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Irrweg: Abweichung anderer von eigenen Denkgewohnheiten; alleingenommen kein ausreichender Grund, von geistiger Umnachtung zu sprechen. A. G. Bierce 1842-1914 Måløy 2011 - Das Kehricht, das man auf der Straße findet, nennt man Schmutz, das in den Büchern Naturalismus. Aus den »Fliegenden Blättern« Djupvatnet 2011 - Kluge Jünger warten mit dem Wandeln auf dem Wasser, bis es gefroren ist. © M. Hinrich Geiranger Fähre ab Hjellesylt - Der Eilfertige und der Lahme treffen sich auf der Fähre wieder. Aus Ägypten Eine Frauenträne kann stärker sein als ein Wasserfall. Aus Kanada Geiranger/Dalsnibba - Man soll nie auf den ersten Blick urteilen, weil man sich beim zweiten Blick nur zu oft vom Gegenteil überzeugt. J. N. Nestroy 1801-1862 Ich blicke in die Ferne und sehe stets mein Auge; was trennt meinen Blick von den Grenzen der Endlichkeit - ein Spiegel © G. Dunkl Bricksdalsbreen vom Oldevatnet Norwegen 2011 - Kunst ist der jämmerliche Versuch, die Schönheit der Natur nachzuahmen. © B. Stramke In 15 Jahren um mindestens die Hälfte geschrumpft, Gletscherzunge Briksdalsbreen. © T. Jungmann Die Natur bedarf keiner Erläuterung; um ihre Schönheit zu verstehen, genügt ein offener Blick und ein empfängliches Gemüt. K. Detlef, 1836-1876 Wer Einblick hat, kann verstehen. Wer Durchblick hat, kann entscheiden. Wer Weitblick hat, weiß die Dinge zu lenken. © P. Amendt Im Schoß der Sonne sammelt ein Mauerblümchen Wärme für die Nacht. © E. Ferstl Das Herz ist das, was zählt, doch ist das Herz auch das, was quält. Gibt es noch so schöne Dinge im Leben, nur die Liebe läßt dein Herz erbeben. © F. Praher Fylkesvei Strynfjellet Panoramaveijen - Trainieren wir den Weitblick. Übersehen wir das Nächstliegende! © S. Schollak Für die Eitelkeit ist selbst die Pfütze ein wohlgefälliger Spiegel. A. Schopenhauer 1788-1860 Ein exzellenter Narziß weiß sein Spiegelbild in jeder Pfütze zu entfalten. © Martin Gerhard Reisenberg Wäre ein Parkverbot kein Verbot (Gesetz), sondern eine Spielregel, würden sich auch mehr Männer dran halten. © E. Blanck Der Grund, wieso jemand beim Radio und eben nicht beim Fernsehen arbeitet, ist oft sehr schnell ersichtlich. © Stefan Wittlin Noch ohne Antwort bleiben heute viele Fragen - doch ohne schwarz zu sehen, laßt uns einen Ausblick wagen! © Klaus Klages O Sonnenschein! O Sonnenschein! Wie scheinst du mir ins Herz hinein, weckst drinnen lauter Liebeslust, daß mir so enge wird die Brust. R. Reinick 1805-1852 Ein Bündnis und eine Familie sind wie ein Steinhaufen: Du nimmst einen einzigen Stein heraus, und das Ganze bricht auseinander. Altes Testament Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer.Gorch Fock 1880-1916 eigentlich Johannes Kienau Die Religion ist eine Straße zu Gott. Eine Straße ist kein Haus. Shrî Ramakrishna 1834-1886 Der Mensch gleicht einem großen Fluss, der sich mit enormer Kraft vorwärts bewegt, doch letztendlich vom Meer der Unendlichkeit unwiderruflich verschlungen wird. © H. Rehmann Alles fließt, doch manches liegt und bringt Zinsen. © M. Hinrich Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, geht der Berg irgendwann weg. Von Gitti Meine Beziehung zu ihm gleicht der von Küste und Meer: Immer und wieder mir nah, fliehend doch immer von mir. Abu Talib Kalim, ? 1651 Der Wolf im Schafspelz ist weniger gefährlich als das Schaf in irgendeinem Pelze, wo man es für mehr als ein Schöps nimmt. J. W. von Goethe 1749-1832 Vom Berg seiner Einbildung hat man einen schönen Blick auf das Land der Utopien. © Erwin Koch Strand von Refvika - So groß und einfach die Welt am Strand, nur Wind und Wolken, nur Meer und Sand. © Dr. Carl Peter Fröhling Es ist rentabler, ein Hügel in der Ebene als ein Berg im Gebirg zu sein. P. Sirius 1858-1913 Der Optimist wagt sich immer aufs Eis, der Pessimist nie. Der Realist lernt vorher schwimmen © KarlHeinz Karius Schönheit kann die Intelligenz nicht ersetzen, die Intelligenz die Schönheit nicht. Aber miteinander sind sie ein prima Team. © W. J. Reus 1959-2006 Trachte nicht nach Dingen, die die Natur dir versagt hat; was die Natur versagt, kann niemand geben. Aesop, um 550 v. Chr. Kjøstjønne am Fylkesveg 2011 Du weißt nicht, wie reich, frei und glücklich das Geben macht und wie traurig, traurig, abhängig und klein das Nehmen. »Palmblätter« um 1800 Åning am Strynvatnet - In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken man jahrelang im Moos liegen könnte. Franz Kafka 1883-1924 Strassenkreuz Stryn/Otta/Geiranger - Die Engländer schreiben tiefgründig, die Franzosen elegant, die Italiener göttlich und die Deutschen viel. Aus Italien Es gibt Zeiten, die stehen zeitlos im Fluss des Geschehens. © Brigitte Fuchs Tränen sind der hydraulische Druck, mit dem männliche Willenskraft von weiblicher Wasserkraft überwunden wird. Unbekannt Schönwetterfreunde betrügen sich um den Regenbogen! © H. Schäferling Wandern am Sætreskarsvatnet - Im Denken einsam, Im Handeln gemeinsam! B. A. Wagner Vom Heidaskogen zum Kjenndalsbreen - Den Fels der Affen findest du leichter als den Stein der Weisen. © K. Klages Eis ist meist Oberfläche. © Manfred Hinrich Das Tiefste, was uns interessiert, ist gewöhnlich die Oberfläche. © Paul Mommertz Zwischen Sogn og Fjordane und Oppland Die Natur existiert nicht an der Oberfläche, sie geht in die Tiefe. Paul Cézanne 1839-1906 Nur wer die Oberfläche sieht, ist schuld am Trugschluß, den er zieht. Erich Limpach 1899-1965 Sryn Sommerski Center 1000m.ü.n.N. - Ohne Menschen wäre Gott sehr einsam. © Waltraud Puzicha Man sollte Sport treiben, ohne vom Sport getrieben zu werden. © Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck Sport ist sozusagen ein Spiegel der Seele des Menschen, was ich im Sport bin, bin ich wirklich selbst. Unbekannt Wer in einem Ameisenhaufen individuelles Leben erwartet, sitzt im falschen Haufen! © Willy Meurer Stille Wasser sind explosiv. © Stefan Schütz Der Freundschaft Hafen trügt nur allzu oft. Sophokles 496-405 v. Chr. Das Reich der Freiheit ist ein Fluß ohne Hafen. © A. Tenzer Dieses Leben ist eine Schiffahrt, der Tod ist der sicherste Hafen. Unser Erdenleben ist ein Gefängnis für die Seele, der Tod ist die Befreiung daraus. J. Gerhard 1582-1637 Der Hintergrund regiert den Vordergrund. G. Niebaum 1841-1902 Im Hintergrund spielt sich immer etwas ab, im Vordergrund meistens einer auf. © Gerd W. Heyse Strategie ist der menschliche Versuch, einer Glaskugelvision eine feste Struktur zu geben. © Lena Meichsner Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muß sie die Treppe hinunterprügeln, Stufe für Stufe. Mark Twain 1835-1910 Stille Idylle schenkt Frieden im Herzen, lindert deine seelischen Schmerzen. © Katharina Eisenlöffel Das Leben ist kurz, aber es dauert manchmal ewig, bis der Bus kommt. © Dr. phil. Michael Richter Wenn man die Fähigkeit hat, die Sonne hinter den Wolken zu sehen und nicht über die Wolken vor der Sonne jammert, dann ist das Leben lebenswert. Unbekannt Die (jenseitigen) Ufer sind verhängt. Prof. Dr. J. Vital Kopp 1906-1966 Je weiter die Ufer, je schwerer der Sprung. Sprichwort Unter dem Wasser ist Hunger, unter dem Schnee Brot. Deutsches Sprichwort Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück. Thales von Milet 625-545 v. Chr. Ålesund - Drei Dinge vermag ich nur ganz zu loben, die stets zu echtem Heil den Grund gelegt: Gesundheit, Mut und heitern Blick nach oben. Emanuel Geibel 1815-1884 Wenn die da unten das da oben nicht mehr mitmachen, wird es ein Oben- und Untenohne. © Prof. Michael Marie Jung Das Meer hat keinen Sinn, die Schifffahrt hat einen Sinn. © Manfred Hinrich Unordnung ist scheinbar das einzig anorganische Wesen, welches sich trotzdem rasend schnell vermehren kann. © Frank Dommenz Das Hirn hat eine tolle Geschwindigkeit; es überholt uns spielend. © Billy Die Götter haben vor den Erfolg den Schweiß gesetzt - aber hinter den Schweiß noch lange nicht den Erfolg! Unbekannt Je weiter man nach oben kriecht, umso größer die Gefahr daß man charakterlich abrutscht. © Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck Gott, was krabbelt doch alles unter dem Namen »Mensch« auf diesem Erdball herum! Theodor Fontane 1819-1898 Exzentrik ist die Verrücktheit der Normalen. © Dr. Fritz P. Rinnhofer Wo die Natur aufhört ihre Abbilder zu schaffen, dort beginnt der Mensch aus natürlichen Dingen mit Hilfe der Natur unendliche Bilder zu schaffen. L. da Vinci 1452-1519 Die Kunst hat die Tendenz, wieder die Natur zu sein. Formelhaft ausgedrückt: Kunst = Natur - x. Hermann Oscar Arno Alfred Holz, 1863-1929 In einer Herde schwarzer Schafe ist das weiße Schaf das schwarze Schaf der Familie. Dagmar Cunderlik ... freilich ist's auch kein Vorteil für die Herde, wenn der Schäfer ein Schaf ist. Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832 Der schlechte Hirte läßt die ganze Herde auf der abgegrasten Wiese, weil ein störrisches Schaf den Platz nicht verlassen will. © Walter Ludin Wie der Rost am Eisen frißt, frißt der Neid am Menschen. © K. Haberstich Neid schadet am meisten dem, der ihn hegt, anderen gar wenig. Gleich wie der Rost das Eisen frißt, so frißt der Neid den Neider. Basilius der Große 330-379 Übersicht - Immer wieder frappierend, wie übersichtlich eine Treppe ist, wenn man sie von oben betrachtet. © P. Hohl Wenn du die Treppe hinauffällst, schlägst du dir schlimmstenfalls die Nase an ... die Treppe hinunter kannst du dir Hals und Bein brechen. © I. Rauthmann Verstand und Genie rufen Achtung und Hochschätzung hervor, Witz und Humor erwecken Liebe und Zuneigung. D. Hume 1711-1776 Was für die Raupe das Ende der Welt, ist für den Rest der Welt ein Schmetterling. Laotse 4.-3. Jh. v. Chr. Damit, daß man nach den Anfängen sucht, wird man Krebs. Der Historiker sieht rückwärts; endlich glaubt er auch rückwärts. F. W. Nietzsche 1844-1900 Selbst der Fisch würde nicht gefangen, wenn er sein Maul hielte. Sprichwort der Afro-Amerikaner in den USA Treue läßt sich nicht gewinnen, Treue kann man nicht erstreben, Treue wohnt im Herzen drinnen, Treue ist der Liebe Leben. © Dr. C. P. Fröhling Das Narrenhaus ist ein Haus des Glücks; denn es ist schon ein Glück, daß man den Narren ein Haus baut. Den klugen Leuten baut kein Mensch eins. G. M. Saphir, 1795-1858 Der Mensch ist wie ein Pilz - schützt man ihn vor dem Regen, kann er nicht wachsen und sich entwickeln. © P. Kosorin Zu frühe Urteile sind Vorturteile, aus denen der Irrtum hervorsteigt, wie der Nebel aus dem Meere. J. H. Pestalozzi 1746-1827 Das Netz der Spinne Tod für viele Insekten. Ein Überlebenswerk. EPROM Wenn wir ein kleines Blümchen ganz und gar, so wie es in seinem Wesen ist erkennen könnten, so hätten wir damit die ganze Welt erkannt. Meister Eckhart 1260-1327 Wer die Weite der Freiheit nicht kennt, findet die Enge des Gefängnisses gemütlich. © W. Ludin Ihr größter Erfolg war es, als sie mit dem Sieger auf einem Foto zu sehen war. © Art van Rheyn An einem kleinen Muster können wir oft das ganze Stück beurteilen. Miguel de Cervantes-Saavedra 1547-1616 Vollmond: Kein Bullauge zu einer weitaus helleren Welt. © A. Michael Bussek Mahlgeräusche aus der welthistorischen Recyclinganlage. - 'Forrrt - Schritt - Forrrt - Schrott...' © Prof. Dr. phil. habil. R. Kohlmayer Frage: die Universitäten haben sein Denken ruiniert. Den Schrott, den sie hinterließen, Professoren und Denkmitrailleure, heißt heute Logik - akademisch gekränkt. © P. Rudl Wer sich nicht einschmelzen lassen will, wird zu Schrott. © Pavel Kosorin Loslassen ist die Kunst, Vergangenes zur Ruhe zu betten und der Zukunft freien Raum zur Gestaltung zu überlassen. © Helga Schäferling Im Abgrund spiegelt sich der Himmel. © M. Hinrich Hinter tiefer Bräune verbirgt sich oft Farblosigkeit. © Anselm Vogt Das Tal der Sorgen ist umgeben von Bergen des Glücks. © E. H. Bellermann Der Optimist wagt sich immer aufs Eis, der Pessimist nie. Der Realist lernt vorher schwimmen © K. H. Karius Jeder kehre den Schnee vor seiner Tür und kümmere sich nicht um das Eis, das auf dem Dach des Nachbarn liegt. Deutsches Sprichwort Kurz und langweilig, spaßhaft und doch tragisch? Das ist ja glühend Eis und schwarzer Schnee. Wer findet mir die Eintracht in der Zwietracht? W. Shakespeare 1564-1616 Die Kugel, die mich töten will, ist noch nicht gegossen. Napoleon I. Bonaparte 1769-1821 Gesellschaft. Denn der Logik fehlt das Herz. © D. Degen Sieh die Lerche am Himmel, wie sie singt. Warum? Weil sie keine Miete zahlen muß! Sieh in den Himmel und singe, weil dir die Sonne umsonst scheint. © P. Bosmans Dog bites man is not news; man bites dog is. Charles A. Dana, 1819-1899 Zwei Knaben gingen durch das Korn. Sie gingen beide vorn, denn hinten konnte keiner gehn. Da hinten war die Luft nicht schön. Spruchgedicht Die Menschen haben sich daran gewöhnt, von hinten nach vorn statt von vorn nach hinten zu denken. Christian Morgenstern 1871-1914 Er drehte die Frage um. Von hinten sah sie genau so aus, wie von vorne ... © Wolfgang J. Reus 1959-2006 Von hinten sehen wir manchmal so aus, wie wir von vorn gern aussehen würden. © Marion Gitzel Wohlwollender Rückblick retouchiert die schweren Zeiten. © Prof. Michael Marie Jung Rückblick ohne Rücksicht ist wie Vorblick ohne Vorsicht: Beides endet oft in Scherben. © Peter Amendt Widriger aber sind mir noch alle Speichellecker; und das widrigste Tier von Mensch, das ich fand, das taufte ich Schmarotzer: das wollte nicht lieben und doch von Liebe leben. F. W. Nietzsche 1844-1900 O daß ihr's begreifen lerntet! daß euch die Schuppen fielen vom Auge! J. Ch. F. von Schiller, 1759-1805 Jeder Posten, den ein Mensch einnimmt, wird umlauert von Reflektanten, wie die Beute von Raubtieren. H. A. Moser 1882-1978 An einem bunten Badestrand, da ist am schweigsamsten der Sand. © Erhard Horst Bellermann Nirgends rauschen die Laubwälder süßer und erquickender als am kahlen Strand, wo keine sind. Arthur Schnitzler 1862-1931 Lieber ein Angsthase als eine Alltagsfliege. © E. H. Bellermann Der Eiche Wachstum wird oft frech vom Pilz verlacht, sie braucht Dezennien, er nur eine Nacht. J. Freiherr v. Auffenberg 1798-1857 Kein Pilz ist klein genug, um nicht auch ein Glückspilz zu sein. Ein Schwein erschrickt nicht vorm eigenen Spiegelbild. © P. Horton Nicht der Verstand, sondern das Herz ist der Sumpf, der die Giftpflanze des Unglaubens erzeugt. E. Graf von Lamezan-Salins 1835-1903 In der Kiste mit dem Wortschatz liegt auch der Schlüssel zum Selbst. © Dr. phil. Michael Richter Für Fischer dreht sich das Leben nur um Angelpunkte. © Gerrit Donat Deine Aufgabe ist, die Rolle, die dir zuerteilt wurde, gut zu spielen; die Auswahl der Rolle steht einem andern zu. Epiktet um 50 n. Chr Was dem Schwarm nicht nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nicht. Marc Aurel 121-180 Wer den Hering nicht ehrt ist den Hummer nicht wert. © K. Klages Wer mit Dreck wirft, ist der Einzige, der sich mit Sicherheit dreckig und meist dreckiger als alle anderen macht. © P. Rudl Ausnahme als Regel: Die Gans wird ausgenommen. © M. Hinrich Anatomieren magst du die Sprache, doch nur ihr Kadaver; Geist und Leben entschlüpft flüchtig dem Skalpell. J. W. v. Goethe 1749-1832 Ein gute Metapher ist ein Boot für eine Botschaft. © Prof. M. M. Jung Schnee senkt sich in das dämmernde Grau der Birken. Sind Flocken so groß? Es war eine Möwe. Werner Liebetanz Die Frau ist ein Fisch, der den Angler fängt. Mark Twain 1835-1910 Der Blick des Verstandes fängt an scharf zu werden, wenn der Blick der Augen an Schärfe verliert. Plato 427-348 v. Chr Der Devote trägt den Hintern höher als den Kopf. © Esther Klepgen Und hurre, hurre, hop, hop, hop! Ging's fort im rasenden Galopp! Gottfried August Bürger 1747-1794 Vieles in unserem Leben kommt nicht wie gedacht, es kommt wie erwartet. © Ernst Ferstl Die Zuneigung bestimmt den Blickwinkel. © L. Peppel Wie können Leute, die die Nase hoch tragen, von einem erwarten, daß man etwas aus demselben Blickwinkel sieht wie sie? Selbst das Absolute kapituliert vor dem Blickwinkel. © W. Puzicha Der Sprung ins kalte Wasser ist leichter, als der Sprung über den eigenen Schatten. © Katharina Eisenlöffel Hände hoch! Es wird abgestimmt. © Erhard Horst Bellermann Zu was taugt ein Sprung, wenn man kein Ziel hat? © Pavel Kosorin Magst deine Fehler noch so tief verstecken, sie werden doch manchmal die Hälse recken. Talmud Seltsam, daß zwischen Gut und Böse ein »und« steht. © Helmut Glatz Schlagfertigkeit, die: Die Repetierfähigkeit von Zunge und Hirn. © K. Mekelburg Nächstenliebe ist auch Futter für das Tier im Nächsten. © Manfred Hinrich Ferne Berge sind erhabener als nahe. Jean Paul 1763-1825 Frühe Furchen im Antlitz sind Narben des Herzens. P. Sirius 1858-1913 Ein Portrait, welches nicht die Charakteristik hervorlockt, ist wie ein Mensch ohne Geheimnisse. © Andreas Otto Ein guter Nachbar ist jemand, der dir über den Gartenzaun zulächelt, aber nicht darüber klettert. Arthur Bär Er war lebendig begraben unter dem Geröll unerfüllter Wünsche. © Erhard Schümmelfeder Besser blind an den Augen als blind am Gemüt. Christoph Lehmann 1579-1639 Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich. Joachim Ringelnatz 1883-1934 Treue im Kleinsten macht Treue dir leicht im Größten. Johann Kaspar Lavater 1741-1801 Columbus-Effekt: Über den Irrtum zum Erfolg © Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger Die Vernunft des Alters, sich nur noch auf dem Golfplatz von Loch zu Loch vorzuarbeiten. © Prof. Michael Marie Jung Taten, die uns überleben, laßt uns aus der Taufe heben! © E. Ellinger Die Liebe ist bei den Frauen eine Himmelsleiter, bei den Männern ... die Feuerleiter, auf der man sich in Sicherheit