhang des Lebens. Peter Sirius 1858-1913 Wer blöd ist, bekommt auch in der Kirche Prügel. Altpreußisches Sprichwort Der Herr im Haus bestimmt das Ein und Aus. © Friedrich Löchner 1915-2013 Die Industrie steht in Blüte, man sieht es an der toten Natur. Unbekannt