bringt. G. M. Saphir 1795-1858 Die Erkenntnis ist, daß es mehr Ideen als Spatzen gibt. Die aber können vom Dach herunter pfeifen. © Joachim Panten 1947-2007 Das Nichts und der Mensch begegnen sich an jeder Kreuzung. © Billy Die Welt ist groß, besonders oben! Wilhelm Busch 1832-1908 Treppenstürze schärfen das Bewußtsein für oben. © P. Horton Das Gerüst der Klugheit sind unvergessene Dummheiten. © Dr. Sigbert Latzel Stiefel marschieren deswegen so weit, weil sie nur einen Helm tragen.. © E. Kupke wer in den Wolken schwebt ist jedem Windstoß ausgeliefert © Anke Maggauer-Kirsche Wer auf jeden Geschäftszweig klettert, stürzt ab. © Manfred Hinrich Lebensgefahr hebt die Sabbatgebote auf. Babylonischer Talmud Quelle : Joma 85 Nur was der Geist geschaffen hat, versteht er. Wilhelm Dilthey 1833-1911 Unser Sehvermögen hängt von unserer Vorstellungskraft ab. © D. Mühlemann Nicht leicht, mit zu vielen Ecken und Kanten, Rundungen zu finden. © Edith Linvers Es gibt keine mächtigere Stütze der Sittlichkeit als den Neid. E. Wertheimer Bezahle den Arbeiter, bevor sein Schweiß getrocknet ist. Mohammed 570-632 Schweigen sei Gold? Manchmal kann es Blech sein. A. Reitz, 1884-1964 Glück und Glas, wie bald bricht das! P. Syrus, 90 - 40 v. Chr. Weil »Unser« etwas geschwollen klingt, zwängen wir unser Sein in die Dose »Ich«, und das nur, damit jeder sein Etikett darauf kleben kann... M. Müller Selbst auf dem Müll bleibt eine Rose eine Rose. Jean de Chalon, 1301-1335 Leg die Wörter auf die Goldwaage, um das Blech herauszufinden. © U. Erckenbrecht Ach, was nützt es, das Laub zu begießen, wenn der Baum an seinem Fuße durchhauen ist. Jean-Jacques Rousseau, 1712-1778 Die nie gesehen wurde, Kleine milchweiße Windenblüte: Unterm feuchten Laub verborgen, Erblickte sie doch die Welt. Schida Yaba, um 1700 Es gibt weder eine irdische noch eine überirdische Macht, die das Rad der Geschichte zurückdrehen könnte. © Robert Keller Friedhof v. Dankersen - Friedhof: Seelenbahnhof. © Markus Weidmann Friedhof v. Dankersen - Dem Mutigen gehört die ganze Welt - inklusive Friedhof. © Erhard Horst Bellermann Friedhof v. Dankersen - Manche Menschen haben so oft ihre Hoffnungen begraben müssen, daß sie sich einen eigenen Friedhof dafür anlegen könnten. © Willy Meurer Friedhof v. Dankersen - Der Friedhof liegt voller Menschen, ohne die die Welt nicht leben konnte. Kurt Tucholsky 1890-1935 Friedhof v. Dankersen - Der innere Friedhof: Auch die kleinste Hoffnung ist längst begraben. © Gerd W. Heyse Friedhof v. Dankersen - Menschen denken zu historisch. Sie leben immer zur Hälfte auf dem Friedhof. Aristide Briand 1862-1932 Hof Odin in Büchen - Ich bewundere das Stroh, es findet immer Köpfe! © p. e. schumacher Hof Odin in Büchen - Stroh im Kopf und Geld wie Heu, das trennt den Weizen von der Spreu. © E. Blanck Hof Odin in Büchen - Es ist nicht gleichgültig, ob ein Kind nach seiner Geburt auf Eiderdaunen oder auf Stroh gebettet wird. © H. F. Maßmann Hof Odin in Büchen - Zugpferde, die sich vor den Karren anderer spannen lassen, sind meistens Esel. © Prof. Dr. med. G. Uhlenbruck Hof Odin in Büchen - Ein Tisch ist nicht nur zum Essen da, nur weil er ein Tisch ist. © C. von Kuhwede Kaffeekränzchen - Drei Dinge gehören zu einem guten Kaffee: erstens Kaffee, zweitens Kaffee und drittens nochmals Kaffee. A. Dumas 1802-1870 Kaffeekränzchen - Kellner, falls dies Kaffee ist, bringen sie mir Tee, falls dies aber Tee ist, bringen sie mir Kaffee. A. Lincoln 1809-1865 Kaffeekränzchen - Die Tasse Kaffee ist die weibliche Variante des Briefmarkenalbums. © P. Becker Kaffeekränzchen - Mein Kaffee ist wie ich: O.K.! © W. Meurer Kaffeekränzchen - Nur eins ist besser als eine Tasse guter Kaffee: zwei Tassen guter Kaffee. © D. Fleischhammel Kaffeekränzchen - Kuchen ist das Brot zum Sonntag. © W. Puzicha Kaffeekränzchen - Ein Egoist ist für mich ein Mensch, der das größte Stück Kuchen vom Teller nimmt, das ich selbst gerne gegessen hätte. © M. Schröder Kaffeekränzchen - Eigentlich müßten die Tastaturhersteller gelernt haben, dass diese Abflußlöcher für den Kaffee brauchen. © P. Becker Kaffeekränzchen - Auch große Krümel ergeben keinen Kuchen. © W. J. Reus 1959-2006 Kaffeekränzchen - Er ist nicht Fisch noch Fleisch, aber ein guter Kuchen. © M. Hinrich Kaffeekränzchen - Die Wahrheit ist ein großer Kuchen. Und jeder bekommt nur ein kleines Stück. © Dr. G. Strobel Kaffeekränzchen - In jeder Hand ein gleich großes Stück Kuchen, ist auch eine ausgewogene Diät. © W. Meurer Kaffeekränzchen - Lieber Rosinen im Kopf als Haare im Kuchen. © Graf Fito Loki & Cooper - Ein Trost: Wer weiß in 100 Jahren noch, wie blöd ich mich heute benommen habe? © W. Ludin Loki & Cooper - Ich sehe blöd aus. Um diese Zeit befindet sich mein Geist auf der Weide. J. Renard, 1864-1910 Loki & Cooper - Wer schnell entschlossen ist, der strauchelt leicht. Sophokles, 496-406/5 v. Chr. Loki & Cooper - Wer schleicht, tritt leise – desto lauter schreckt er. © E. Baschnonga Loki & Cooper - Nichts ist so wichtig, daß man das Abwarten übereilen sollte. © K. Klaboschke Loki & Cooper - Die Jagd ist nicht die eines denkenden Wesens würdige Beschäftigung. Friedrich II., der Große, 1712-1786 Loki & Cooper - Zuallererst sind die Unterwerfer ihrem schwachen Willen untertan. © M. G. Reisenberg Loki & Cooper - Man sollte stolz auf den Schmerz sein - jeder Schmerz ist eine Erinnerung unseres hohen Ranges. Novalis, 1772-1801 Loki & Cooper - Wo gepöbelt wird, da fallen Zähne. © U. Erckenbrecht Loki & Cooper - Gute Zähne sind mindestens soviel wert wie das Assessorexamen. Th. Fontane, 1819-1898 Loki & Cooper - Es tut nie eine Rute gut. Sie schlägt, bis daß das Gute ruht. © Dr. S. Latzel Loki & Cooper - Mancher rotiert, nur damit sich alles um ihn dreht. © Dr. rer. pol. A. Brie Loki & Cooper - Kampfform der Pazifisten: Entrüstung. © Dr. phil. M. Richter Loki & Cooper - Pazifismus und abstrakte Friedenspredigt sind eine Form der Irreführung... W. I. Lenin 1870-1924 Loki & Cooper - Pazifismus heißt, die Wehrlosigkeit stört die Zielgenauigkeit... © E. Kupke Loki & Cooper - Wehr dich und laß nicht zu, daß du mit Blindheit geschlagen wirst! © H. Schäferling Loki & Cooper - Denn leben hieß: sich wehren! J. W. von Goethe, 1749-1832 Loki & Cooper - sich wehren ist etwas anderes als zurückschlagen © A. Maggauer-Kirsche Loki & Cooper - Ehrlichkeit: Der ehrliche Blick ist oft eine Täuschung. Das offene Wort steckt meist voller Hinterlist. © M. Grau Loki & Cooper - Für die Unverständigen ist es besser, zu gehorchen als zu herrschen. Demokrit, 460-370 v. Chr. Loki & Cooper - Im Spielsalon der Talente wird die Kunst zum Schabernack. © E. Baschnonga Opuntie - Was der Kaktus in Perfektion beherrscht, das kann der Mensch immer noch nicht: er kann nicht Nein sagen. © Billy Opuntie - Ein Kaktus, der laufen kann, ist vermutlich ein Igel. Graf Fito Opuntie - Wer dir etwas durch die Blume sagt, streichelt deine Seele mit dem Kaktus. © P. E. Schumacher Opuntie - Kein Kaktus ist so dicht mit Stacheln besetzt, daß er nicht noch Platz für eine Blüte hätte. Sprichwort Nur beim Fluss geht's ständig Berg ab! © T. Jungmann Endloses, bitteres Meer, aber wende den Kopf, da ist die Küste. Aus China Zwischen Holz und Holz ist ein Unterschied. Il y a fagots et fagots. J. B. Molière 1622-1673 Geirangerfjord 2011 - Nur noch vermeintlich ein stolzer Schwan. Der Weg auf Dalsnibba 2011 - Standart viewport in den Geiranger. Wir verdrecken den Bach, der Bach fließt in den Fluß, der Fluß fließt in das Meer, das Meer fließt über die Erde. Frage: Was verdrecken wir? Graffito Am Leuchtturm... Norwegen Juni 2011 - Ein Triumph: zu scheitern an den Klippen der Vorbehalte in uns. © B. Fuchs Die Äskulapschlange sieht aus wie ein Ausrufezeichen, um das sich ein Fragezeichen schlängelt. © U. Erckenbrecht Ein Bündnis und eine Familie sind wie ein Steinhaufen: Du nimmst einen einzigen Stein heraus, und das Ganze bricht auseinander. Altes Testament Seit 15 Jahren unverändert! - 2011 - Lebt in der Gegenwart! Zu leer ist und zu weit Der Zukunft Haus, zu groß das der Vergangenheit. F. Rückert 1788-1866 Raum ist in der kleinsten Hütte für ein glücklich liebend Paar. J. Ch. F. von Schiller 1759-1805 Wehe dem Haus, dessen offene Fenster nur Dunkelheit hereinlassen. Altes Testament Fv698 Panoramavejen - Mißtrauen Sie den Bettlern. Den wirklich Bedürftigen findet man nicht auf der Straße. H. de Balzac 1799-1850 Du wähnst die Welt bei dir zu Haus - die Wirklichkeit sieht anders aus. E. Limpach 1899-1965 Folva 2011 - Erst wenn du an eine tiefe Schlucht herantrittst, erkennst du, wie dick die Erde ist. Aus China Vestkapp Norwegen 2011 - Lobet nicht aller Menschen Weitsicht. Auch Neidhammel schielen über den Tellerrand. © M. G. Reisenberg An Probleme geht man mit Vorsicht heran, analysiert sie mit Scharfsicht und löst sie mit Um- und Weitsicht. Also nichts für kurzsichtige Politiker. © S. Wache Jung sein ist Glück und vergeht wie Dunst, jung bleiben ist mehr und ist eine Kunst. F. T. v. Vischer 1807-1887 Ich bin nur ein ewig Reisender, nicht weitgereist. Prof. Dr. J. Vital Kopp 1906-1966 Die auf der Straße liegen sind auf dem falschen Weg. © E. H. Bellermann Philosophie und Poesie, Verschlagen vom Wind der Emphatik, Sind gestrandet, ich weiß nicht wie, Auf der Sandbank der Grammatik. F. Grillparzer 1791-1872 Neigungen sind bekannt, die Zuneigung ist unberechenbar. © Siegfried Wache Wir4 - Maximale Bildbearbeitung, auf dem Kopf stehend in knallbunter Fankleidung fotogrfiert... und jetzt? Wir4 - Weichspüler und Weichzeichner Wir4 - auf dem weg zur Goldenen Hochzeit Startseiten 2001-2010 - die ersten Schritte Startseiten 2001-2010 - die ersten Fortschritte Startseiten 2001-2010 - der Fortschritt als Extase Startseiten 2001-2010 - gestern Startseiten 2001-2010 - morgen Startseiten 2011-2012 - übermorgen Mows meeting... Dieberei ist die gemeinste Nahrung von der Welt. M. Luther, 1483-1546 Tatsachen sind für den Geist, was die Nahrung für den Körper ist. E. Burke, 1729-1797 Essen ist die halbe Nahrung, Schlaf die andere. Aus Schweden Der Witz ist das Salz der Unterhaltung, nicht die Nahrung. W. Hazlitt, 1778-1830 Aantmoors: Hanseatisch für jemanden, der wie eine Ente mit dem Hintern wackelt. ...leser sind Menschen, die soweit erwachsen sind, daß sie am Storch zweifeln, aber jede Ente glauben. Lieber eine fette Ente in der Pfanne, als eine Gans am Hals. Ente gut, alles gut! W. Busch, 1832-1908 Gott verspricht eine sichere Landung, aber keine ruhige Reise. Aus England Berlin 2009 - Unter Tage sind nicht alle Kumpel. Berlin 2009 - Aus dem Zug durch den Zug. Berlin 2009 - Selbstportrait mit zwei Zügen. Berlin 2009 - Bahnhof Schöneberg. Berlin 2009 - Office Tower am ZONIE ZENTER. Berlin 2009 - Mauerreste, Zwischenlager Sophiengemeinde, Friedhofsplatz Bernauer Straße (I). Berlin 2009 - Mauerreste, Zwischenlager Sophiengemeinde, Friedhofsplatz Bernauer Straße (II). Berlin 2009 - Von der Müllhalde Sophienfriedhof zur Mauergedenkstätte Bernauer Straße. Berlin 2009 - Rotes Rathaus und Neptunbrunnen. Berlin 2009 - Alex vom Fernsehturm 2009. Berlin 2009 - Fernsehturm vom Alex 2009. Berlin 2009 - Museumsmeile, Pergamonaltar mit dickem Mann. Berlin 2009 - Dyonisos großer Onkel. Berlin 2009 - Dyonisos Spielkameraden. Berlin 2009 - Dyonisosausstellung im Pergamonmuseum. Berlin 2009 - Von unten. Berlin 2009 - Der hat ja schon nen Bart. Berlin 2009 - So glatt wirds nur mit Schwillkinson. Berlin 2009 - Wie die Nase des Mannes ... Berlin 2009 - Ewig jung. Berlin 2009 - Vom Alter gezeichnet. Berlin 2009 - Deutscher Dom. Berlin 2009 - Dom vom Dom. Berlin 2009 - Modell des Doms vom Dom. Berlin 2009 - Modell mit Model (I). Berlin 2009 - Modell im Dom. Berlin 2009 - Modell mit Model (II). Berlin 2009 - Wegen Umbauarbeiten der Kuppel ab dem 07.03.2009 geschlossen. Berlin 2009 - Das Amt, verdammt! Berlin 2009 - Hauptbahnhof nachts. Berlin 2009 - Zwischen Bundestag und Alex. Berlin 2009 - Sammelstelle für Pariser? Berlin 2009 - Vom Amt zum Tag. Loki - ist schmuck und schön von Gestalt... Er übertrifft alle andern in Schlauheit und in jeder Art von Betrug. Stange / jüngere Edda Loki - Unser Hund führt als einziger ein geregeltes Familienleben. A. van Rheyn, 1939-2005 Loki - Ein vernünftiger Schwanz wedelt nicht ständig mit dem Hund. © M. Hinrich Loki - Die Katze ist ein freier Mitarbeiter, der Hund ein Angestellter. K. Tucholsky, 1890-1935 Loki - Kein Zweifel, der Hund ist treu. Aber sollen wir uns deshalb ein Beispiel an ihm nehmen? O. Wilde, 1854-1900 Loki - Ich sehe einen Hund graben, das muß doch einen Grund haben. Graffito Loki - wenn alles für die Katz ist kommt man gern auf den Hund. © A. Maggauer-Kirsche Loki - Je mehr ich von den Menschen sehe, um so lieber habe ich meinen Hund. Friedrich II. der Große, 1712-1786 Loki - 'Mein Hund ist der räudigste', prahlt jeder Floh. © M. G. Reisenberg Loki - Des Pudels Kern ist dort, wo der Hund begraben liegt. © F.-J. Schaarschuh Loki - Ein guter Mensch schämt sich sogar vor einem Hund. A. P. Tschechow, 1860-1904 Loki - Wäre ich ein Hund, du wärst mein Lieblingsbaum. © M. Schröder Loki - Und wohin ich auch steige, überall hin folgt mir mein Hund, der heißt »Ich«. F. W. Nietzsche, 1844-1900 Loki - Wenn jeder blöde Hund bellen würde, das gäbe eine Kläfferei! © H. Lahm Loki - Ich brauch mich nicht umzusehn, ob der Irrtum folgt, er ist mein Hund. © M. Hinrich Loki - Wer seinen Hund liebt, muß auch dessen Flöhe lieben. Bantu Loki - Das Leben ist ein Hund - es muß trainiert werden. © P. Kosorin Loki - Einen Hund kann man nicht besitzen, er kann uns nur begleiten. © O. Jobes Loki - Es gibt nichts Ärmeres als den Hund und nichts Reicheres als das Schwein. Babylonischer Talmud / Schabbat 155 Loki - Der Verdruß der Menschheit ist der Umstand, daß sie vom Affen abstammt und nicht vom Hund. A. Schopenhauer, 1788-1860 Loki - Der Hund ist die Tugend, die sich nicht zum Menschen machen konnte. V. M. Hugo, 1802-1885 Loki - Der Hund ist das Symbol der Treue, aber wir halten ihn lieber an der Leine. M. Tussaud, 1761-1850 Loki - Der beste Freund des Mannes ist die Frau, doch der treueste sein Hund. © A. Majewski Loki - Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund. H. von Bingen, 1098-1179 Briksdalen 2011 - Brücke zum anderen Ufer - so wichtig wie die Brücke von Mensch zu Mensch. © K. Eisenlöffel Am Oldevatnet 2011 - Mit Humor geht alles besser? Auch den Bach herab? © M. G. Reisenberg Bricksdalsbreen 2011 - Alles fließt. Das steht fest! © M. Hinrich Flostranda 2011 - Er redet zwar wie ein Wasserfall, nimmt es mit den Fällen jedoch nicht allzu genau. © G. W. Heyse Tvinnefossen 2011 - Ein Wasserfall vergießt nie seinen Weg. Aus China Am Oldevatnet 2011 - Wir töten Tiere und essen sie, warum also darf ich kein Blümchen pflücken und es rauchen? Unbekannt Zum Tvinnefossen 2011 - Journalistenwahrheit: Wenn du im dunklen Wald ein Kaninchen fängst, kuschle dich an es. Wenn du im Wald einen Wolf fängst ... © W. J. Reus Atka Enterpreis mit Besatzung Mittelweg ist ein sicherer Steg. Man denkt mehr russisch... Hier hängt ein Fisch im Netz, wie des armen Mannes Recht im Gesetz. W. Shakespeare, 1564-1616 Die Krabbe ist in ihrem Loch ein großer Herr. Aus Griechenland Wall Street: Aquarium der Hai Society © KH. Karius Eiserne Disziplinen hinterlassen viel Schrott. © M. G. Reisenberg Die große moderne Formel lautet: Arbeit, abermals Arbeit, und immer Arbeit. L. Gambetta, 1838-1882 Blau ist grüner als gelb. Fischtrawler Dmitrii Pokramowitsch / Murmansk auf Reede Manchmal können Demokraten rot sehen. © P. Kosorin Nicht schwarz malen, schwarz ist zu hell! Graffito Die Malerei ist nichts als die Kunst, schwarz auf weiß und weiß auf schwarz zu setzen. F. M. Granet, 1775-1849 Er sah schwarz für die Weisheit. © W. J. Reus, 1959-2006 Trockendock Blom + Voss Tollerort, gar kein toller Ort In jedem Menschen steckt etwas von einem Komödianten und Profitjäger. K. Capek, 1890-1938 Das beste Monument des Menschen ist der Mensch. J. W. v. Goethe, 1749-1832 Auch in einem Etablissement mit dem Schild NO SMOKING kann Abendgarderobe erwünscht sein! © G. Drews Ärger ist eine Säure, die ihren Behälter stärker zerfrißt als das, worüber man sie ausgießt. »Das Beste« 1968 Raser sind Männer, die mit ihren Pferdestärken wie Esel umgeh'n. © K. Klages Eine Seele erträgt so wenig moralische Dissonanzen, als das Ohr das Gekritzel eines Messers auf Glas. J. C. F. v Schiller, 1759-1805 Landungsbrücken im Zwielicht Vergangenheit ist unabänderlich. Getragen wiegt sie leichter als geschleppt. © E. Pannek Die meisten beten den Sonnenaufgang mehr an als den Sonnenuntergang. G. Pompeius, 106 v. Chr.-48 v. Chr. Entscheidung durch Majorität ist ein Notbehelf, ebenso wie Beleuchtung durch Gas. W. Gladstone, 1809-1898 Wenn du in einem tiefen Tal sitzt, hast du Aussicht auf die Berge und es kann nur aufwärts gehen. Aus Polen Je mehr Menschen diese Erde bevölkern, umso weniger Aussicht besteht, daß sie einander lieben. © W. Puzicha Dies Leben ist ein Gefängnis, wo jeder nur eine kümmerliche Aussicht hat in die Freiheit: das ist die eigene Seele. B. v Arnim, 1785-1859 Was ich nur halbherzig tue, hat auch nur die halbe Aussicht auf Erfolg! © G. Zydek Für einen Autor ist es eine tröstliche Aussicht, daß alle Tage neue künftige Leser geboren werden. J. W. v Goethe, 1749-1832 Wir müssen Hoffnung haben, um die Zukunft zu genießen. Wir wollen lieber eine schlimme Gegenwart mit schöner Aussicht als umgekehrt. J. Paul, 1763-1825 Vorsicht! Mit Absicht vermiedene Rücksicht auf die Ansichten anderer mindert in jeder Hinsicht die Aussicht auf eigene Einsicht. © KH. Karius Die Liebe zum Detail verbaut so manchem die Aussicht auf ein sorgenfreies Leben. Zum Luftschlösserbauen braucht man nicht einmal einen Grund, und in einem Luftschloß hat selbst die Hausmeisterwohnung eine paradiesische Aussicht. J. N. Nestroy, 1801-1862 Es führen viele Wege zum Gipfel des Berges, doch die Aussicht bleibt die gleiche. Aus China Manche Menschen ziehen eine gute Aussicht einer guten Einsicht vor! © G. Zydek Populisten sind jene Menschen, die einen Spaten Spaten und eine Katze Katze nennen. W. Shakespeare, 1564-1616 Dem Schalk zündet man zwei Lichter an, dem Frommen kaum eines. M. Twain, 1835-1910 Das Licht der lumpigsten Straßenlaterne verbirgt uns die Lichter der ewigen Sterne. »Fliegenden Blättern«, 1844 Wie viele Lichter verdanken nur ihrem Leuchter, daß man sie sieht! C. F. Hebbel, 1813-1863 Es gibt Lichter, die alles bescheinen, nur nicht den eigenen Leuchter. C. F. Hebbel, 1813-1863 Aber du weißt, wie ich im Anschaun lebe; es sind mir tausend Lichter aufgegangen. J. W. v. Goethe, 1749-1832 Kleine Lichter stellen sich gern unter große Scheffel. © Prof. Dr. H.-J. Quadbeck-Seeger Es existieren auch Lichter, die, wenn sie aufgehen, lediglich blenden. © M. G. Reisenberg Dein Grab ist nicht auf dem Friedhof, dein Grab ist in mir. © M. Hinrich Mißgunst ist grausam wie das Grab. Bibel Ach, das allein Beständ'ge ist das Grab. A. Grün, 1808-1876 Liebe ist leuchtend wie das Morgenlicht und schweigsam wie das Grab. P. v Heyse, 1830-1914 Der Mensch verkümmert im Frieden, Müßige Ruh' ist das Grab des Muts! J. C. F. v Schiller, 1759-1805 Der Leib ist das Grab der Seele. Soma, sema. Plato, 427-348 v. Chr. Es ist kein Grab, das nicht ein Acker wäre. L. Spohr, 1784-1859 Die Lüge folgt uns noch hinab ins Grab. G. Noiccolini, 1782-1861 Jedes Grab ist ein Lehrbrief eines freigesprochenen Geistes. »Fliegenden Blättern«, 1844 Privilegien aller Art sind das Grab der Freiheit und Gerechtigkeit. J. G. Seume, 1763-1810 Vor jedem Grab wird unser Verstand klein. Adolf Reitz, 1884-1964 Man muß seine Schmerzen vergessen können oder sich ein Grab schaufeln. H. de Balzac, 1799-1850 Der Mensch wird überall erwartet, letztendlich auch im Grab. © M. G. Reisenberg Leben heißt kämpfen. Ruhe wirst du im Grab haben. L. A. Seneca, 4 v. Chr-65 n. Chr. Erkennen ist ein Grab - für alte Irrtümer, und eine Wiege für - junge. E. Gött, 1864-1908 Leib und Seele in Harmonie find'st im Grab du, vorher nie. C. F. Meyer, 1825-1898 Das Grab hütet das Vergängliche - die Seele bewahrt, was das Leben verschenkte. E. Limpach, 1899-1965 Alle Wege enden am Grab, es ist das Tor zum Nichts. Bibel Selbst das Grab des Heilands wird nicht umsonst gehütet. Wenn die Hoffnung uns verläßt, geht sie, unser Grab zu graben. C. Sylva, 1843-1916 Muße ohne Bücher ist der Tod und des lebenden Menschen Grab. L. A. Seneca, 4 v. Chr-65 n. Chr. Gebet der Erde, was sie gegeben! Es blühet das Leben über dem Grab. C. Brentano, 1778-1842 Mancher Kranz auf einem Grab ist eine Dornenkrone der Reue. P. Sirius, 1858-1913 Die Börse ist ein Markt für Illusionen, die Geld bringen sollen. G. v Siemens, 1839-1901 Wer auf dem Markt ißt, gleicht einem Hund. Talmud Innovation ist, wenn der Markt HURRA schreit Auf dem Markt glaubt niemand an höhere Menschen. F. W. Nietzsche, 1844-1900 Das Maß, mit dem Ihr auf dem Markt die Dinge meßt, ist falsch. H. v Kleist, 1777-1811 Die Ehe: ein Markt, auf dem nichts umsonst ist - abgesehen vom Eintritt. M. de Montaigne, 1533-1592 Auf dem Markt lernt man die Leute besser kennen als im Tempel. Deutsches Sprichwort Wenn de Dummen to Markt kaamt, hebbt de Kloken Geld. Aus Schleswig-Holstein Ebenso viele Kälber kommen auf den Markt wie tote Kühe. Deutsches Sprichwort Der Markt ist nicht unverrückbar, er wird täglich neu verteilt. K. Brugger Wer auf dem Markt singt, dem bellt jeder Hund ins Gesicht. Deutsches Sprichwort Wer meint, daß der Gottesdienst nur in der Kirche zu Hause ist, braucht eigentlich nicht in die Kirche zu gehen. J. H. Newman, 1801-1890 Erfolg ist eine ständige Baustelle. Kalenderspruch Schlimmer als sterben ist die schimpfliche Ruhe. N. Tommaseo, 1802-1874 Die tiefe Ruhe ist die Bewegung in sich selbst. Laotse, 3. Jh. v. Chr. Wenn die Eifersucht erst einmal da ist, dann brennt sie und brennt, und man weiß nicht einmal wo. Wer nicht brennt der qualmt. Wenn man in einem Fluggerät sitzen würde, das mit Lichtgeschwindigkeit fliegt, was würde passieren, wenn man die Scheinwerfer einschaltet? Wenn es brennt, hilft auch die Spülschüssel. Jüdisches Sprichwort Das Leben ist eine Baustelle, die nie fertig wird, weil ständig die Pläne geändert werden. Jeder lebt davon, daß er etwas verkauft. R. L. B. Stevenson, 1850-1894 Ein Mann ist so alt, als er sich fühlt, eine Frau so alt, als sie aussieht. J. Unger, 1828-1913 Wie die Olive ihr Öl nicht hergibt, bis man sie preßt, so bessern sich die Kinder Israels nicht, bis Nöte sie heimsuchen. Altes Testament Es ist ein Brunnen, der heißt Leid; daraus fließt die lautre Seligkeit. Doch wer nur in den Brunnen schaut, dem graut. R. F. L. Dehmel, 1863-1920 Die Religion ist eine Straße zu Gott. Eine Straße ist kein Haus. S. Ramakrishna, 1834-1886 Je schlechter die Straße, desto schöner die Gegend. Aus England Das Leben hat kein Geländer. Anstrengung zerstört die Schönheit, - die Schönheit der Züge, die des Ausdrucks nicht. Ida Gräfin von Hahn-Hahn, 1805-1880 Man hat gesagt, daß die Schönheit ein Versprechen von Glück ist. Umgekehrt kann auch die Möglichkeit der Freude der Beginn von Schönheit sein. M. Proust, 1871-1922 Der Mensch braucht von Zeit zu Zeit ein kleines Unwetter, damit er mal wieder erkennt, wie wenig er zu melden hat. Ein Aphorismus ist das Panorama eines Details. Eduard Acda, 1864-1936 Blume in Vase (im Wohnzimmer) Fuck the fucking foot! (im Wörlitzer Park) Vegarbets omrade (in Schweden) Der Mensch ist eine Spiegelung des geoffenbarten Gottes. A. Besant, 1847-1933 Um uns schmilzt das Eis, in uns nicht. K. F. Gutzkow, 1811-1878 Auf Bergen ist früher Licht und Eis als unten. J. Paul, 1763-1825 Jugendlicher Verstand gleicht dem Eis im Frühling. Aus Rußland Die Gleichgültigkeit ist wie das Eis an den Polen: Sie tötet alles. H: de Balzac, 1799-1850 Grün ist die Heide, die Heide ist grün, aber rot sind die Rosen, eh' sie verblühn. H. Löns, 1866-1914 Einen Menschen nur nach seinen Fehlern zu beurteilen, hieße ... die Gewalt eines Weltmeeres an der Zerbrechlichkeit seiner Gischt zu berechnen. K. Gibran, 1883-1931 Wahn ist eine blinde Kuh. C. Lehmann, 1579-1639 Die Kuh kennt den, der sie melkt, aber nicht den, dem sie gehört. Aus Abessinien Die Kuh, die als erste auf der Wiese ist, leckt den ganzen Tau auf. Aus Frankreich Der Blick des Verstandes fängt an scharf zu werden, wenn der Blick der Augen an Schärfe verliert. Plato, 427-347 v. Chr Man soll nie auf den ersten Blick urteilen, weil man sich beim zweiten Blick nur zu oft vom Gegenteil überzeugt. J. N. Nestroy, 1801-1862 Was Gott an und für sich ist, wissen wir so wenig, als ein Käfer weiß, was ein Mensch ist. H. (U.) Zwingli, 1484-1531 Wer geht sieht mehr als wer fährt. J. G. Seume, 1763-1810 In der Provinz ist schon der Regen Zerstreuung. E. H. de Goncourt, 1822-1896 Drei Fuß dickes Eis gefriert nicht in einem Tag. Aus China Für den, der über glattes Eis gleitet, ist das richtige Tempo Sicherheit. R. W. Emerson, 1803-1882 Wenn wir über dünnes Eis laufen, liegt unser Heil in der Geschwindigkeit. R. W. Emerson, 1803-1882 Ich bin heute geboren, komisch ... genau an meinem Geburtstag. Wohl, wenn ins Eis des klügelnden Verstandes, das warme Blut ein bißchen muntrer springt. J. C. F. v Schiller, 1759-1805 Du weißt nicht, wer dein Freund oder dein Feind ist, bis das Eis bricht. Von den Eskimo Zugefroren ist der Teich im kalten Winter, doch ich weiß einen Wassrstreifen darin; nimmer wird ein Quell zu Eis. Meiji-ishin Tenno, 1868-1912 Ich will den Boden küssen, Durchdringen Eis und Schnee Mit meinen heißen Tränen, Bis ich die Erde seh. W. Müller, 1794-1827 Die Wahrheit ist eine Fackel, die durch den Nebel leuchtet, ohne ihn zu vertreiben. C.-A. Helvetius, 1715-1771 Wissen wäre fatal. Die Ungewißheit ist es, die uns reizt. Ein Nebel macht die Dinge wunderschön. O. Wilde, 1854-1900 Metro Alpin - 2980m ü. M. am Rande des Feegletschers zur Station «Mittelallalin» 3456m ü. M. Zugang zum Eispavillon Saas Fee mitten unter dem Gletscher Benedikt Schnyder, Gletscher-Spezialist und Erbauer der grössten Eisgrotte der Welt, Mittelallalin Eispavillon Saas Fee. Fleiß bricht Eis. Deutsches Sprichwort Blau ist die einzige Farbe, bei der ich mich wohl fühle. F. Marc, 1880-1916 Um zu begreifen, daß der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen. J. W. v Goethe, 1749-1832 Die besten Ideen kommen einem immer erst auf der Treppe. Talfahrt; Metro Alpin, die eigentlich unterirdisch verlaufende Standseilbahn im Schweizer Kanton Wallis Der Glaube macht den Strohhalm zum Seil. Severin, 410-482 Die leisen Mahner in uns sind die besten Führer, sie finden den Weg, auch in Nacht und Nebel. E. Gött, 1864-1908 Das ist der Lohn der Schlauheit, daß sie fein den Faden spinnt, bis er, am feinsten, bricht. F. Grillparzer, 1791-1872 Die Kunst mag ein Spiel sein, aber sie ist ein ernstes Spiel. C. D. Friedrich, 1774-1840 Wer dem Spiel zusieht, der kann es am besten. C. Lehmann, 1579-1639 Bücher sind Gedankengräber. H. W. Longfellow, 1807-1882 Bücher sind stille Lehrmeister. A. Gellius, ca 130-170 Mancher hat so ein dickes Fell, daß er kein Rückgrat mehr braucht. Der Kranich baut kein Nest auf einen abgestorbenen Baum. Aus Japan Die französische Gesellschaft ist selbst der Historiker, ich kann nur der Sekretär sein. H. de Balzac, 1799-1850 Der Lehrer vergesse nicht die naturgeschichtlichen Ausflüge. J. Kehrein, 1808-1876 Der Wein wandelt den Maulwurf zum Adler. C. Baudelaire, 1821-1867 Der Adler fliegt allein, der Rabe scharenweise, Gesellschaft braucht der Tor und Einsamkeit der Weise. F. Rückert, 1788-1866 Der Adler kann nicht vom flachen Boden wegfliegen; er muß mühselig auf einen Fels oder Baumstumpf hüpfen: Von dort aber schwingt er sich zu den Sternen. H. v Hofmannsthal, 1874-1929 Auch der Adler fliegt nicht höher als die Sonne. Aus Rußland Ich bin eine Idee, in Fleisch gehüllt, die aus dem Bauch des Himmels entsprang. Wie ein Falke fliege ich über das Bekannte hinaus in das Reich des Unbekannten. Ägyptisches Totenbuch Ein kluger Falke verbirgt seine Krallen. Aus China Der Herrscher muß ein Herrscher, der Minister ein Minister, der Vater ein Vater und der Sohn ein Sohn sein. Konfuzius, 551-479 v. Chr. Er ist ein Geier und wartet auf Aas. Vultur est, cadaver expectat. Hieronymus, um 347-420 Die Erde ist der große Felsen, woran die Menschheit, der eigentliche Prometheus, gefesselt ist und vom Geier des Zweifels zerfleischt wird. H. Heine, 1797-1856 Hör auf mit deinem Gram zu spielen, Der wie ein Geier dir am Leben frißt! Die schlechteste Gesellschaft läßt dich fühlen, Daß du ein Mensch mit Menschen bist. (Faust) J. W. v Goethe, 1749-1832" Wenn die Seerose verwelkt, muß da nicht auch die Sonnenblume welken? Wenn die Blüten welken, muß es dann nicht auch mit den Disteln zu Ende gehen? Aus der Mongolei Du weißt, sobald der Frosch zu gleißen Sich aufbläht, muß er auch zerreißen. J. F. Fischart, 1546-1590 O Welt, vor deinem häßlichen Schlund wird guter Wille selbst zunichte. Scheint das Licht auf schwarzen Grund, so sieht man nichts mehr von dem Lichte. J. W. v Goethe, 1749-1832 Des Geizes Schlund ist ohne Grund. Sprichwort Man muß in den Dreck hineingeschlagen haben, um zu wissen, wie weit er spritzt. W. Raabe, 1831-1910 Der Teufel ist ziemlich wasserscheu. Deshalb spritzt der Priester auch in der Kirche herum. Stilblüte Dunkle Brillen schonen das Augenlicht, rosarote die Nerven. Viele würden sehen können, trügen sie nur keine Brillen. C. F. Hebbel, 1813-1863 Mit Brillen war Goethe nie ausgesöhnt - Heute hätt' er sich daran gewöhnt. H. Vierordt, 1855-1935 Angst ist für die Seele ebenso gesund wie ein Bad für den Körper. M. Gorkij, 1868-1936 Ein Bad erfrischt den Körper, eine Tasse Tee den Geist. Aus Japan Die Zunge ist der Säbel im Schnabel. Bauernweisheit Unser Leben, womit läßt es sich vergleichen? Mit dem Tautropfen, vom Schnabel eines Wasservogels abgeschüttelt, in dem sich nun das Mondlicht spiegelt. K. Dogen, 1200-1253 Willst du gewinnen der Menschen Gunst, so mußt du lernen die saure Kunst, zu sprechen stets mit feiner List, wie andern der Schnabel gewachsen ist. Oskar Blumenthal, 1852-1917 Mit zwanzig Jahren ist der Mensch ein Pfau, mit dreißig ein Löwe, mit vierzig ein Kamel, mit fünfzig eine Schlange, mit sechzig ein Hund, mit siebzig ein Affe, mit achtzig - nichts. B. G. y Morales, 1601-1658 Der gereizten Leidenschaft ist keine Torheit zu bunt. J. C. F. v Schiller, 1759-1805 Blauer Ara Komischer Vogel Hornvieh; Hornvogel; wer weiss das schon? Gelber Neidhart, alter Uhu. Wohl versteh' ich deine Meinung: Bist du doch der seelenfrohen Gotterlösten Welt Verneinung! F. W. Weber, 1813-1894 Viel Vögel sind, die hassen mich, Ich bin ein Kauz und acht es nicht. Alter Spruch Zur Schande der Menschheit sei es gesagt; wenn ich der Tugend die Hand drücken wollte, fand ich sie fröstelnd in einer Dachkammer, von Verleumdungen verfolgt . und als Närrin, als komischer Kauz oder als Dummkopf verlacht. H. de Balzac, 1799-1850 Vor den Augen schmeichelt er in den süßesten Tönen, aus den Augen - schmäht er mit gespaltener Zunge. Tuwinisches Sprichwort Herr, gib mir blinde Augen für Dinge, die nichts taugen und Augen voller Klarheit für all deine Wahrheit. J. M. Sailer, 1751-1832 Um uns schmilzt das Eis, in uns nicht. K. F. Gutzkow 1811-1878 Nach der nächsten Kurve siehst du weiter! © F. Dommenz - 2011 - Geirangerfjord Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück. T. v. Milet 625 v. Chr. - 2011 - Nordfjord Die Gletscher schrumpfen und der Horizont auch. © Billy - 2011 - Boedalsbreen Diesel gibt es bald überall, - im Walde und am Wasserfall. © E. H. Bellermann - 2011 - Tvinnefossen Der Berg sagte zur Ebene: ich bin höher als du. Kann sein, erwiderte die Ebene; aber ich bin alles, und du bist nur eine Ausnahme von mir. J. H. Pestalozzi 1746-1827 - 2011 - Vestkapp Nordpolarmeer / Tromsoe / Lofoten / Nord-Polarkreis / Trondheim / Bergen Stuhl muß nicht immer braun sein... Er hielt immer zur Stange - zu jener, an der die Fahne wehte, die er in den Wind hängte. © Dr. rer. pol. A. Brie Kein Mensch ist eine Insel für sich allein. J. Donne, 1572-1631 Bei Versenkung denken Tibeter an Buddha, Deutsche an U-Boote. © Dr. phil. M. Richter Ohne Besatzung ist weder der Turm noch das Schiff etwas wert. Sophokles, 496 - 406 v. Chr. Gott ist nicht wegen der Kirche da, die Kirche aber sehr wohl dieses Gottes wegen. © R. J. Blank Das bitterste Heimweh ist dasjenige nach dem versunkenen Eiland einer unschuldigen Jugend. W. Kreiten, 1847-1902 Mit Ernst und Eifer schafft der Weise, wohl gezähmt, für sich ein Eiland, das die Flut nicht überschwemmt. Dhammapada Spiegel. Du erwartest jedes Mal ein Wunder. Spieglein, Spieglein an der Wand, gibt es nur im Märchen, Gott sei Dank. © H.-A. Brenjo Das unvertäute Boot muß mit dem Strome treiben. M. Shikibu, 973-1023 In den Schären braucht man sich manchmal um garnix scheren... Es ist nicht einerlei, ob ein U-Boot taucht oder sinkt. © G. Fitzthum Der Mensch ist eine Spiegelung des geoffenbarten Gottes. A. Besant, 1847-1933 Mein eigener Standpunkt hat hoffentlich ein Geländer © A. Maggauer-Kirsche Politik und Wildschutz lehren: Losungen sind Scheiße. © A. Eilers In den Ozean schifft mit tausend Masten der Jüngling, still, auf gerettetem Boot, treibt in den Hafen der Greis. J. C. F. v Schiller, 1759-1805 Für einen, der nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, ist jeder Wind der richtige Wind. L. A. Seneca, 4 v. Chr-65 n. Chr. Gewalt ohne Überlegung stürzt durch ihre eigne Wucht. Vis consili expers mole ruit sua. Horaz, 65-8 v.Chr. Aus jeder schönen Rose wird einmal eine Hagebutte. Das Fahrrad hat mehr für die Frauenbewegung erreicht, als die ganze Emanzipation. © E. Baschnonga Der Nebel ist der Weichzeichner der Natur. Tränen des Glücks sind Tautropfen des Herzens. © H. Schäferling Hirngespinste sind nicht selten fein gesponnen wie ein Spinnennetz, aber es fehlt ihnen deren Belastbarkeit. © S. Wache Jedes Rinnsal sucht sich seinen Weg. Doch zum Ziel wird es nur gelangen, wenn es Bach und Fluß werden kann. © Dr. C. P. Fröhling Je härter das Tagwerk, je süßer die Rast. (J.) F. Kind, 1768-1843 Gutmenschen: Sie sind so schamlos anständig, daß es mir die Röte ins Gesicht treibt. © M. Grau Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe. © Dr. rer. pol. G. Kocher Ein teures Auto ist ein schlechtes Statussymbol. Alle schauen das Auto an, die wenigsten den Besitzer. © E. Blanck In jeder Familie findet sich ein schwarzes Schaf... SUCHEN! Es gibt Leute, die sind so cool, die kann man nicht mehr kalt machen. © E. Klepgen Früher war alles besser: Rauchen war cool, das Kino gut und die Kassen übernahmen die Raucherbeinprothese. F. Reinecke Was »cool« auch auf gut deutsch heißen mag, in der Originalsprache klingt es wesentlich cooler. © M. G. Reisenberg Volksverführer genießen das Bad in der Menge - ohne Menge, kein Bad. © A. Selacher Wer stets zu Haus den Schirm vegißt, erweist sich so als Optimist. © W. Lörzer Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück. T. von Milet, um 625-545 v. Chr. Das Klima spielt verrückt, weil wir verrückt mit dem Klima spielen. © F. Dommenz Ich spiel verrückt, spielst du mit? Graffito Besser der Hut ist verrückt als der Kopf. Bleib normal. Das wär' verrückt genug. © E. Blanck Verrückt sein ist nicht schlecht nur anders © A. Maggauer-Kirsche Die Verrückten rücken so lang an ihrer Umgebung, bis sie komplett verrückt ist! © Ole Solange Sie glauben ich sei verrückt, ist alles noch in Ordnung. Du bist verrückt mein Kind, du mußt nach Berlin. F. von Suppé, 1819-1895 Theorie: Segeln bei Windstille © KH. Karius Die Hoffnung ist der Wind in den Segeln unseres Schiffes. © M. Poisel Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuß Verrücktheit. Aristoteles, 384-322 v. Chr. wir reiten lieber ein Pferd das hinkt als daß wir uns auf ein neues Pferd wagen © A. Maggauer-Kirsche Ein Pferd! Ein Pferd! Ein Königreich für ein Pferd! W. Shakespeare, 1564-1616 Ich las, daß Einstein auf einem Pferd geritten sei. Dann war entweder Einstein kein Einstein nicht, oder das Pferd kein Pferd nicht. © M. Schröder Das Trojanische Pferd war von außen ein Pferd. Innen war es ein Wohnmobil. Das Pferd ist für den Reiter da und nicht der Reiter für das Pferd. Talmud Ein Nagel bewahrt ein Eisen, ein Eisen ein Pferd, ein Pferd einen Mann, ein Mann eine Burg, eine Burg ein Land. Wenn ein Pferd tot ist, steig ab. Indianische Weisheit Ein braves Pferd stirbt in den Sielen. O. E. L. Fürst von Bismarck, 1815-1898 Ein Königreich für den, der mir sagt, was das Pferd von uns denkt. Billy © Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd. Aus Arabien Die Freiheit ist die Blüte des Gesetzes. C. Brentano, 1778-1842 Die Schönheit ist die Blüte des Glücks. aus Japan Die Blüte betrauert ihr Verblühen nicht. Sie weiß, ewige Blüte trägt niemals Frucht! © G. Zydek Die Blüte des Zorns ist die Raserei. Euripides, 480-407 v. Chr. Begeisterung ist die Blüte der Verwegenheit. P. R. Luck Der Aphorismus: die letzte Blüte des Gedankens. Billy © Mißtrauen ist Hagel für die Blüte der Liebe. Aus England Am Baum des Ernstes ist die Heiterkeit die Blüte. F. Busoni, 1866-1924 Das Schweigen ist der Liebe keusche Blüte. H. Heine, 1797-1856 Die Blüte ist das Herz, der Same ist das technische Können. S. Motokiyo, 1363-1443 Es gibt eine Blüte auch bei Runzeln. A. von Rhodos, 295-215 v. Chr. La Palma - Typisches Straßenbild. La Palma - Lava am Teneguía, letzter Ausbruch 1971. La Palma - San Miguel de la Palma, ist die nordwestlichste der sieben großen Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean. La Palma - Die üppige Vegetation führte zu dem Beinamen isla bonita. La Palma - Das Verhältnis aus Grundfläche und Höhe macht La Palma zu einer der schroffsten Inseln der Erde. La Palma - Nicht alle Wege führen nach Rom. La Palma - Kopfsache La Palma - Gut wenn man weiß, wo oben und unten ist! La Palma - kein Gehirnjogging La Palma - Gehirnjogging La Palma - Wenn der Schuster die schlechtesten Schuhe hat... nich schlimm! La Palma - Morgens um zehn in Spanien. La Palma - kein Konsens La Palma - Wahrheit ist ein Durchgang, keine Grenze. © P. Rudl La Palma - Ehrgeiz ist Habsucht auf Stelzen und maskiert. W. S. Landor, 1775-1864 La Palma - Im Wein ist die Wahrheit verdünnt. © M. Hinrich La Palma - Die Vagabunden sind das Salz der Erde. F. Spielhagen, 1829-1911 La Palma - Der Witz ist das Salz der Unterhaltung, nicht die Nahrung. W. Hazlitt, 1778-1830 Adlersafari Lofoten 2007 - kein Adler! Adlersafari Lofoten 2007 - immer noch kein Adler! Adlersafari Lofoten 2007 - nö, auch kein Adler... Adlersafari Lofoten 2007 - man merkt bereits wo die Reise hin geht? Adlersafari Lofoten 2007 - Portrait einer weiteren Möwe... Möwensafari Lofoten 2007 Adlersafari Lofoten 2007 - aaaah! ein Adler... Adlersafari Lofoten 2007 - dermagmischned! Bergmann es gibt essen... KAUE! Dogmatiker hängen sich an der Richtschnur auf. © M. Hinrich Die Ehe ist ein Bergwerk. Man muß ineinander bis ans Lebensende nach Schätzen suchen. A. Reitz, 1884-1964 Verbunden im Erzbrecher Der Mensch gleicht einem Bergwerk, in dem unentwegt Erwartungen abgebaut werden. © p. e. schumacher Im Bergwerk der Erzdummheit gibt es keine Arbeitslosen. © M. Hinrich Das Bergwerk ist immer größer als der Edelstein. Ein Mensch ohne Liebhaberei ist wie ein Dampfkessel ohne Ventil. Bei uns geht alles elektrisch. Sogar das Gehalt versetzt uns einen Schlag. Steinmühle für Eisenerz im Rammelsberg Wenn die da unten das da oben nicht mehr mitmachen, wird es ein Oben- und Untenohne. © Prof. M. M. Jung Wer sich oben glaubt, übersieht leicht, daß er schnell die Beute derer werden kann, die noch weiter oben sind. © W. Meurer Revolution von oben. F. von Schlegel, 1772-1829 Für den Absteiger ist die Ausgangsbasis oben. © p. e. schumacher Wo ich sitze, ist immer oben. O. E. L. Fürst von Bismarck, 1815-1898 Wer drauf kommt, ist oben. © E. H. Bellermann Geistlosigkeit, auch ein »Oben ohne«! © M. G. Reisenberg Die Gletscher schrumpfen und der Horizont auch. © Billy Jeder Schweizer trägt seine Gletscher in sich. P. Bourget, 1852-1935 Im Gefühl zeigt sich der Mensch nackt. © M. Gitzel Frauen fühlen sich ohne Ausreden immer wie nackt. © E. Blanck Fuji Neopan 1600 freihand ohne Blitz Ruhe schafft nur, wer Ruhe hat; aber der Ruhige schreit nicht. L. Kellner, 1811-1892 Wer keine Ruhe hat, kann auch keine Ruhe geben. © E. H. Bellermann Die wenigsten wollen Ruhe, wenn sie Ruhe wollen, sondern Abwechslung. © E. Blanck Ruhe! Grabesruhe? © A. Selacher Ruhe ist Bedingung der Kultur. J. Ch. F. v Schiller, 1759-1805 Entschlossenheit im Unglück ist immer der halbe Weg zur Rettung. J. H. Pestalozzi, 1746-1827 Vertrauen, ... ist die letzte Rettung der Menschheit. © V. Achilles Mißgunst ist grausam wie das Grab. Bibel Quelle: Hohelied Salomos Ein Grab ist die ökologischste Wohnstätte. © M. Grau Ach, das allein Beständ'ge ist das Grab. A. Grün, 1808-1876 Lust ist der beste Motor. © M. Hinrich Motor der Kommunikation: Mißverständnis © A. Egert Die Liebe ist das ewige Licht. P. Rosegger, 1843-1918 Nur eine tote Kirche ist eine gute Kirche. © P. Rudl Winter, du rauher Mann, Winter, ich lieb' dich nicht! Zitternd vor deinem Frost Strebe ich auf zum Licht. F. Lemmermayer, 1857-1932 Manche schwärmen im Sommer vom Winter und im Winter vom Sommer wann leben sie eigentlich? © A. Maggauer-Kirsche Der Winter ist eine Sommerpause. © M. Hinrich Das Internet ist eventuell im Winter nett. © K. Klaboschke Der Winter zähmt Mensch und Tier. W. Shakespeare, 1564-1616 Frieren: Den Winter abschaffen. Oder sich wärmer anziehen. © W. Ludin Im Winter fusioniere ich mit meiner Ofen-Bank. © E. H. Bellermann Des Armen Pelz im Winter ist Schnellergehen oder Laufen. E. Wertheimer, 1846-1916 Columbus wist niet beter. Kolumbus wußte es nicht besser. © G. de Ley Boshaftes Grinsen ist die schlechte Laune des freundlichen Lächelns. © M. Schröder Die Himmelsrichtungen belegen es: In welche der vier Richtungen wir auch gehen, wir sind himmelwärts unterwegs. © B. Fuchs Wenn die sogenannte 'Black Box' eines Flugzeugs unzerstörbar ist, wieso baut man dann nicht das ganze Flugzeug aus dem Material? Erst Traumschiff, dann Raumschiff aus weniger haltbarem Stoff. © M. Hinrich Zieht den Vorhang, die Komödie ist aus! F. Rabelais, 1494-1553 Die Kohlmeise ist von der Blaumeise dadurch zu unterscheiden, daß sie blau ist. J. G. A. Galletti, 1750-1828 Der Bug des Reichtums hat die Armut am Heck. © Prof. M. M. Jung Die Fenster sind die Augen der Häuser. J. B. d'Aureville, 1808-1889 Ein Elfenbeinturm hat keine Fenster. © Prof. Dr. H. Simon Gleich und gleich und machmal etwas gleicher… © Dietmar Oedding Geschwister sind ja Schweigen und Verdienst. F. Grillparzer, 1791-1872 Die Zeit ist nur der Fluß, in dem ich angle. H. D. Thoreau, 1817-1862 Was dem Meer der Fluß ist, ist dem Geist die Frage. © B. Fuchs Einem Haus eine Bibliothek hinzuzufügen heißt, dem Haus eine Seele zu geben. M. T. Cicero, 106-43 v. Chr. Die meisten Menschen werden kleiner, wenn man sie unter die Lupe nimmt. Jung verzogen, alt verbogen; jung gebogen, wohl erzogen. J. H. Pestalozzi, 1746-1827 Man kann mit Lügen die Wahrheit verbiegen. © E. H. Bellermann Nicht wer die Rose hat, sieht sie, wer die Rose sieht, hat sie. © M Hinrich Die Angst beflügelt den eilenden Fuß. J. C. F. v Schiller, 1759-1805 Neulich rückte die Feuerwehr aus. Sie wollte den Wissensdurst unserer Stadtväter löschen… © E. Kupke Denkanstöße prallen oft erst einmal gegen eine Vorschrift. © S. Wache Früher brauchte man nur das Wissen. Heute braucht man schon das Wissen über das, was man wissen will. © W. J. Reus, 1959-2006 Einer allein kann kein Dach tragen. Der Philosoph späht eher nach dem Spatz auf dem Dach als nach der Taube in der Hand. © R. Klüting Mindestens zweimal wirst du reingelegt: In die Wiege und in den Sarg. © U. Löchner Der König stirbt niemals. Sir W. Blackstone, 1723-1780 In mächtigen Walen, die im Meer von Wasser schwimmen, schwimmt ein Meer von Öl. T. Fuller, 1608-1661 Tradition ist, wenn sich nichts ändert. © E. H. Bellermann Die Stufen zum Wissen sind mit Irrtümern gepflastert. A. Reitz, 1884-1964 Gute Werke sind die Stufen zum Himmel. © F. Schmidberger Meinungen, die man dir als Religion aufdrängt, abzulehnen, das sei deine Religion. K. F. Gutzkow, 1811-1878 Manche haben Charakter, weil sie einsam sind, und sind einsam, weil sie Charakter haben. J. Langbehn, 1851-1907 Der Mensch rennt an die Mauer an, aber der Geist geht durch die Mauer hindurch. C. Morgenstern, 1871-1914" Durch diese hohle Gasse muss er kommen! W. Shakespeare, 1564-1616 Freundschaften sind wie alte Dächer; man muß sie ständig reparieren, damit sie halten. S. Johnson, 1709-1784 Autonomie ist die Umschreibung für einen Motor ohne Fahrzeug. © Billy Ein Zwerg auf den Schultern des Riesen kann weiter sehn als der Riese. J. J. W. Heinse, 1746-1803 Typisch für die sich auf dem Holzweg befindlichen Menschen ist das Brett vor dem Kopf. © E. Ferstl Ihr Mächtigen der Erde! Schaut und lernt! A. v Chamisso, 1781-1838 Man ist so lange ein Idealist, bis man hinter die Kulissen schaut. © W. Meurer Die Welt ist ein uralter Lkw, hat nur eine Geschwindigkeit und keinen Rückwärtsgang. © A. Feldmann Die Tugend nistet, wie der Rabe, mit Vorliebe in Ruinen. A. France, 1844-1924 Der Mann des Jahrzehnts: Der Depp des Jahrhunderts. © U. Erckenbrecht Mißverständnis: Jesus brachte Feuer auf die Erde. Die Kirche verbrannte Ketzer und Hexen. © W. Ludin Lippen und Hände. Für ein Gefühl braucht man mehr. © H.-A. Brenjo Dresden - nach der Wiedereröffnung... Dresden - alles was wichtig scheint... Dresden - die Auferstehung... Dresden - ohne Strom... Dresden - mal von hinten... Dresden - noch vor der Werbung... Liebe: Altar und Fußabtreter. © M. Hinrich Sind Engel Christen? © W. Ludin Gold stirbt nicht, Gold läßt sterben. © M. Hinrich Ich kann warten. M. Kirschner, 1842-1912 Es gibt auch Protzen des Geistes. »Fliegenden Blättern« 1844 Gelegenheit macht nicht Diebe allein, sie macht auch große Männer! G. C. Lichtenberg, 1742-1799 Es sollte uns fürwahr nichts fröhlicher sein in der Schrift als dies, daß Christus geboren ist von der Jungfrau Maria. M. Luther, 1483-1546 Das Volk beurteilt die Macht Gottes nach der Macht seiner Priester. Napoleon I. Bonaparte, 1769-1821 Bedenke, was der Himmel hat geordnet, kann der Himmel ändern. Shi-King Das Herz im Himmel, den Himmel im Herzen. Laotse, 3. Jh. v Chr. Der Mensch soll nicht sorgen, daß er in den Himmel komme, sondern daß der Himmel in ihn komme. O. Ludwig, 1813-1865 Wenn das Große einmal der Menge gehört, ist es ein Götze geworden. A. Pauly, 1850-1914 Wie weit die kleine Kerze Schimmer wirft, so scheint die gute Tat in arger Welt. Sir W. Shakespeare, 1564-1616 Kalorien sind die fiesen kleinen Männchen, die nachts die Hosen enger nähen. © A. Nym Die Nase ist der äußerste Vorposten des Gesichts. A. G. Bierce, 1842-1914 Chef: Vor-die-Nase-Gesetzter. © A. Eilers Mit dem Glück ist es wie mit der Brille: Man sucht sie und hat sie auf der Nase. »Fliegenden Blättern« 1844 Jeder wische seine eigene Nase. M. de Cervantes-Saavedra, 1547-1616 In der Nase verliert der erhobene Zeigefinger an Bedeutung. © A. van Rheyn, 1939-2005 Unter die Nase geriebene Weisheiten zerstören den Geruchssinn. © M. G. Reisenberg Der hat die Nase vorne, aber neben den Dingen. © A. Iten Immer der Nase nach und auf jeden Geruch reingefallen. © M. Hinrich Eli, Eli, lama asabthani? Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Jesus von Nazareth Strauß - Spatzenhirn! © Torsten Jungmann Ein Blick, tausend Sichtweisen. © S. Wache Manchmal kann der Blick in die Vergangenheit wie ein Blick in die Zukunft sein. © T. Lenk Gitter zerteilen jeden Blick. © M. G. Reisenberg Wie der Schnabel, so die Lieder, Wie der Flug, so das Gefieder. J. D. Falk, 1768-1826 Der eine mit dem Sabel, der andere mit dem Schnabel. Fürst G. L. Blücher, 1742-1819 Jeder Festredner hält sich für den Schnabel der Welt. © U. Erckenbrecht Schräge Vögel reden wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. © E. H. Bellermann Beim Vogel Strauß nennt man es »den Kopf in den Sand stecken«. Andere verkaufen es uns als Meditation. © E. Blanck Geiz ist der Stachel des Fleißes. D. Hume, 1711-1776 Wer im Geld schwimmt, schwimmt auch mit dem Strom. © Prof. Dr. med. G. Uhlenbruck Schaust du hin, so sind die Menschen insgesamt blöde. Inschrift auf einer babylonischen Tontafel Was, Du schaust Girlscamp? - Pigbrother! © J.-P. Ruth Der Schlund verzehrt Gold und Silber. Talmud Rein ins kalte Wasser! Das Wasser ist warm! © U. Lauterbach Stille Wasser sind meist tief, und klare Wasser sind meist kalt. »Fliegenden Blättern« 1844 Badmindton - 1. FC Beuel beim Training (Bonn - 8. Mannschaft) Badmindton - Die Technik lernst du im Training. Kämpfen nur im Kampf. S. van Meerendonk Badmindton - 'Gib alles!' ... trifft's irgendwie nicht. Finnland Möwe 1997 Merseburg Kinderspielplatz Haeckelstraße 1999 Schweden 2002 Wasser Stockholm 2002 - ohne Worte Blumen sind die Liebesgedanken der Natur. B. von Arnim, 1785-1859 Wird schon schief gehn! © M. Hinrich Ein komischer Vogel. Horaz, 65-8 v.Chr. Glasnost ist keine Banane. Quelle : Markus 10.38 Der Mensch ist das Tier, das sich für kein Tier hält. © U. Erckenbrecht Dreck erzeugt Gegendreck. © G. W. Heyse Schlaf ist ein kurzer Tod. Plato, 427-348 v. Chr. Einsicht schafft Aussicht. © S. Radulian Korsika - Korkeiche Korsika - Bonifatio Korsika - Clavi Korsika - Cap Corse Korsika - im Landesinneren Korsika - Cementary Bonifatio Korsika - Endstation Korsika - Hauptsache ein Dach übern Kopf! Korsika - Famille Lavigne Korsika - Ente gut, alles gut! Korsika - Kein Industriedenkmal. Korsika - Die Welle machen... Korsika - Mond & Taschenlampe Korsika - Bay of PORTO Aphorismus: Gedanken splitter nackt. © p. e. schumacher Neid, eine rechte Eule, die das Licht eines andern Glückes nicht ertragen kann. P. Winkler, um 1600 Schiffe stranden an Felsen, menschliche Beziehungen oft schon an Kieselsteinen. E. Stein, 1891-1942 Die Blume ist das Lächeln der Pflanze. P. Hille, 1854-1904 Graugänse in Fitzen 2007 Verwandt oder bekannt... Selbstportrait I Verwandt oder bekannt... Wir Menschen sind ja alle Brüder! © J. Ludwig Verwandt oder bekannt... Mit Mädchen muß man schlafen, wozu sind sie da! K. Tucholsky, 1890-1935 Unsere derzeitige Generation, ist eine Generation der Re-generation. © E. Blanck Verwandt oder bekannt... Damals, als die Seele noch unsterblich war. G. Ch. Lichtenberg, 1742-1799 Verwandt oder bekannt... Selbstportrait II Verwandt oder bekannt... An der Schönheit zerschellt die Meßbarkeit. © P. Cerwenka Verwandt oder bekannt... Suzi Verwandt oder bekannt... Selbstportrait III Kroatien 2004 - Das auf Kredit gekaufte Schwein grunzt immer. Kroatien 2004 - Viehmarkt Kroatien 2004 - Tierlieb wie's geht! Kroatien 2004 - Bunter Hund? Kroatien 2004 - Familie! Eis im Wald, besser als Feuer! Um uns schmilzt das Eis, in uns nicht. K. F. Gutzkow, 1811-1878 Eis ist meist Oberfläche. © M. Hinrich Das unvertäute Boot muß mit dem Strome treiben. M. Shikibu, 973-1023 Nicht geboren frei zu sein, sondern frei zu werden. © M. Hinrich Das Reich der Freiheit ist ein Fluß ohne Hafen. © A. Tenzer Ein Spiegel bleibt immer oberflächlich. © S. Wache Zertrümmert sind Spiegel am ehrlichsten. © P. Rudl Die Ehe ist ein Hafen im Sturm, öfters aber ein Sturm im Hafen. J. A. Petit-Senn, 1792-1870 Im Hafen will jeder am Steuer sein. © P. Kosorin Neuharlingersiel - Ebbe Sylt 1994 - & die allwissende Müllhalde Sylt 1994 - frei nach Hitchcock Lange nach dem Klassenkampf machen sie den Kassen Dampf. © K. Klages Man abonniert auf das Glück nur am Schalter der eigenen Seele. A. Reitz, 1884-1964 Staub und Schatten sind wir. Horaz, 65-8 v.Chr. Schreibtisch und Stuhl: auch gefährliche Vierbeiner. © Dr. S. Latzel bist du nicht willig, rauch ich im Wald. © R. Voß Das Rad, das am lautesten quietscht, wird geölt. J. Billings, 1818-1885 Der Blick in die Zukunft ist ein Blick in die Gegenwart von Morgen. © P. v Krusenstern Jeder Strahl von Liebe in dir ist Licht und Kraft zu Gutem in andern. A. Schweitzer, 1875-1965 Totes Land Die Akzeptanz des Soseins ist das Tor zur Veränderung. © Prof. M. M. Jung An der Spitze ist immer Platz. D. Webster, 1782-1852 Ist dein Spiegelbild getrübt, schau in den Zerrspiegel. © G. Nyncke Nicht jede Wolke erzeugt ein Gewitter. W. Shakespeare, 1564-1616 das halbe Leben? SUCHEN! Er ist neugierig wie ein Fisch. J. W. von Goethe, 1749-1832 Die Frau ist ein Fisch, der den Angler fängt. M. Twain, 1835-1910 Liebe: viel Fisch, wenig Fleisch. © P. Rudl Hoffnung ist der Sonnenstrahl hinter den Wolken. © E. Schinkel Der Mensch kann sich besser in einem Häuschen einrichten als in einem Schloß. L. N. Graf Tolstoi, 1828-1910 Nur unterm Dach wird ein Sturm genossen. © A. Del Valle Ein Kompromiß ist ein guter Schirm, aber ein schlechtes Dach. J. R. Lowell, 1819-1891